Forum: Politik
G7-Finanzministertreffen in Kanada: : Sechs gegen Zölle
REUTERS

Überraschend deutlich sind sie geworden, die Finanzminister beim Treffen in Whistler. Die EU und Kanada haben ihrer Enttäuschung über die US-Strafzölle gemeinsam Luft gemacht.

Seite 1 von 4
shardan 02.06.2018, 23:29
1. So what?

So what? Na und wird sich Trump fragen. Leider nicht ganz zu unrecht. Deutlich ist hier kaum jemand geworden. Man hat sich halt geärgert drüber und viel Luft abgelassen. Ob dahinter nun wirklich eine geschlossene Linie steht, bleibt abzuwarten, indes ich bezweifle es. Trump wird mit allen Mitteln versuchen, einzelne zum "Deal" zu überreden - ob ohne Erfolg ist zweifelhaft. Eine deutliche Geste wäre gewesen, den Gipfel platzen zu lassen und sich anderenorts ohne Trump zu treffen. Deutlich - ob ratsam steht auf einem anderen Blatt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
qjhg 03.06.2018, 00:04
2. Na,

da haben sich die Bundesregierung und ihre Partner mit dem Ausschluss Russlands von diesem Gipfel gehörig selbst ins Knie geschossen. Leider passierten der Bundesregierung unter Frau Merkel immer wieder so gravierende Fehler, da sie keine Strategie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jejay 03.06.2018, 00:33
3. Ich bin für einen Handelskrieg

Ein Handelskrieg wird sowohl uns als auch den Amerikanern schaden. Zwei Gründe warum das trotzdem eine gute Idee ist: Erstens sind wir durch unsere sozialdemokratischere Ausrichtung viel besser gepuffert als die USA. Man denke nur an Kurzarbeit. Zweitens, innenpolitisch wird man eine Rezession hier Trump in die Schuhe schieben, es gibt also keinen wahlstrategischen Druck. Auf der anderen Seite des Teichs schadet die Rezession aber Trump, der mit seinen kruden Maßnahmen ja Aufschwung verheißt. Wir müssen nur ein weiteres mal ein wenig zusammenhalten und dann sind wir das Thema Protektionismus für die nächsten 50 Jahre los.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meresi 03.06.2018, 01:45
4. Usa

was glauben die wer sie sind ? wenn ein Großteil der Welt, EU, Kanada, China und noch einige mehr die richtigen Gegenmaßnahmen ergreifen, können sie sich brausen gehen.
Was Infrastruktur betrifft sind die Amis für mich ein Dritte-Weltland. Grad gestern, in der unmittelbaren Nachbarschaft (Goshen IN) wurde ein Stromkabel führender Pole bei einem Unfall zerstört. Ja, zum Großteil sind Kabel nicht unterirdisch verlegt, sonder wie in Teilen Afrikas, des Nahen und Fernen Ostens ober der Erde. Sieht spannend aus. Von den Brücken und Straßen und ihren teils erbärmlichen Zustand will ich gleich gar nicht reden. Tap water in vielen Teilen Amerikas nicht genießbar, nicht mal zum Kochen, da zu viel Chlor. Auch sogenanntes Spring Water ist mit Vorsicht zu genießen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hank-the-Voice 03.06.2018, 01:46
5. Nicht spalten lassen!

Trump muss klar gemacht werden, er kann hier nicht einen Partner gegen den anderen ausspielen. Die Staaten des freien Handels dürfen nicht nach kleinen Vorteilen schnappen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RalfHenrichs 03.06.2018, 05:09
6. Ökonomische Inkompetenz der EU

Die EU hat immer noch höhere Zölle als die USA und beschweren sich über die hohen Zölle der USA. Und das eigentliche Thema - die hohen Außenhandelsbilanzüberschüsse vor allem Deutschlands und das Lohndumping durch Deutschland und wie dies abgebaut werden kann - wird am besten gar nicht thematisiert. Ich bin mir sicher, über so viel Dummheit wird Trump nur den Kopf schütteln und es zu Recht einfach nur ignorieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cornel 03.06.2018, 06:09
7. G 7 Treffen

....lasst den Herrn Trump alleine hinfahren und zeigt damit endlich, dass die Welt Amerika isoliert. Er wird die anderen Staatschefs wie immer vorführen. Herauskommen wird wieder einmal n i c h t s. Die Politik ist weltweit an einem Tiefpunkt und wir Bürger sind Zuschauer und Zahler. Was reg ich mich auf (Hagen Rether)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ficino 03.06.2018, 07:13
8. Diese Aufregung

für die Galerie wird Trump & Co nicht im geringsten beeindrucken, sondern eher noch befeuern. Alles was für diese Oligarchen-Mischpoke in Washington zählt, ist die Attitüde des „Stärkeren“ und die Midterm-Wahlen im November. America first heißt America alone, und daran sollten sie die ehemaligen Freunde und Verbündeten jederzeit erinnern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
s.l.bln 03.06.2018, 07:16
9. Für den Moment...

...scheinen die EU Kanada und Mexiko begriffen zu haben, daß sie, um nicht Opfer immer weiterer Erpressungen zu werden, gemeinsam agieren müssen.
Die einzige Chance besteht darin, Trump komplett zu isolieren. Erst international, dann in den USA. Offenbar haben auch Kanada und Mexiko verstanden, daß ein Angriff auf die Gewinne der US Landwirtschaft der Schlüssel zum Erfolg ist.
Wenn Trumps Wählerbasis merkt, daß seine Politik an ihre Börse geht, ist die Freude über das neue, große Amerika schnell vorbei.
Das passiert idealerweise vor den Midterms. Fangen die Republikaner an, Sitze zu verlieren, lassen sie ihn fallen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4