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G7-Finanzministertreffen in Kanada: : Sechs gegen Zölle
REUTERS

Überraschend deutlich sind sie geworden, die Finanzminister beim Treffen in Whistler. Die EU und Kanada haben ihrer Enttäuschung über die US-Strafzölle gemeinsam Luft gemacht.

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scratchpatch 03.06.2018, 07:27
10. Bitte einig bleiben

Das hört sich gut an, aber was ist mit Altmaiers Ankündigung, man werde Ausnahmen für deutschen Stahl beantragen? Auch der britische Handelsminister erklärte, man wolle Ausnahmen auf der Basis von speziellen Produkten und geografischem Standort. Das hört sich nicht nach einer einigen EU plus Kanada an und in Washington dürfte man sich die Hände reiben bei dem Spektakel. Das ist doch bitte nicht wahr, oder?

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omanolika 03.06.2018, 07:34
11. Beim G7-Gipfel mit Trump...

will Scholz Erfolge nicht ausschließen,
denn bis dahin wird die Zeit verfließen,
und man weiß, dass sich bei diesem Mann,
alles ganz schnell wieder ändern kann,
und der Trumpu-Globalen Unsicherheit,
sollt man ja entgegensetzen, Einigkeit!

Dieses globale Zusammenstehen,
heißt aber auch, nicht auf Dinge einzugehen,
die einem ja Vorteile versprechen,
wodurch aber da Pakte auseinanderbrechen,
wo der Räuber ja die Herde trennt,
damit er leicht Beute macht - etwas, das man aus der Wildnis kennt.

Knickt jetzt nämlich erst einmal ein einziger ein,
wird es mit dem Rest auch schnell vorbei sein...

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Mister Stone 03.06.2018, 07:38
12.

Ähnlich wie die EU wollen sich jedoch auch Mexiko und Kanada in der Frage nicht spalten lassen und den USA gemeinsam entgegentreten.

Das sind Lippenbekenntnisse, die Herrn Trump nicht beeindrucken werden, denn wenn er etwas gut kann, dann ist es divide et impera. Wenn es darauf ankommt, werden alle Staaten, auch die Staaten der EU, ihren eigenen Vorteil suchen und sich nicht rein aus Solidarität Nachteile einhandeln.
Auch SPON scheint das zu ahnen. Denn der zitierte Satz beginnt nicht mit "ebenso wie..." sondern "ähnlich wie..."

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haarer.15 03.06.2018, 09:36
13. Geschlossene Front

Ein deutliches Zeichen allemal. Ob's was bringt, wird sich zeigen. Die USA sind ein schwieriger und unberechenbarer Akteur in der Politik geworden, verlässlich schon gar nicht mehr. Da wäre es an der Zeit, denen die Kante zu zeigen und Russland wieder in den Club aufzunehmen. Dort gibt es Diplomaten und keine schäbigen Dealmaker. Die Amerikaner lieben es ja, in der Isolationskammer zu hocken - mit allen Konsequenzen. Dann sollte man sie nicht aufhalten.

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birka12 03.06.2018, 09:39
14. Fakten????

Die meisten Kommentare sind ohne Faktenhintergrund, auch der Artikel im Spiegel. Man sollte eine Tabelle der wichtigsten Waren aufstellen und die Zölle der Länder, EU und USA miteinander vergleichen. Erst dann kann man anfangen zu diskutieren. Dass die USA sich wie der arrogante Elefant im Porzellanladen benehmen, darüber sind wir uns einig.
Die USA exportieren viel weniger als sie importieren, auf die Dauer eine unmögliche Situation. Wäre der Dollar nicht (noch) die Leitwährung wären die USA zahlungsunfähig, bankrott.
Dazu kommen einige andere wichtige Gesichtspunkte. Europa z.B. ist nicht in der Lage sich zu verteidigen ohne Hilfe von anderen. Europa hat keine der zukunftweisenden technischen Innovationen hervorgebracht, absolut nichts.
Europa und die anderen Länder sollten nicht unter Drohungen verhandeln. Für alle Seiten bringt ein Handelskrieg nichts Gutes, diese Einsicht wird zu Verhandlungen führen.

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kuac 03.06.2018, 09:43
15.

Zitat von shardan
So what? Na und wird sich Trump fragen. Leider nicht ganz zu unrecht. Deutlich ist hier kaum jemand geworden. Man hat sich halt geärgert drüber und viel Luft abgelassen. Ob dahinter nun wirklich eine geschlossene Linie steht, bleibt abzuwarten, indes ich bezweifle es. Trump wird mit allen Mitteln versuchen, einzelne zum "Deal" zu überreden - ob ohne Erfolg ist zweifelhaft. Eine deutliche Geste wäre gewesen, den Gipfel platzen zu lassen und sich anderenorts ohne Trump zu treffen. Deutlich - ob ratsam steht auf einem anderen Blatt.
Sie schlagen vor, erstmal die Scheidung einzureichen um danach darüber zu reden, wie man die Scheidung verhindern kann?

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qmsysteme 03.06.2018, 09:53
16. nicht rational

Ich glaube das jeder Versuch hinter dem Handeln von Trump irgend eine rationale und wissenschaftlich erklärbare Strategie zu vermuten und suchen wird in die Irre führen. Hier handelt es sich vielmehr um das tun eines Halbgebildeten Egomanen, der in seinem wirren Hirn ein Bild aufdgebaut hat und dies mit einfachen Mitteln in die Realität umsetzen will. Er will wiedergewählt werden, also muss er sein Wählerklientel befriedigen. Der Rest ist purer Neid auf seine Vörgänger und den Erfolg andere Staaten und Politiker. Wie soll man also auf irrationales Handel reagieren. Nicht zu vergessen seine "alternativen" Wahrheiten.

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kuac 03.06.2018, 09:54
17.

Zitat von RalfHenrichs
Die EU hat immer noch höhere Zölle als die USA und beschweren sich über die hohen Zölle der USA. Und das eigentliche Thema - die hohen Außenhandelsbilanzüberschüsse vor allem Deutschlands und das Lohndumping durch Deutschland.....
Kein Land der Welt hat einseitig höhe Zölle gegenüber USA eingeführt. Es haben vorher Verhandlungen stattgefunden und die Zölle würden gemainsam vereinbart. Um eine Ausgeglichenheit zu erreichen, wurden Paketlösungen vereinbart. Es ist fast unmöglich Zölle für einzelne Produkte festzulegen, da es sich möglicherweise um viele Tausende Produkte handelt. Daher, einseitige Erhöhung der Zölle ist rechtswidrig.
Über die anderen Sachen müss man selbstverständlich auch reden.

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ManfredKretschmer 03.06.2018, 09:56
18. Kündigung oder offener Vertragsbruch zwischen Staaten.

Warum wird immer nur davon gelabert, dass der Trump hier einseitig gekündigt, da ausgetreten ist usw.? Das sind international verhandelte und abgeschlossene Verträge (Iran , Klima-Paris u. ä.), die von den USA gebrochen wurden. Das sind doch keine Mitgliedschaften in einem Sportverein oder Skatclub, die man mit einem Tweet einfach so absagen oder aus denen man einfach austritt. Oder irre ich mich?
Der Trumpsack geht um!
P.S. Wünsche allen noch eine schönen Sonntag
P.S.

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stadtmusikant123 03.06.2018, 10:21
19. xxx

Zitat von jejay
Ein Handelskrieg wird sowohl uns als auch den Amerikanern schaden. Zwei Gründe warum das trotzdem eine gute Idee ist: Erstens sind wir durch unsere sozialdemokratischere Ausrichtung viel besser gepuffert als die USA. Man denke nur an Kurzarbeit. Zweitens, innenpolitisch wird man eine Rezession hier Trump in die Schuhe schieben, es gibt also keinen wahlstrategischen Druck. Auf der anderen Seite des Teichs schadet die Rezession aber Trump, der mit seinen kruden Maßnahmen ja Aufschwung verheißt. Wir müssen nur ein weiteres mal ein wenig zusammenhalten und dann sind wir das Thema Protektionismus für die nächsten 50 Jahre los.
Die Arbeitslosenquote in den USA sind aktuell 3,8 %.

Schon haben einzelne Bereiche Schwierigkeiten Arbeitskräfte zu finden.

Strategisch ist es für Trump die beste Zeit diese Handelskonflikte auszutragen.
Ami-Land eine Rezession anzudichten ist schon extremes Wunschdenken.

Und zum Spaß vergleichen Sie die aktuelle US-Arbeitslosenquote mit der Quote als Bush sen. seinen letzte Strafzollaktion durchführte.

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