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G7-Treffen in Biarritz: Trump kündigt US-Handelsvertrag mit Großbritannien an
Dylan Martinez/ REUTERS

US-Präsident Trump ist beim G7-Gipfel erstmals mit dem neuen britischen Premierminister Johnson zusammengekommen - und kündigte einen "sehr großen" Pakt der beiden Länder an.

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evonw 25.08.2019, 09:26
1. Die Erfahrung mit Trump

zeigt, dass das Abkommen langsamer geschlossen wird, als es wieder gekündigt wird. Großbritannien wäre dumm, sich auf solche Luftblasen zu verlassen

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claus7447 25.08.2019, 09:26
2. Weiß das auch das Repräsentantenhaus?

Ob da Donny nicht die Rechnung ohne den Wirt gemacht hat. Es soll Verträge zwischen der EU und GB geben die nicht ratifiziert wurden. Damit nur Papier.

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njotha 25.08.2019, 09:28
3. Lügner

Großbritannien und der Handelsvertrag sind ihm völlig gleichgültig - aber einen Beitrag zur Zerstörung Europas leisten, das macht ihn diebische Freude.
Und GB sollte sich anschauen, wie es um Trumps Vertragstreue bestellt ist. Zum Kündigen nimmt er Twitter, das geht am schnellsten.

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iffelsine 25.08.2019, 09:29
4. Nun, ein Handelsabkommen braucht Jahre und

die Entscheider in den USA sind nicht an Konkurrenz für die heimischen Firmen interessiert. GB bietet die gleichen Dinge wie der heimische Markt... Und die Firmen in GB brauchen ja schon ab dem 01.11.19 die Aufträge und nicht erst, wenn das Handelsabkommen steht. Donald und Bobbele sind schlichtweg Populisten und Selbstüberschätzer.

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hausfeen 25.08.2019, 09:35
5. Ausnahmsweise keine Überraschung.

Aber was wollen die US-Bürger einkaufen? Schottischen Whisky? Nordirischen Cheddar?

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a. Berg 25.08.2019, 09:38
6. Tja

UK kann natürlich schnell ein Handelsabkommen mit den USA abschließen. Dazu muss es nur auf die amerikanischen Bedingungen eingehen. Die US-Farmer lassen bereits wissen, was sie sich vorstellen: keine Hürden für Chlorhühnchen und Genfood. Begründung: UK ist in der Position eines Bittstellers. Trump bekommt, was er will. Statt mit der etwa gleichgroßen EU handelt es jetzt mit einem Land, das nicht einmal 20% der USA ausmacht.

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menton 25.08.2019, 09:40
7. Bisher erschien mir Trump in all seinen Aktionen eher als Idiot...

Was er nun mit GB macht, hat nun aber m.E. tatsächlich mit Strategie zu tun. Die EU zu schwächen ist nun wirklich im Interesse der USA. Wenn die Briten Glück haben, können Sie hiervon profitieren und einen - auch für Sie günstigen Vertrag aushandeln.

Am Ende wird dieser günstige Vertrag allerdings nur soweit aufrecht erhalten bleiben, bis er seinen Zweck für die USA erfüllt hat. Zeigt sich die Rest-EU stabil, wird Trump auch gegen GB wieder die Daumenschrauben etwas weiter zudrehen. Dann aber wird GB dem nichts mehr entgegenzusetzen haben...

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mat_82 25.08.2019, 09:41
8. Super!

Super! Zwei Länder, die an qualitativen Waren nichts zu bieten haben und fast 4.000 km auseinander liegen, schließen einen Handelspakt. Das klingt nach einem Mega-Deal!
Aber GB muss nach jedem Strohhalm greifen, auch wenn man sich dann vom Mad King abhängig macht.
GB wird wahrscheinlich im Gegenzug als Armee-Stützpunkt für die US-Truppen ausgebaut werden.
...oder noch besser: DT versucht gleich die ganze Insel zu kaufen.

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raton_laveur 25.08.2019, 09:42
9. Japan?

Die Trumpschen Zölle sollen ein Handelsabkommen mit Japan ermöglichen? Gehörte es nicht zu Trumps ersten Amtshandlung, aus dem transpazifischen Handelsabkommmen auszusteigen, das dann ohne die USA geschlossen wurde? Oder glaubt er jetzt, daß er Japan allein ein demütigend ungünstiges Handeslabkommen aufzwingen kann, wie er es zweifellos mit dem Trebgut Großbritannien vorhat? Armes Japan ...

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