Forum: Politik
G7-Treffen in Biarritz: Trump kündigt US-Handelsvertrag mit Großbritannien an
Dylan Martinez/ REUTERS

US-Präsident Trump ist beim G7-Gipfel erstmals mit dem neuen britischen Premierminister Johnson zusammengekommen - und kündigte einen "sehr großen" Pakt der beiden Länder an.

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ichliebeeuchdochalle 25.08.2019, 12:44
190.

Zitat von sibbi78
P.S.: Die "Fußattake" von B.J. - oder Bojo, wie er von der britischen Presse genannt wird - auf den Tisch von Macron sei nur ein "Witz" gewesen. Nein. Es war eine sehr bewusste Provokation, der Schnappschuss geplant. Diese Momentaufnahme soll dem britischen Volk zeigen, wie überlegen die Briten den Kontinentaleuropäern doch sind. Vor "denen" haben WIR doch keine Angst, suggeriert die Aufnahme, wir sind die Überlegenen nach denen "die" sich zu richten haben...
Aus der realen Welt: Macron sagte zu Johnson, daß man das Möbelstück auch als Fußablage benutzen kann ... darauf hat Boris Johnson für weniger als eine Sekunde einen Fuß darauf abgestellt und schnell wieder zurückgezogen und dabei einen Spruch gemacht, der ihm witzig erschien.

Das war's.

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radlrambo 25.08.2019, 12:47
191. Das ist die geilste Idee übrhaupt

Zitat von wolfradau
Unterschätzen wir die britischen Autobauer nicht! Sie werden demnächst dankbar die riesige Chance nutzen, den US-Markt mit günstigen Produkten vom Feinsten zu beglücken. Denken wir nur an Rolls Royce und Mini (BMW), an Jaguar und Land Rover (Tata, Indien), an Bentley (VW) oder an Aston Martin (Ford).
Die Autos für die USA in GB zu produzieren ist das Klügste überhaupt. Darauf muss man erst kommen, schade das die Automobilindustrie das so verbohrt sieht, mit der NAFTA und den tolle Vorteilen brit. Produktivität und so.

Vielleicht sollten sie das jetzt schon mal üben, ich meine die 5 % Zölle die man heute bezahlen muss, sollten das Problem nicht sein.. (hu, hu)

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schmetterling76 25.08.2019, 12:47
192.

Zitat von InternetResearchAgency
Ich mag mich ja irren, aber ich könnte mir vorstellen, dass ein umfangreiches US-Abkommen ein späteres EU-Abkommen erschwert/behindert oder sogar unmöglich macht: Die EU will sich sicher nicht durch die UK-Hintertür US-Chlorhühnchen etc. unterschieben lassen.
Besser wäre es natürlch erst ein Abkommen mit der Eu zu schließen und dann eines mit den USA - Hintertür Nordirland betreffend. Da die Engländer ja die engsten Freunde sind und man nie annehmen würde, dass sie etwas nur im eigenen Sinne und gegen die alten zuvorkommenden geduldigen zahlungserlassbereiten verständnisvollen EX- EU-Freunde etwas unternehmen , werden sie den Clou schon durchziehen.

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claus7447 25.08.2019, 12:48
193.

Zitat von freidenker!
Falls ein großzügiges Handelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien nach dem Austritt Englands aus der EU Wirklichkeit werden sollte, bedeutet dies, dass der Westen in zwei Teile zu zerfallen beginnt. In einem angloamerikanischen Teil einschließlich Australien und in einem kontinental-westeuropäischen Teil, dessen Kern Frankreich und Deutschland bilden. Es ist zu erwarten, dass dann ein Freihandelsabkommen zwischen den beiden Teilen irgendwann möglicherweise kommen wird. Der Handel muß ja möglichst reibungslos weiterlaufen, unabhängig der ständigen politischen Querelen. In der Summe verändert sich kaum etwas. Alles bleibt in der Familie und beim Alten.
Das erzählen sie mal der britischen Industrie und den britischen Apotheken. Bis dahin wird Not und Elend in UK ausgebrochen sein. Zudem Wie wird Gibraltar geregelt? Und wenn es hart auf hart kommt - Boris nicht seine Abschieds-Milliarden fließen lässt, wird Spanien nicht Maßnahmen ergreifen. OK - dann kann UK die Luftbrücke wieder installieren. Arbeitslose Biten nach Gibraltar um die Jobs der ausbleibenden Spanier übernehmen.

So wenig wie die Britische Regierung an die NI Grenze gedacht haben - so wenig haben sie Gibraltar im Auge. Es ist auch von Britischen Kolumnisten längst bestätigt, das in den Hirnen einiger (Abgeordneten) das Common Wealth noch herumspukt. Nur - die wollen ausser mit der Queen nicht mehr viel mit UK am Hut haben.

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lomax3030 25.08.2019, 12:49
194.

Trump tut wofür er von Putin gekauft wurde: die EU schwächen. Europa schwächen. Good job Mr. President. Good job.

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k70-ingo 25.08.2019, 12:52
195.

Zitat von xxgreenkeeperxx
... dass nicht ein einziger Demokrat in welcher Kammer auch immer meiner Meinung nach gegen ein Handelsabkommen mit GB stimmen wird. Aus welchem Grund auch? Weil er die EU mag? Weil er nicht wiedergewählt werden will? :) Wir sollten der Realität da schon etwas fester ins Auge sehen und endlich mal beginnen aus der Geschichte auch etwas zu lernen. :(
Da liegen Sie vollkommen falsch.
Die 54 meist irischstämmigen "Friends of Ireland" im Repräsentantenhaus haben bereits deutlich dargelegt, daß sie den Handelsvertrag nicht unterzeichen werden, wenn dadurch der Frieden in Irland auch nur ansatzweise gefährdet wäre.

Bei diesen Irlandfreunden handelt es sich größtenteils um Demokraten, denen seit jeher die Wünsche der Landwirtschaftslobby ziemlich egal sind, weil die Farmer und Rancher nicht deren Zielgruppe sind.

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Beat Adler 25.08.2019, 12:54
196. Alle Umfragen zeigen Trump als grossen Verlierer der Wahl 2020.

Zitat von ichliebeeuchdochalle
1. Einige US-Präsidenten, die ein Jahr vor der Wahl umfragemäßig im Keller waren, wurden wiedergewählt. 2. Hängt es nicht daran, wie schlecht der Amtsinhaber ist sondern ob die Herausforderer bei den Wählern den Eindruck hinterlassen können, einen besseren Kandidaten zu haben. Bisher ist das eher mau bei den Demokraten.
Alle Umfragen, auch Solche die von den Reps in Auftrag gegeben wurden, zeigen Trump als grossen Verlierer der Wahl 2020.

Der Trump geht, nach HEUTIGEN Umfragen in allen Wechselwaehlerstaaten, wo Obama zweimal hintereinder gewann, dann die Hillary Clinton verlor, nun UNTER, das gegen jeglichen Kandidaten der Demokraten, dazu zeigt das eine statistische Relevanz, die ZUSAMMENGENOMMEN erstaunlich hoch ist. Die einzelne Umfrage mag mit plus/minus 2.5% Fehlerpunkten behaftet sein, aber in der Summe sinkt diese Fehlerquote weit UNTER den Abstand Trump zum demokratischen Herausfordere, der Herausforderin.

Dazu kommt dass Texas wackelt. Das ist DER Weckruf an die Republikaner!

Die gesellschaflichen Veraenderungen in Texas seit 2016, Zuzueger aus dem Rustbelt und anderen eher den Demokraten zugeneigten Staaten, im Verhaeltnis nehmen die Latinos und Afro Amerikaner zu, verglichen mit den treuen, weissen, oft evangikale Waehler, die traditionell Reps ins Amt hieven. Es genuegte im Nov 2018 fast dem Ted Cruz, Urgesteinsrep, den Senatssitz durch Beto O'Rourke zu rauben. Es gelang beinahe!

Wie wichtig die vielen Wahlmaennerstimmen in Texas fuer den Ausgang der Praesidentschaftswahl 2020 sind, weiss jeder Republikaner in den USA landauf landab.

Und ganz zum Schluss noch das Sahnehaeubchen odendrauf: 2/3 der US Auguren, Wirtschafts"weisen" oder "-waisen", der Experten, der Oekonomen, darunter auch Reps, sehen in ihren hochpolierten Kristallkugeln eine Rezession der US Volkswirtschaft noch vor der Wahl vorher!
mfG Beat

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max-mustermann 25.08.2019, 12:54
197.

Sicher wird es einen Vertrag zwischen USA und GB geben allerdings wage ich zu bezweifeln das dieser angesichts der "Amerika first" Politik von Trump große Vorteile für little Britain haben wird.

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schmetterling76 25.08.2019, 12:57
198.

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Da das derzeit so oft vorgebracht wird, erinnere ich daran, daß Politik ein Geschacher-Geschäft ist.
Nicht umsonst war vor kurzem Hr. Trump wegen Kongressabgeordneten im Gespräch. Er hat nie Namen genannt, doch interessant waren seine Argumente, die sehr wohl auch auf "irlandstämmige" Kongressabgeordnete passen könnten z.B. progressive Abgeordnete, die ursprünglich aus anderen Ländern kommen und meinen zu erklären, wie die Regierung von den USA zu funktionieren hätte. Oder seine Aussage: "Warum gehen sie nicht zurück und helfen dabei, die totalen kaputten und von Kriminalität befallenen Orte in Ordnung zu bringen, aus denen sie gekommen sind." Wenn das nicht auch für Irländer im Kongress gelten könnte, falls sie ein Abkommen mit U.K. behindern würden. Man könnte meinen, er hat schon mal vorgetestet.

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k70-ingo 25.08.2019, 12:57
199.

Zitat von rosinenzuechterin
Neben der Sprache und einem völlig veralteten Maßeinheitensystem (was aber selbst die Briten schon zumindest auf dem Papier abgeschafft haben), fallen mir als "geschichtliche Gemeinsamkeit" nur die gewaltsame Landnahme, das Anzetteln von Konflikten und Kriegen sowie ein großimperiales Weltmachtsgehabe ein. Wenn sich DIESE Gemeinsamkeit positiv auswirken soll, dann stehen wir vor dem 3. Weltkrieg. Einziger Ausweg: Sie meinen mit "geschichtlicher Gemeinsamkeit" die Kunst des Whisk(e)ybrennens. Das wäre natürlich die Rettung der Welt. Zum Glück beherrschen das die Kanadier und vor allem die Iren auch, sodass wir keine Angst vor Strafzöllen haben müssen. Dann müssen wir Frauen nur noch Baileys aus dem englischen Konzern rauslösen, dann ist alles gut.
Die US- und GB-Maßeinheiten sind nicht identisch, noch nicht einmal die Meile.

Rees-Mogg will nach dem Brexit die alten englischen Maß- und Münzeinheiten wieder einführen - was die letzten Reste der produzierenden Industrie Großbritanniens endgültig paralysieren wird, weil damit der Export sofort tot sein wird.

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