Forum: Politik
Gabriel über Schulz' Nominierung: "Er hat die besseren Chancen"
REUTERS

Sigmar Gabriel hat erklärt, warum sein Freund Martin Schulz Kanzlerkandidat der SPD werden soll. Die Einsicht kam offenbar spät: Schulz weiß erst seit Kurzem von seiner neuen Aufgabe.

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schwaebischehausfrau 24.01.2017, 20:46
10. Wohl wahr....

..wenn Gabriel meint , er (Schulz) habe die besseren Chancen als "Kanzler-Kandidat". Anstatt bei 0,00% (Gabriel) liegen sie für Schulz sicher bei sehr aussichtsreichen 0,01% - also chancen-mässig ein Quantensprung für die SPD in solche bescheidenen Zeiten. Und klar, Schulz sagt den "Populisten" den Kampf an. Wer könnte das auch besser als der größte Populist aus dem Brüsseler Bürokraten-Sumpf. Worauf wir uns freuen können in den nächsten Monaten: Einen kaum zu überbietenden Wettbewerb zwischen Mutti, Schulz und den beiden anderen links-populistischen Parteien darin, wer am meisten Polizisten einstellen will (schon das ist eher eine Bankrotterklärung für einen Staat) und wer das größte Füllhorn über den plötzlich wieder-entdeckten "Kleinen Mann" in puncto Steuer-Senkungen ausschütten wird, wenn man ihn denn wählt. Also Populismus pur . Man könnte es auch Trump Reloaded 2.0 nennen.

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geboren1969 24.01.2017, 20:47
11. Das bringt Leben

in den Wahlkampf gegen Merkel und die Rechtspopulisten. Gute Entscheidung. Hoffe die SPD kann ihr "soziales" Profil rüber bringen. Dann wäre sie wieder wählbar. Das heißt aber klare Kante gegen HartzIV. Bin gespannt.

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ausmisten 24.01.2017, 20:49
12. Schulz der Messias der SPD

Die meisten Buerger verbinden Herrn Schulz mit EU Korruption, undemokratischen Entscheidungsprozessen, Buerokratie bis zum Abwinken und Zuwanderung von allen Beladenen dieser Welt ohne Limit.
Mit diesen Attributen kann Herr Schulz allenfalls bei der Waehlerschaft der Gruenen und Linken wildern. Waehrend ehemalige Stammwaehler der SPD wegsterben oder zur AfD wechseln, die CDU/CSU versucht unter amerikanischer Musikbegleitung zurueckzurudern, um sich der Mitte von links anzunaehern, die Buerde Merkel mitschleppend, die FDP vom gemaessigten Protestwaehler profitiert, steht der Block Mitte/Rechts vor der Frage, ob er es nicht besser mit der Alternative versuchen sollte.
Die SPD muesste sich neu erfinden, um Potential zu haben. Ein Programm auflegen und (!) versuchen, es umzusetzen nach den Wahlen. Mit dem derzeitigen Personal, gerade auch Herrn Schulz, geht es wohl anstatt Richtung Mehrheit ins Nirvana.

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Aurora vor dem Schilf 24.01.2017, 20:51
13. Guter Zug

Das ist gar nicht mal so blöde. Ein neues Gesicht haben die Wähler definitiv weniger satt als jedes, wirklich jedes bekannte auf der politischen Showbühne.

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ocki1 24.01.2017, 20:51
14. GOTT sei DANK

Es sieht so aus als ob man endlich eingesehen hat, das man mit Oberlehrermanieren, Beschimpfungen (PACK) und Merkelhoerigkeit die Grundwerte der SPD ueber Bord geworfen hat. Ich hoffe das Herr Schulz die SPD wieder zu dem macht was sie einmal war, eine waehlbare SOZIAL DEMOKRATISCHE Volkspartei.
Der Herr Oberlehrer sollte sich komplett zurueckziehen und Frau Nahles mit nehmen.
(kein Ministeramt, kein Bundestagsmandat)

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adsoftware 24.01.2017, 20:55
15. So sehen Offenbarungseide aus

Die SPD hat sich für das Weiter so entschieden. Der EU-Versager Schulz wird als nächster Pseudo-Kandidat aufgestellt, nachdem Steinmeier schon verbrannt war. Gabriel ist sich zu schade, sich verheizen zu lassen. Diese Cleverness sei ihm zugestanden. Dass diese SPD eine Rot-Rot-Grüne Mehrheit zusammenbringen könnte, ist eine Utopie in Zeiten von Brexit und Trump.

Viel Theater um nichts. Weiterhin Große Koalition. Weiter Wurschteln. Ich wünsche viel Spaß mit den Weltmächten USA, Russland und China, denen allesamt die deutsche Wahl völlig egal ist.

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grobsangriff 24.01.2017, 20:55
16.

Ich sehe auch für Schulz, der ja ebenso zu den Gestrigen gehört wie Gabriel, keine Chance. Der Brüsseler Lobbyist, der sich ja ebenfalls, wie Gabriel, für TTIP ausgesprochen und eingesetzt hat, wird sicher keine Wähler zur SPD zurückbringen. Es sind doch nicht ausschließlich Personen, die Stimmen bringen. Die SPD hat sich mit den beschlossenen Gesetzen zu Hartz IV, ihre Wähler, bis zum Ende aller Tage vergrault und muss jetzt mit den Konsequenzen rechnen. Die SPD ist nichts mehr als eine weitere Abteilung der CDU und wird auf lange Sicht gesehen den gleichen Gang gehen die die FDP schon vor Jahren gegangen ist, und dies zu recht. Der Wähler weiß längst, dass es denen nur noch um Machterhalt und Pöstchen geht.
Das große Erwachen werden die Wahlen bringen. Dann werden sich alle wieder ganz überrascht geben.

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novalis52 24.01.2017, 20:56
17. Schulz ist besser als Gabriel

Schulz ist auf jeden Fall besser als Gabriel, das hat Gabriel klar erkannt. Schulz ist auf der einen Seite unbelastet von der bisherigen SPD-Politik (Hartz-Gesetze etc.). Er ist auch klarer Europäer. Wenn jetzt die SPD ihre üblichen Spielchen sein lässt, hat sie eine gute Chance, an die 30% im Wahlkampf zu kommen. Allerdings ist Schulz auch kein Selbstläufer. Er muss die tief enttäuschte SPD-Wählerschaft wieder ins Boot holen. Das geht nicht mit der bisherigen Politik der SPD.

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doubletrouble2 24.01.2017, 20:57
18. Alter Wein, in neuem Schlauch.

Hat nun auch Sigmar Gabriel eine einsame Entscheidung getroffen? Es sieht danach aus. Allerdings haben einsame Entschlüsse oft unerwartete Nachwirkungen. Weshalb nun gerade ein EU-Funktionär glaubhaft den Ruf nach dem alten SPD-Ladenhüter " Soziale Gerechtigkeit " von sich geben soll, ist ebenso unklar, wie das Profil der Partei. Bisher ist sie noch Fußbank der Kaiserin und nicht Sachwalter von Arbeitnehmerinteressen. Die sind bei alternativen politischen Angeboten wohl besser aufgehoben. Eine GroKo von Merkel und Schulz könnte von denen leicht als Untergang des Abendlandes verkauft werden.

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ironrider 24.01.2017, 20:59
19. viel porzellan...

...hat Gabriel ja schon zerbrochen. er war auf einem guten weg die SPD unter die 20-prozent-marke zu drücken. respekt hat er in meinen augen nicht verdient - er hätte die reißleine schon viel früher ziehen müssen. mal sehen was Schulz hier noch retten kann. jedenfalls wird es für Merkel kein leichtes spiel mehr - und das freut mich besonders...

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