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Gaddafi-Spross Saif al-Arab: Der Luxusdiktatorensohn

Rund vier Jahre lebte er in München - angeblich als Student. Doch der wahrscheinlich getötete Gaddafi-Sohn Saif al-Arab profilierte sich vor allem als neureicher Playboy. Immer wieder hatte er Ärger mit der Justiz, musste aber keine Konsequenzen fürchten. *

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Isaac.Bickerstaff 01.05.2011, 16:34
1. Interessant

Zitat von sysop
Immerhin gelang es ihm - wenn auch erst 2010 - eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung zu ergattern. Der Trick: Er fing bei einem deutsch-syrischen Baumaschinenhändler als Projektmanager an. Weil dieser ihn als "hochqualifizierten" Angestellten mit einem Jahreseinkommen von mehr als 66.000 Euro führte, bekam er die entsprechende Niederlassungserlaubnis.
heißt es im Artikel. Das ist interessant, denn eine solche Niederlassungserlaubnis darf nach dem Aufenthaltsgesetz nur leitendne Angestellten mit besonderer Berufserfahrung erteilt werden.

Wie hat Gaddafi junior, der ja zum Studium nach Deutschland gekommen ist, diese Berufserfahrung denn nachgewiesen?

Da wird das bayrische Innenministerium noch etwas zu erklären haben.

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ranandenspeck 01.05.2011, 16:37
2. Mehr Trauen!

Das ist ja mehr als skandalös, das die Bayrische Justiz so kuscht. Irgendwo aber auch leider typisch. Hier sollte man sich echt mehr trauen!

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Moxxo 01.05.2011, 16:47
3. ...

Hmm, versucht SPON nun zu demonstrieren, warum Gaddafi Junior auch ganz bestimmt den Tod verdient habe?
Toll.
Unabhängig davon, ob diese Intervention in Libyen notwendig war, hat das UN-Mandat keineswegs diese gezielten Tötungen legitimiert - man könnte in dem Fall also auch durchaus von willkürlichem Morden sprechen.

Die darüber hinaus auch nicht nur Diktatoren-Angehörige treffen...

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moonoi 01.05.2011, 17:02
4. mein mitleid

haelt sich in grenzen, aber in muenchen oder um muenchen herum turnt noch einer rum und zwar der sohn und tronfolger des koenigs von thailand, ebenfalls papas liebling, allerding schon fast im prinz charles alter, dem allerdings einige dinge nachgesagt werden, die den Gaddafi spross als musterknaben erscheinen lassen, und dieser damit in ganz thailand nicht nur nicht beliebt sondern verhasst ist. wenn der koenig wird, gehen in thailand erstmal die lichter aus. und papi gehts ganz schlecht. the next big bang.

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gruenerfg 01.05.2011, 17:08
5.

Unabhängig davon, ob diese Intervention in Libyen notwendig war, hat das UN-Mandat keineswegs diese gezielten Tötungen legitimiert - man könnte in dem Fall also auch durchaus von willkürlichem Morden sprechen.

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viceman 01.05.2011, 17:09
6. ist schon klar -spon -

Zitat von sysop
Rund vier Jahre lebte er in München - angeblich als Student. Doch der wahrscheinlich getötete Gaddafi-Sohn Saif al-Arab profilierte sich vor allem als neureicher Playboy. Immer wieder hatte er Ärger mit der Justiz, musste aber keine Konsequenzen fürchten. *
gaddafi = diktator + böse - sohn =genauso und hat damit seine ermordung "verdient"?
wollen sie dies unters volk bringen, gleich noch ein bischen "nachtreten", damit auch alle weklt diese ermordung als "verdient + notwendig" begreift?
das ist widerlich!

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herbert 01.05.2011, 17:13
7. Amigoland Bayern

Zitat von ranandenspeck
Das ist ja mehr als skandalös, das die Bayrische Justiz so kuscht. Irgendwo aber auch leider typisch. Hier sollte man sich echt mehr trauen!
Strauss, Streibl, Tandler, Hohlmeier, Schreiber, Guttenberg etc.

Im Klartext, Bayern ist ein Amigoladen und da wird christlich belogen und betrogen.
Wäre mal zu klären bei dem auffälligen Gadaffisohn, wer in Bayern immer wieder diesen Sohn gedeckt hat.

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ChakaChaka 01.05.2011, 17:20
8. In CSU-Bayern wird halt schon mal "härter" hingelangt ......

Den extrem freundschaftlichen Umgang mit polizeilich in Erscheinung tretenden Milliardärssprösslingen könnte man in guter Tradition stehen sehen zur Freundschaftspflege im Sinne von Ex-Amigo Streibl. Von diesem ist überliefert, dass "bei uns in Bayern" schon mal "härter hingelangt" wird. Welch einleuchtende Methapher!

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einzel haft 01.05.2011, 17:25
9. ... einfach ...

Zitat von sysop
Rund vier Jahre lebte er in München - angeblich als Student. Doch der wahrscheinlich getötete Gaddafi-Sohn Saif al-Arab profilierte sich vor allem als neureicher Playboy. Immer wieder hatte er Ärger mit der Justiz, musste aber keine Konsequenzen fürchten. *
Die Bayern sind wohl toleranter als man/frau gemeinhin denkt, besonders wenn es um Hochherrschaftliche oder Wirtschaftspotente geht.

Die Voraussetzungen wird der Sohneman wohl gehabt haben, Büttenpapier und einen fetten Stempelabdruck einer Institution und gut. Ich bin mir sicher, er hätte auch ein summa cum laude aus einer ortsansässigen Einrichtung erlangt.

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