Forum: Politik
Gartenlaube angesteckt: Polizei ermittelt wegen mutmaßlichem Brandanschlag auf AfD-Po
Timm Schamberger / DPA

Ein Unbekannter soll in Sachsen-Anhalt eine Gartenlaube in Brand gesteckt haben, in der unter anderem ein AfD-Politiker schlief. Die Polizei schließt ein politisches Motiv für die Tat nicht aus.

motoko_kusanagi 28.07.2019, 19:04
1. Kontraproduktiv in einer aufgeheizten Athmosphäre

Man weiss ja nicht, von wem dieser Brandanschlag verübt wurde (polizeiliche Emittlungen laufen).
Ich kann nur eindringlich davon warnen, dass in dieser aufgeheizten Athmosphäre vor den drei Landtagswahlen angesichts der rechtsextremistischen politik-militanten Aktionen (zuletzt der Sprengstoff-Anschlag gegen die Linke Ramona Gehring in Zittau - „Wir beobachten dich, wir wissen was du machst“) nun mit entsprechenden Gegen-Aktionen agiert wird.
Die Bürger im Land interessiert nicht "wer hat angefangen" , sondern will Ruhe und Ordnung und Sicherheit.
Mit anderen Worten: Solche Aktionen sind kontraproduktiv und spielt den Rechten - hier die mimimi-AfD -zu.
Wir befinden uns nicht am Anfang einer Kaskade eines "Bürgerkrieges", auch wenn die Neonazi-Szene auf den "Tag X" hinarbeitet.
Knapp 3.000 rechtsextremistisch ideologisch Intensivtäter mit einem Kern von 12.000 gewaltbereite Rechtsextremisten sind trotz aller technologisches Tricks (soziale Medien / Bots) letztendlich eine kleine menschenverachtende Minderheit. Deren politischer Arm - die AfD - letztlich Wundbeutel sind: nach Außen aufgeblasen und innen hohl. Selbst die eigenen Anhängerschaft bescheinigen "ihrer" Partei eine Kompetenz von 5% bis 7% - selbst im ostdeutschem Kerngebiet.
Es gilt nach wie vor sich nicht provozieren lassen und sowohl eine klare antifaschistische Debatte führen als auch auf der Straße den menschenverachtenden Rassismus entgegenzutreten.

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