Forum: Politik
Gastarbeiterinnen in Kuwait: Das schöne Gesicht der Ausbeutung
instagram.com/sondos_aq

In Kuwait arbeiten 250.000 philippinischen Hausangestellte. Künftig kriegen sie einen Tag in der Woche frei. Instagram-Star Sondos Alqattan passt das gar nicht. Damit hat sie am Golf eine Debatte ausgelöst.

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zeitungzeitung 25.07.2018, 14:46
80.

Mir scheint die Dame hat sich Zuviel Botox ins Gehirn spritzen lassen! Der wünsch ich einen Shirtshorm, dass sie sich dabei ansch.....

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zeitungzeitung 25.07.2018, 14:55
81.

Zitat von hman2
Als Christ sollte man da SEHR still sein...
Der Unterschied liegt aber schon auf der Hand, Jesus verurteilt Sklaverei...während dem Islam seit Beginn die Sklaverei inhärent ist.

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hman2 25.07.2018, 15:09
82.

Zitat von happyrocker
Die arabische Halbinsel war nie von irgend jemandem kolonialisiert.
Ich empfehle Ihnen den Film "Lawrence of Arabia". Der basiert auf der Autobiografie von T.E. Lawrences und auch einigen zeitgenössischen Biografien und Berichten. Da wird sehr drastisch illustriert, wie sich Großbritannien, Frankreich und das osmanische Reich aufgeführt haben auf der Halbinsel...

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hman2 25.07.2018, 15:14
83.

Zitat von zeitungzeitung
Der Unterschied liegt aber schon auf der Hand, Jesus verurteilt Sklaverei...
Sie meinen, das Christentum habe hier "nur" ein Problem mit dem Bodenpersonal gehabt haben?

Bitte lesen Sie mal nach, wie die Nachfolger Petri zu diesem Thema dachten.

Europas Reichtum basiert zu sehr großen Teilen auf Sklaverei. Es waren Europäer, die den Sklavenhandel als Dreiecksgeschäft ausbauten: Kolonien in der neuen Welt, die mit Sklaven aus Afrika unverschämt günstig bewirtschaftet werden konnten, und am Sklavenhandel verdiente Europa gleich ein zweites Mal kräftig mit.

Alles mit offizieller Billigung der katholischen Kirche, die das auch theologisch unterfütterte.

Als Christ sagt man hier besser gar nichts. Wir haben nicht "nur" ein paar tausend oder zehntausend oder hundertausend Sklaven gehabt, wie die arabischen Staaten heute (schlimm genug) wir haben viele MILLIONEN versklavt. Auf zwei Kontinenten wurde im Namen des christlichen Gottes die dortige Bevölkerung umgebracht, und die Bewohner eines dritten haben wir versklavt, um die ersten zwei dann billigst bewirtschaften zu können.

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le.toubib 25.07.2018, 15:27
84. Es tut mir ja selber leid!

Zitat von fr8train
[,,,] Das beste war aber ein angeblich gebildeter Iraner der mir nach einer Intervention meiner Leute ins Gesicht grinste und auf Englisch sagte "WIR sind doch alle Arier; was ist dein Problem!?"
Aber wenn man den Namen "Arier" benutzen will, hatte er völlig Recht, Iraner und Deutsche sind nun einmal "Arier". Allerdings ist im Gegensatz zu Deutschland im Iran das Wort "Arier" nicht geschichtsbelastet. Wir im Westen benutzen stattdessen mittlerweile das Wort "Kaukasier". Ist das denn besser? Ich zumindest habe mit dem Kaukasus nun gar nichts zu tun ...

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le.toubib 25.07.2018, 15:46
85.

Zitat von freakout
Mein Freund (kanadischer Pass, geboren in Libanon) arbeitet seit Jahren in Saudi Arabien, 7 Tage die Woche. Nach einem Streit mit seinem saudischen Arbeitgeber (Herr über 30.000 Mitarbeiter) wurde er mit Anklagen überzogen (vom Gericht alle abgewiesen), die Gehaltszahlungen wurden vor 10 Monaten eingestellt, seine „services“ (Telefon, Bankkonto, Krankenversicherung) gesperrt. Er darf nicht ohne Erlaubnis seines Sponsors ausreisen und hat seine Kinder in Toronto seit 10 Monaten nucht mehr gesehen. Das kanadische Konsulat und Außenministerium kann nichts unternehmen und so stirbt er einen langsamen Tod fern von seiner Familie.
Warum, glauben Sie, habe ich den Posten als Chefarzt in der Schulterchirurgie der grössten Saudischen Klinik (die Saudi-Araberin, die ihn mir angeboten hatte, finden Sie bei meinen Kontakten auf LinkedIn) sehr höflich, aber dennoch bestimmt abgelehnt hatte. Und nein, dieses Mal nicht ob meiner Krankheit, den körperlich arbeiten hätte ich nicht mehr müssen, ich wäre wirklich nur der Chef gewesen, der alles delegiert und bei Bedarf Ratschläge gibt, mehr nicht. Tolle Stelle, denkt nun wahrscheinlich jeder! Aber nicht in Saudi Arabien ...

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le.toubib 25.07.2018, 15:59
86. Eigentlich haben Sie Recht.

Zitat von PSBBM
Wenn Sklavenhaltung und Ausbeutung in Kuwait an der Tagesordnung sind, dann wird es Zeit für Sanktionen gegen dieses Land.
Aber wenn man konsequent sein will, müsste man mindestens die halbe Welt sanktionieren. Selbst in "God's Own Country" gibt es solches Neosklaventum, Latinos auf dem Bau und in der Landwirtschaft, Chinesinnen in Näh- und Waschstuben, alle natürlich schwarz "angestellt!! Fragen Sie doch mal Herrn Trump, viele seiner Gebäude, vor allem in Atlantic City, wurden von solchen Lationos erbaut ...

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sascha2.0 25.07.2018, 21:07
87. @Atheist_Crusader

"dass gerade die Frauen in der islamischen Welt ein bisschen mehr Empathie für Leute haben sollten" Das Bild der kopftuchtragenden muslimischen Putzfrau ist irgendein europäisches Zerrbild! Das Kopftuch geht auf byzantinische Frauenkleidung der oberen Klassen zurück und wird jedenfalls im arabischen Nahen Osten oft noch so verstanden. "Frau" ist etwas Besseres, arbeiten tut der Mann, und die Hände macht man sich schon gar nicht schmutzig, Einkaufstüten tragen igitt, der Mann hat einzukaufen, eine Frau herrscht über ihr Heim und verlässt es eher selten. Diese Art Musliminnen, die sich für etwas Besseres halten, gibt es auch in Europa zu genüge. Dass es sich dabei um eine (geschützte) Scheinwelt handelt, um den eigenen Stolz aufrechtzuhalten, steht auf einem anderen Blatt. Ich persönlich kenne einige solcher Sudanesinnen, ohne Fremdsprachenkenntnisse, immer mit Argumenten zur Hand, warum sie nicht mal mit den Kindern auf den Spielplatz gehen, Gäste teilen sich auf Männer im Wohnzimmer und Frauen in der Küche auf. Mit Religion hat diese Art von Kopftuch überhaupt nichts zu tun, es ist ein Zeichen der (vermeintlichen) Erhabenheit über andere. Wahrscheinlich verläuft die Kopftuchdebatte in Deutschland zu einseitig und emotional, und Musliminnen jeglichen Kulturkreises werden unterschiedslos in einen Topf geworfen.

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voiceecho 28.07.2018, 03:04
88. Scheinheilige Empörung!

Sorry, aber wenn ich die scheinheilige Empörung hier im Forum lese und das auch damit verbundene Bashing gegen arabische oder islamische Länder lese, dann wird mir echt schlecht! Man sollte immer vor den eignen Türen kehren bevor man mit Dreck um sich wirft. Das fängt schon beim Kauf von „Billigfleisch“ beim Discounter, über Billigflüge mit den bekannten Fluglinien und die Billigklamotten, die in Asien von „Arbeitssklaven“ hergestellt wurden über Spargel, der von Saisonarbeitern aus Osteuropa mit einem Hungerlohn aus dem Boden gestochen wurde, bis hin zu den Bananen, Kaffeebohnen, Kakao und und und ! Über die Pflegekräfte, Friseure oder gar Mitarbeiter in der Gastronomie möchte ich hier nicht reden! Die Liste ist lang und peinlich genug, deshalb sollte sich keiner als Moralapostel aufspielen und über andere urteilen! Es gibt kein Recht in Unrecht! Es muss noch viel in Deutschland und Europa passieren, damit wir einigermaßen besser als andere wären!

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ph.latundan 28.07.2018, 04:42
89. alles nur kosmetik

Zitat von ecatepec12
Ich bin Duterte gegenüber sehr kritisch eingestellt, aber er hat in diesem Fall alles richtig gemacht. Und, er hat den philippinischen Hausangestellten Ihre Würde zurückgegeben. Ich kenne selber gut ausgebildete Angestellte mit anspruchsvollen Jobs in Manila, die gerne ein Job als Dienstmädchen im Ausland wegen des Geldes annehmen würden. Ein Trauerspiel !
alles nur kosmetik ..........

er hat sicherlich den maids nicht ihre "wuerde" zurueckgegeben. und regierungsvertraege sind nichts als ein / mehrere blatt papier. die philippinen verfolgen eine wirtschaftspolitik die es einfach fast unmoeglich macht arbeitsplaetze zu schaffen. und kein land der welt muss seine leute in den nahen osten zum arbeiten schicken. einfach arbeitsplaetze im eigenen land schaffen. ist doch ganz einfach, oder doch nicht ?

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