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Gastbeitrag von Martin Schulz (SPD): Scheitert Macron, ist Europa in Gefahr
FRIEDEMANN VOGEL/ EPA-EFE/ Shutterstock

Europa braucht Debatten, braucht Reformen, denn die EU ist mehr als ein Markt. Der frühere SPD-Vorsitzende Martin Schulz unterstützt Emmanuel Macrons Appell - und fordert die Bundesregierung auf, den Franzosen endlich zu unterstützen.

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segelsetzer1 05.03.2019, 16:51
20. Na Ja

Die Ursache des Brexit ist doch klar : einseitige negativ Berichte in GB ueber die EU und eine Verantwortungslosigkeit bei der Einwanderung von billigen Arbeitskräften . Bin gespannt ob Macron auch dafür Antworten hat . Die Angste der Bevoelkerung der Geber Staaten der Eu ist durchaus berechtig . Sozialer Aufstieg von Schichten in Deutschland sind bei tariflich abgesicherten Großunternehmen und Beamten zu suchen , nicht bei den Dienstleistungsunternehmen . Dort wurden die Arbeitnehmer durch billigere Osteuropäer zu Lohnzugestaendnissen gezwungen . Da hat auch ein geeintes Europa keine Antwort darauf . Von Schulz und Macron kommt immer nur das gleiche Geschwafel . Europa wird immer den nationalen Interessen untergeordnet werden . Die deutschen Traeumer werden den ganzen Spaß nur bezahlen duerfen . Schulz soll mal Italiener , Spanier , Polen und die Gelbwesten fragen was sie von Europa halten . Der wuerde sich wundern . Europa spielt bei den Menschen ausserhalb Deutschlands eine viel kleinere Rolle als wir deutschen Träumer wahr haben wollen . Macron will mit dem Staatsmaenischen Vorstoss zu Europa nur von seiner gescheiterten Politik in Frankreich ablenken . Das der politisch erledigte Schulz da zu stimmt ist doch logisch .

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currywurst_hans 05.03.2019, 16:51
21. Die ersten Amtshandlungen von Macron waren ein umfassender Sozialabbau

Aus diesem Grund hat er nun die Gelbwesten im Nacken. Dass Herr Schulz einem neoliberalen Exinvestmentbanker applaudiert, der in Deutschland wahrscheinlich dem FDP-Lager zuzuordnen wäre, lässt tief blicken. Weiter so SPD.

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haarer.15 05.03.2019, 16:53
22. Dringender Handlungsbedarf

Macron hat völlig recht. Ein Europa der Schlafwandler kann sich kein Mensch wünschen. Es wäre vielmehr gefährlich, aber in jedem kontraproduktiv, die Dinge zu verschleppen. Jeder kann sich denken, welcher Haupt-Adressat gezielt angesprochen war. Ohne Reformen und innovativen Aufbruch hat diese EU definitiv keine Zukunft. Es bröckelt ohnehin schon das Fundament. Liefern muss jetzt die ewige Kanzlerin. Tut sie außer ein paar warmen Worten wieder nichts, so gehört sie vom Hof gejagt !

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ash26e 05.03.2019, 16:54
23. Ich will kein Europa,

in dem die Eliteabsolventen der ENA oder wie die überkandidelten Eliteschulen Frankreichs alle heisen! Ich bin die abgehobenen Bonzen leid. Weshalb ist die gelbe Weste in Frankreich die Uniform der Gesittung?

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Newspeak 05.03.2019, 16:55
24. ...

Macron klingt auf dem Papier so gut. Aber der Mann hat es praktisch geschafft, eine halbe Revolution in Frankreich loszutreten. Durch sein tatsaechliches Verhalten.

Europa muss fuer den Normalbuerger Vorteile bringen. Massiv. Hoehere Loehne, hoehere Renten, sichere Jobs. Kampf gegen korrupte Politiker und Grosskonzerne. DANN finden sich die Millionen, die eine europaeische Einigung unterstuetzen wuerden. Wenn man immer nur die Reichen bevorteilt, dann kann Europa zum Teufel gehen, denn das konnten die Nationalstaaten frueher schon, und koennen es heute noch.

Europa muss den Menschen, den Buerger in den Mittelpunkt stellen. Tatsaechlich. Nicht die Wirtschaft.

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ermano_e 05.03.2019, 16:57
25. Schade !

Obwohl Frau Merkel einen besseren Job gemacht hat als ich ursprünglich befürchtete, denke ich, dass Herr Schulz seit E. Macron's Wahl der bessere Kanzler/Europäer für das Fortschreiten des europäischen Projekts gewesen wäre.
Hoffentlich wacht die deutsche Politik noch (rechtzeitig) auf diese Initiativen zu ergreifen und selbst aktiv mit voranzubringen.

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haarer.15 05.03.2019, 16:57
26.

Zitat von WolfThieme
Diese Bundesregierung will nicht und will nicht und will nicht. Hat das noch niemand begriffen? Der deutsche Elefant im Porzellanladen Europa.
Tja - das muss nun ein Ende haben. Europa-politisch gesehen ist unsere Madame doch bis jetzt ein ziemlicher Ausfall. Ich hab kein Verständnis mehr.

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jjcamera 05.03.2019, 16:59
27. Vielfalt

Das Desaster "Brexit" fördert die Geburtsfehler der EU zu Tage. Die nächste EU-Wahl im Mai wird dieses Desaster auf die Sptze treiben.
Da nützt es nichts, Macron bei seinen innenpolitischen Themen und dem daraus resultierenden Ablenkungsmanöver "Reform der EU" beizuspringen. Herr Schulz hat jeglichen Einfluß auf die deutsche Politik verloren. Sein Rat ist nicht einmal bei seiner eigenen Partei erwünscht.
Die Idee, 28 kulturell und wirtschaftlich sehr unterschiedliche Staaten unter eine Dachorganisation zu stellen, war schon immer zum Scheitern verurteilt. Die Stärke Europas ist seine Vielfalt, nicht seine Einheit.

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Siebengestirn 05.03.2019, 17:00
28. Mit den Vorschlägen E.Macrons und dem Appell von M.Schulz

ist alles gesagt, was zu sagen und zu tun ist, wenn man die historische Chance für uns und vor allem für unsere Kinder nicht verpassen will. Zunächst sollten wir möglichst zahlreich an der Wahl zum Europäischen Parlament teilnehmen und vorher jede Möglichkeit nutzen, den rückwärts gewandten nationalistischen Antieuropäern mit guten Argumenten entgegen zutreten. Zugleich ist die Bundesregierung dringend aufzufordern, den im Koalitionsvertrag angekündigten " Neuen Aufbruch für Europa" endlich sichtbar umzusetzen und das auch inhaltlich zu kommunizieren.

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haarer.15 05.03.2019, 17:01
29.

Zitat von go-west
für die deutsche Untätigkeit und den Mangel an politischen Willen, auf die äußerst positiven und visionären Vorschläge Macrons einzugehen. Merkel ist nur noch reine Verwalterin, ohne Visionen und Fähigkeit die Zukunft Europas zu gestalten. Ihr möglichst schneller Abtritt wäre ein Dienst an Deutschland und Europa. Wobei natürlich die Frage ist, wo der deutsche Macron ist, der sie beerben kann.
Die Performance der Kanzlerin finde ich langsam peinlich, um nicht zu sagen unterirdisch. Schluss mit der Aussitzerei !

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