Forum: Politik
Gastbeitrag: Wir brauchen keinen Großprediger!
DPA

Das Amt des Präsidenten darf nicht weiter Schaden nehmen, Angela Merkel hat den Präsidenten-Poker verloren - so lauten einige Befunde zur Kür von Joachim Gauck. Aber das ist alles Unfug: Das Präsidentamt ist eh völlig überflüssig und der Streit darum nur eine Politik-Farce.

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eagelsnest 22.02.2012, 19:28
1. So ein mist!!

Zitat von sysop
Das Amt des Präsidenten darf nicht weiter Schaden nehmen, Angela Merkel hat den Präsidenten-Poker verloren - so lauten einige Befunde zur Kür von Joachim Gauck. Aber das ist alles Unfug: Das Präsidentamt ist eh völlig überflüssig und der Streit darum nur eine Politik-Farce.
Alles ein gequirlter Quark! Herr Gauck ist sehr von Nöten und wird ein guter Bundespräsident!
MFG

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c++ 22.02.2012, 19:30
2. .

"Der Bundespräsident ist vollkommen irrelevant", endlich mal ein Kommentar, der das Ereignis richtig einordnet. Es gab zwar Wahlen, die eine politische Richtungsentscheidung bedeuteten (siehe Heinemann), aber das ist bei diesem Konsenskandidaten sicher nicht der Fall.

Wir brauchen einen, der Staatsgäste empfängt, Orden verleiht und eine Weihnachtsansprache hält, die fast niemand sieht. Und ich finde, es gab auch keine bedeutenden Bundespräsidenten, wenn auch beliebte. Von Herzog ging natürlich kein Ruck aus, der irgend jemanden in Deutschland irgendwie berührt hätte, und die berühmte Rede vW haben auch nur wenige Journalisten oder Politiker gelesen. Von Gauck wird auch kein wichtiger politischer Impuls ausgehen, wenn er gut ist, tritt er nicht in irgendwelche Fettnäpfchen (wie Wulff), sondern hält ausgewogene Reden, vielleicht ein zweiter Johannes Rau.

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WernerS 22.02.2012, 19:32
3. geschacher

keiner der beteiligten hat gauck befürwortet, weil er ihn für den besten kandidaten hält. im gegenteil, jeder, wirklich jeder, war für gauck, nur um dem anderen eines auszuwischen. das amt ist noch nie so schamlos missbraucht worden, um politisches gezänk auf unsachlicher und tiefster ebene zu führen.

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wolf-wolf 22.02.2012, 19:39
4. Ich befürchte..........

Zitat von sysop
Das Amt des Präsidenten darf nicht weiter Schaden nehmen, Angela Merkel hat den Präsidenten-Poker verloren - so lauten einige Befunde zur Kür von Joachim Gauck. Aber das ist alles Unfug: Das Präsidentamt ist eh völlig überflüssig und der Streit darum nur eine Politik-Farce.
Ich befürchte der Gauck wird leider zu den ewig gestrigen gehören und in seine DDR-Welt leben! Für ihn ist der zeit dort stehen geblieben und das wurde noch mit der Leitung der Gauck- Behörde verstärkt und konserviert damit verliert und verwischt den Blick nach Zukunft! . Jemand der macht solche Aussagen wie die zu „Occupy“, oder Daten Speicherung und befürworten deutschlad militärische/kriegerische Beteiligungen in ganzen Welt und dazu trotz dass es besser wissen musste ignoriert millionen bürgern nur das die Die Linke gewällt haben ( dafür haben wir schon den Alexsander Dobrin ), kann nicht die Nation einigen sonder wird es noch der Kluft vergössen. Was wir brauchen ist ein MANN der Wirklich offen und frei von Vorurteilen ist. Ich hoffe dass er es schafft aber Hoffnung in der Politik hat noch nie gute Chancen gehabt! Leider!

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ernesto c 22.02.2012, 19:39
5. Wie wahr

Zitat von sysop
Das Präsidentamt ist eh völlig überflüssig ...
Genauso ist es, wie der Kommentator schreibt.
Das Praesidentenamt ist voellig ueberfluessig - das hat gar nichts mit Personen zu tun. Die Repraesentationspflichten des Bundespraesidenten koennte man locker verteilen auf andere Ammtstraeger. Die kritische Begleitung der Politik und der Parteien wird heute laengst durch andere Institutionen geleistet, Medien, Interessenverbaende, Intellektuelle, Kirchen, ...

Eigentlich sollte man eine grosse Internetkampagne zur Abschaffung dieses Amtes starten.

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Newspeak 22.02.2012, 19:47
6. ...

Der Bundespräsident und das deutsche Grundgesetz sind Ausdruck des alliiert befreiten, alliiert besetzten Deutschlands. Das Amt und die Verfassung sind dazu gemacht, die Macht in Deutschland möglichst so zu zerteilen, daß gar keine wirkliche Machtausübung möglich ist, das vor allem das Volk bevormundet wird, denn es bestand (besteht?) ja immer die Gefahr, daß die Deutschen sonst wieder einen Weltkrieg anzetteln, wie zweimal (einmal mehr (also alleine), einmal weniger) im 20. Jahrhundert. Wann wollen wir eigentlich anfangen, uns eine neue Verfassung zu geben? Die Wiedervereinigung als historische Marke ist längst vorbei und im wesentlichen vollzogen. Deutschland braucht eine moderne Verfassung, eine moderne Republik, die nicht noch formal so tut, als sei Hitlerdeutschland gerade erst untergegangen. In einer solchen Verfassung würde sicher auch das Amt des Bundespräsidenten neu geregelt. Es wäre durchaus zu begrüßen, wenn der Präsident mehr Macht bekäme (deswegen muß er noch kein Sinnbild eines Obrigkeitsstaats sein, viel Gepränge könnte man sich sparen) und der Kanzler dafür weniger.

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bdxc 22.02.2012, 19:53
7. Brauchen wir überhaupt einen Bundespräsidenten?

Zitat von sysop
Das Amt des Präsidenten darf nicht weiter Schaden nehmen, Angela Merkel hat den Präsidenten-Poker verloren - so lauten einige Befunde zur Kür von Joachim Gauck. Aber das ist alles Unfug: Das Präsidentamt ist eh völlig überflüssig und der Streit darum nur eine Politik-Farce.
Einverstanden!
Seit dem 3. Oktober 1990 ist die Bundesrepublik Deutschland ein voll souveräner Staat. Spätestens mit diesem Tag hat sich die Konstruktion eines Staatsoberhaupts, das die Funktion eines "republikanischen Ersatzkönigs" (der eventuell auch noch "Großprediger" ist) ausübt, erledigt.
Die Aufgaben des Bundespräsidenten wären problemlos - und wesentlich kostengünstiger als es gegenwärtig der Fall ist - auf bestehende Verfassungsorgane aufzuteilen.
Die Prüfung von Gesetzen vor ihrer Gegenzeichnung ist mit Sicherheit beim Bundesverfassungsgericht in den bestmöglichen Händen. Und warum sollte nicht der Präsident oder der Vizepräsident des BVerfG durch seine Unterschrift das sachlich korrekte Zustandekommen eines verfassungsgemäßen Bundesgesetzes beurkunden?
Die protokollarisch-repräsentativen Funktionen kann - wie bereits jetzt im "Verhinderungsfall" des Bundespräsidenten vorgesehen - der Präsidnet des Bundesrates wahrnehmen. Weder hat es im Juni 2010 bei der Wahrnehmung der protokollarischen Funktionen durch den Ersten Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Jens Böhrnsen, Probleme gegeben, noch sind solche jetzt beim "geschäftsführenden Staatsoberhaupt" und Ministerpräsident des Freistaates Bayern Horst Seehofer zu erwarten.
Eine Auflösung des Bundestages und die Terminfestsetzung von Neuwahlen und die Ausfertigung von Ernennungs- und Entlassungsurkunden sowie das Gnadenrecht könnte letztendlich auch - mit einer qualifizierten Mehrheit! - auf den Ältestenrat des Deutschen Bundestages übertragen werden.
Wenn man es sachlich betrachtet, gibt es keine Funktion, die zwingend einen - zumal hauptamtlichen - Bundespräsidenten erfordert. Und urdemokratische Länder wie die Schweiz leben seit kleinen Ewigkeiten mit einem "rotierenden" Staatsoberhaupt.

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kaepten2000 22.02.2012, 19:53
8. wähltenWir brauchen einen DIREKT gewählten Bundespräsidenten!!!

Zitat von sysop
Das Amt des Präsidenten darf nicht weiter Schaden nehmen, Angela Merkel hat den Präsidenten-Poker verloren - so lauten einige Befunde zur Kür von Joachim Gauck. Aber das ist alles Unfug: Das Präsidentamt ist eh völlig überflüssig und der Streit darum nur eine Politik-Farce.
In den noch zu erwartenden sehr,sehr schweren Zeiten,die auf unser schönes Deutsches Vaterland mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zukommen werden,brauchen wir einen starken,unabhängigen und in freier,gleicher,geheimer und DIREKTER Wahl,vom Deutschen Volk gewählten Bundespräsidenten.Außerdem muß der zur Zeit fast zahnlose Tiger sein Gebiß in Form fast aller Kompetenzen die der Päsident der Weimarer Republik bereits hatte,zurückbekommen.Damit er dann,wenn zum Beispiel ein Staatsnotstand eintritt oder immer wieder von Regierung und Parlament Deutsche Interressen und Milliarden nach Europa oder wohin auch immer abgegeben werden sollen,kräftig zubeißen kann.

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musca 22.02.2012, 19:56
9.

naja...aber wie in dem Artikel beschrieben ...."ein vorgesetzter Bundespräsident" ist es nun mal dieser Herr Gauck.

vorgesetzt wie Essen, - "friss" das was du bekommst oder stirb.

( natürlich symbolisch gesehen)


Alle relevanten Parteien , Rot, Grün, Gelb und die Schwarzen schiessen sich pro Gauck ein.

Das ist tatsächlich so- friss das oder nimm das was Dir vorgesetzt wird, ein Kandidat für vier verschiedene Parteien ...das hat schon was.


Selbst wenn der Bundespräsident in Deutschland direkt gewählt werden könnte würde ich zu so einer Wahl erst gar nicht gehen, wenn Rot , Grün, Gelb und Schwarz EINEN gemeinsamen Kandidaten aufstellen.


Hat mit Demokratie nicht mehr viel zu tun, selbst wenn der Kandidat im Volk beliebt ist.


FG

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