Forum: Politik
Gastbeitrag: Wir brauchen keinen Großprediger!
DPA

Das Amt des Präsidenten darf nicht weiter Schaden nehmen, Angela Merkel hat den Präsidenten-Poker verloren - so lauten einige Befunde zur Kür von Joachim Gauck. Aber das ist alles Unfug: Das Präsidentamt ist eh völlig überflüssig und der Streit darum nur eine Politik-Farce.

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MrWitzig 22.02.2012, 22:14
60. Eben darum nicht!

Zitat von herr.schaften
Und genau daran erkennt man, daß dieses Amt eben keineswegs so unwichtig ist bzw. sogar verzichtbar sei, wie man uns das weis machen will. Warum denn sonst dieses ganze Theater um Besetzung, Rauswurf und all das Drumherum. Wenn`s nur zur Show wäre, würde man nicht politisch soviel dafür riskieren.
Das Theater um Besetzung, Rauswurf etc. dient nur den "deutschen Gepflogenheiten" von denen wir uns so schlecht lösen können, getreu dem Motto: "...das war schon immer so...." oder "...was sich bewährt hat, bleibt auch so!"

-Aber! ....hat sich ja anscheinend diesmal nicht bewährt und davor auch nicht und davor hat man vielleicht nicht so genau in den Vitae der von W./Carstensens/Scheelens etc. herumgebort, daher sollte man doch mal umdenken auch dem Steuerzahler zuliebe, der ja unsern aller Repräsentanten auch entlohnt!
Also, was soll ein Präsident eigentlich machen, außer zum großen Zapfenstreich den roten Teppich mit einem Staatsgast herunterschlurfen oder den Leuten an Weihnachten alles Gute wünschen?
....richtig, er soll REPRÄSENTIEREN der rePRÄSIDENT! und wer repräsentiert? wie repräsentiert man? ...genau, indem man aktiv am Geschehen der Republik teilnimmt, mitentscheidet, kommuniziert, sich streitet, sich zusammenhockt und Ergebnisse liefert die uns alle mehr oder weniger etwas angehen, sei es im Positiven (möglichst!) oder auch mal im Negativen, zumindest Jemand der entscheidet und lenken kann, denn wenn diese Person etwas aktiv für uns tut, dann repräsentiert sie damit unser Land vor allem auch nach außen! Denn wir werden von außen so wahrgenommen wie wir uns entwickeln, politisch, sozial, wirtschaftlich, moralisch etc.!

Jemand der uns also repräsentiert, den gibt es bereits, die Dame in diesem Fall nennt sich Frau Merkel und auch wenn es dem Einen oder Anderen nicht passen mag, was ja auch legitim ist, Sie ist das Aushängeschild, SIE ist die REPRÄSENTANTIN!
Man nuss nur mal die ausländischen Gazetten durchsehen! von wem ist da in Bezug auf Deutschland häufig die Rede? Auf wen projeziert sich z.B. in Griechenland der Hass auf die EU? ...genau, auf unsere Repräsintantin!

Warum also noch ein weiteres Amt zum Repräsentieren? Nein, das braucht es wirklich nicht, und wer jetzt an einen überdimensionalen moralischen Zeigefinger denkt der doch über all dem schweben sollte und der sich dann auch noch Präsident nennen sollte, dem sage ich getreu dem Zitat aus einer bekannten Schrift: "wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten...." Leider gibts den nicht ...unter uns Menschen!

Amen

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gute_frage 22.02.2012, 22:14
61. Haben wir die nicht ?

Zitat von yossarian-2
Ohne Zweifel brauchen wir irgend etwas / irgend jemanden Handgreifliches, der für die Bürgerinnen und Bürger diese abstrakten Gebilde und Begriffe "Staat", "Demokratie" ("Deutschland"?) mit Leben erfüllt, sie anfassbar und auch ansprechbar macht. Da plädiere ich ja seit langem dafür, etwas mehr Erbarmen mit den Leuten zu haben: Die meisten lieben nun mal Märchenschlösser, prächtige Paraden, majestätische Schiffstaufen und familiären Klatsch und Tratsch. Wenn wir in Deutschland nur eine Adelstradition hätten, die nicht schon dreimal geschichtlich verbrannt und desavouiert ist, würde uns ein junges, aufgeklärtes Königspaar wirklich guttun :-)
Gern. Es gibt ja mehrere, heute noch existierende, Herrschaftshäuser und damit potentielle Anwärter mit ungeahnten Fähigkeiten wie: Carl Herzog von Württemberg, Max von Baden, Frank von Bayern (Haus Wittelsbach), Karl Friedrich Prinz von Hohenzollern oder Prinz Christoph, Hauses Schleswig-Holstein oder andere Mitglieder.
Letzteres hat als einstiges Haus Glücksburg glänzende Referenzen durch die heute noch lebenden Mitglieder wie den norwegischen König Harald V., die dänische Königin Margrethe II., die spanische Königin Sophia und Prinz Philip Mountbatten, Herzog von Edinburgh. Touristen mit Sissi- und Cinderellaambitionen füllen dort in ungeahnter Großzügigkeit die Kassen.
Viele europäische Königsfamilien sind bis heute mit der Linie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg verwandt. Und bei Verwandten übernachten kann man doch bedenkenlos.
Werte wie Traditions- und Familienbewusstsein, Kommunikation- Repräsentations- und Etiketteschulung werden von Kindesbeinen an trainiert und sind beim höchsten Amt ebenfalls gut aufgehoben. Vielleicht die Lösung für den derzeit vakanten Posten ? Warum nicht ?

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wühlmaus_reloaded 22.02.2012, 22:16
62. Brauchen wir denn einen Dampfprediger Däuble ?

Zitat von sysop
Das Amt des Präsidenten darf nicht weiter Schaden nehmen, Angela Merkel hat den Präsidenten-Poker verloren - so lauten einige Befunde zur Kür von Joachim Gauck. Aber das ist alles Unfug: Das Präsidentamt ist eh völlig überflüssig und der Streit darum nur eine Politik-Farce.
... wenn er solchen gleich mehrfach gequirlten Unsinn verzapft ?

Allein schon die Verdrehung von Merkels giftschäumender Wutreaktion in "kann sie leichten Herzens einen Kandidaten wie Gauck akzeptieren" verdient Grimm's Märchenpreis. Pubertär gezickt hat nicht Fipsi, sondern Merkel schon 2010, als sie sich gegen Gauck gestemmt hatte. Jetzt ging es ihr nur noch um albernes Gesicht-Wahren (dabei würde ich mir an ihrer Stelle ein ganz neues dringend wünschen) und darum, mit aller Macht einen Ja-Sager-Präsidenten zu installieren, der sie in Ruhe ihr Ding durchziehen lässt.

Und dass Herr Däuble hinter dem Aufkeimen von ein paar Protestgruppierungen die Götterdämmerung einer "aktiveren Bürgergesellschaft" verortet, ist schlichtweg lächerlich - diesen dann aber noch die Erfindung des Gleichheitsgebots anzudichten, ist der Gipfel von lächerlich. Zählt am Bauzaun von S21 etwa die Stimme der Bevölkerungsmehrheit, die für einen Weiterbau entschieden hat ? In Wahrheit wird die Mehrheit der Bevölkerung zunehmend politikmüde, sonst gäbe es z.B. nicht diese Massen an substanzlosen Talkshows. Bei den Privaten, deren Ohren ja zweifellos stets besonders perfekt am Puls der Zielgruppe positioniert sind, kommt Politik gleich gar nicht vor.

Herr Däuble, reißen Sie mal die Fenster auf und lassen Sie die Realität in ihren miefigen Elfenbeinturm einziehen !

Zum eigentlichen Thema: Ein kritischer Bundespräsident, der Regierenden und Regierten nicht billig Honig ums Maul schmiert, scheint mir bitter nötig - heute mehr denn je.

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edv3000 22.02.2012, 22:19
63. "Das Präsidentamt ist eh völlig überflüssig!

Zitat von sysop
... Das Präsidentamt ist eh völlig überflüssig und der Streit darum nur eine Politik-Farce.
Ich bin angenehm überrascht, wie aktuell die Debatten über das überflüssige Präsidentenamt geführt werden. Nachdem Tacheles Vorstandschef Martin Reiter bereits schrieb, "ein Amt kann eingespart werden oder warum Deutschland keinen B-Präsidenten braucht",
(Kritikdesign: AUSGEWULFFT- ein Amt kann eingespart werden....) haut Der Spiegel genau in diesselbe Kerbe: "Das Präsidentamt ist eh völlig überflüssig und der Streit darum nur eine Politik-Farce."

Die Zeichen verdichten sich, dass unser Model von Demokratie in Deutschland keinen Bundespräsidenten mehr braucht. Schluss mit dieser Show, hurra!

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zudummzumzum 22.02.2012, 22:20
64. Genau deshalb

Zitat von HighFrequency
Wie kann die bloß äußerliche Gallionsfigur eines Gemeinwesens eine einigende Wirkung haben, wenn die Grundlagen dieses Gemeinwesens bereits anfangen zu erodieren?
Wer von der Annahme ausgeht, dass unser Zusammenleben primär auf Logik basiert, braucht gar nicht weiter zu lesen. Menschliches Wirken basiert primär auf Manipulation und Psychologie. So auch die Politik.

Insofern erübrigt sich die Frage, welche institutionalisierte "Macht" ein Individuum auf sich vereint. Jede/r hat davon nur so viel, wie andere bereit sind ihm zu überlassen.
Die Macht des Bundespräsidenten rührt aus der Bereitschaft, über sein Tun und Lassen zu berichten, was wiederum andere zu Tun oder Lassen veranlasst. Indem dieses gebündelt, oder zerstreut wird, ensteht "Macht".

Die Väter und Mütter unseres Grundgesetzes haben sich, in Kenntnis und Reflexion über den oben beschriebenen - uralten - Sachverhalt sehr viele Gedanken gemacht, wie sich im Deutschland nach dem WK2 "Macht" bewusst zerstreuen lässt, um nie wieder Gefahr zu laufen einen Führer zu bekommen. Eine dieser Institutionen ist unser Bundespräsident.

Genau deshalb brauchen wir einen wortstarken Großprediger - als Gegenpol zur Raute der Macht unseres großknöpfigen Bundeskanzlerwesens (m/w).

Das Machtkalkül von Frau Merkel, sich einen ebenso willigen wie unfähigen Gehilfen auf den Stuhl zu holen, ist nicht aufgegangen. Alleine diese Demonstration ist schon wichtig - es gibt keinen Kanzler, der durchregiert - selbst wenn die Fraktionen der Koalition sich selbst noch so unterwürfig ("loyal") dargestellt wissen möchten.

Es geht also darum, im Land ein Symbol zu haben, der die Fähigkeit hat Macht jenseits der Speichellecker des Parteien-Parlamentarismus zu strukturieren. Ober Herr Gauck das auch schaffen wird, bleibt abzuwarten. Die meisten seiner Vorgänger haben es geschafft und dem Amt so zu der "Macht" verholfen, die ihm die Väter und Mütter des Grundgesetzes zugedacht hatten. Wenn er es schafft, wird sich Herr Gauck in die Reihe der wichtigen Präsidenten einreihen. Wenn nicht, wird er uns eben wie seinerzeit Carstens ziemlich spurlos vom Atem der Geschichte zugeweht ...

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nichtdiemama 22.02.2012, 22:24
65. Helmut Däuble hat wahr.

Im Grunde ist ein Präsident entbehrlich und dieser schon gar. Seine protokollarischen Aufgaben sollten vom Bundesratspräsidenten wahrgenommen werden: Auslandsbesuche empfangen und die Wachbatallionsfront abschreiten. Selbst keine Auslandsbesuche machen, das sollen gefälligst Kanzler/in und Außenministerin leisten. Bleibt noch Kabinette ernennen/entlassen und Gesetze unterschreiben/ausfertigen lassen.

Als Angehöriger der Politischen Klasse wird ein Präsident weder zur Versöhnung mit der genasführten und ausgebeuteten arbeitenden Klasse, sprich der "Leute" noch mit dem abgehängten Prekariat vulgo Bohlen-Pöbel beitragen. Ein Präsident Gauck, der entfesselte Marktradikalität über soziale Gerechtigkeit stellt und Ungerechtigkeit für ein Fundament unserer Verfassung hält, schaffte das persönlich schon gar nicht, trüge aber dazu bei, die Argumente für die Abschaffung des Amtes zu stärken. Das ist doch schon mal was. Zu viel mehr wird er nicht nütze sein.

Es wird doch wohl möglich sein, diese entbehrliche Geldverschwendung binnen der nächsten vier Jahre funktional auf andere Verfassungsorgane zu übertragen und diese Politikerversorgungseinheit mit dem Ende der Amtszeit Gaucks auslaufen zu lassen.


Zitat von sysop
Das Amt des Präsidenten darf nicht weiter Schaden nehmen, Angela Merkel hat den Präsidenten-Poker verloren - so lauten einige Befunde zur Kür von Joachim Gauck. Aber das ist alles Unfug: Das Präsidentamt ist eh völlig überflüssig und der Streit darum nur eine Politik-Farce.

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Arabeske 22.02.2012, 22:26
66. Überflüssig? Ich träume wohl.

Ich bin zunehmend entsetzt über die Debatte, die seit der Nominierung von Herrn Gauck eingesetzt hat, was die Sinnhaftigkeit des Amtes betrifft. Vor zwei Jahren hat sich das alles noch ganz anders angehört. Plötzlich will niemand Herrn Wulff abgesetzt haben, und alle fürchten sich vor der eigenen Meinung, die Herr Gauck offensichtlich mitzubringen gedenkt.

Da lese ich in manchen Foren, "Gauck nicht mein Präsident", weil er eine eigene Meinung zu Occupy, Attac, Herrn Sarrazin und anderen Themen geäußert hat, seine Zitate fast immer aus dem Zusammenhang gerissen. Ja, da sage ich doch: zum Glück hat er eine eigene Meinung! Welche Meinung Herr Wulff zu welchen Themen auch immer hatte, blieb ja weitestgehend verborgen.

Was für ein Demokratieverständnis ist denn das, jemanden rundweg abzulehnen, weil er eine andere Auffassung vertritt als meine? Ist das nicht eigentlich die Basis von allem?

Dann lese ich, zum Beispiel in diesem Forum, dass die Aufgaben des Präsidenten ohne weiteres auf andere Insitutionen verteilt werden könnten, z.B. die Unterzeichnung von Gesetzen an das Verfassungsgericht. Aber nein, niemals! Das Verfassungsgericht ist die Instanz, die bestehende Gesetze im Alltag der verfassungsmäßigen Belastbarkeit unterzieht; die sollen doch eben gerade keine Politik machen.

Dann lese ich, wir könnten uns die "Millionen" sparen, die der BP uns kostet. Herr Scheel erhält seit 33 Jahren den Ehrensold, das macht per jetzt insgesamt 6,5 Mio Euro. In 33 Jahren. Wenn wir uns das nicht mehr leisten können, weiß ich nicht, wo wir leben.

Und apropos: manchmal frage ich mich ernsthaft, ob uns allen noch bewusst ist, in welchem Paradies wir in Deutschland leben. Womöglich kommt daher diese unermessliche Arroganz, Ämter abschaffen zu wollen, die uns vor dem letzten Lichtausschalten schützen können.

Ich bin für das Amt, ich bin für Herrn Gauck, und ich wünsche mir sehr, dass wir ihm jetzt eine ernsthafte Chance geben. Auch wenn - nein, gerade weil er nicht auf jeden Zug aufspringt, den selbsternannte Internetwächter aufs Gleis bringen. Weil er für Freiheit und Eigenverantwortung steht. Weil uns ungefähr 197 Länder der Welt um diesen Luxus einer Debatte überflüssiger Ämter beneiden dürften.

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grandpa_wolf 22.02.2012, 22:32
67. So ein Unfug

"... so gibt es eine zunehmend breite neue bürgerliche Schicht, die genügend Bildung - insbesondere politische - genießt, um zu erkennen, wo real Macht verortet ist ..."
Wo war der Autor in den letzten 40 Jahren? Anscheinend nicht in der Bundesrepublik.
"Wir sind, wie die zahlreichen Proteste der letzten Jahre zeigen, auf dem Weg zu einer aktiveren Bürgergesellschaft."
Ah ja. Gut, dass sich in den letzten Jahren da endlich was tut nach fast 50 Jahren Stillstand, möchte man bei solchen Sätzen glauben.

"Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht doch ein Amt brauchen, das [] die notwendige Unabhängigkeit hat, um die Demokratie zu schützen"

Die Demokratie wird von jedem Einzelnen geschützt, und zwar durch den Umfang der politischen Teilhabe und das Maß an Zivilcourage.
Wie gut, dass wir nun einen Präsidenten bekommen, der nicht so geschichtsvergessen wie der Autor dieses Artikels ist, welchem zudem die Intention bei Schaffung des Amtes sowie die Aufgaben nicht klar zu sein scheinen.

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henniman 22.02.2012, 22:34
68. Die Analyse ist vollkommen falsch

Wenn man das Gezerre und Geziehe an Wulff Revue passieren läßt, erkennt man, wie wichtig das Amt ist. Offenbar war es sogar Bild-Diekmann ziemlich wichtig.

Selbstverständlich hat das Amt Gewicht, was man spätestens merken wird, wenn Wulff die nächste Salve abläßt. Größte Erregung wird es geben. Gibts ja schon jetzt angesichts längst vergangener Reden und Interviews. Viel eher finde ich, dass die Medien irrelevant werden, was sich einfach jeden Morgen in der U-Bahn überprüfen läßt: Man sieht so gut wie niemanden mehr mit Zeitung oder Magazin. So wie auch fast keiner mehr Tagesschau oder heute guckt.

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heine_dks 22.02.2012, 22:35
69. ESM-Gesetz

Aber er wird gebraucht, egal wie unnütz der BP geworden ist.
Denn wenn Gauck das ESM-Gesetz (Eurorettungsschirm) unterschreibt, wird der deutsche Steuerzahlen zur Kasse gebeten. Im schlimmsten Fall geht Deutschland bankrott, dagegen ist Griechenland eine Lachnummer. Wulff wollte es nicht unterschreiben.
Leute, denkt mal darüber nach.
Herr Gauck passt gut in unsere Gesellschaft, er ist ein Wendehals, geht Probleme aus dem Weg, ist für eine kapitalistische Marktwirtschaft und nimmt es nicht so genau mit der Ehrlichkeit. Was mir besonders auffällt, er hält sich immer mehrere Türen offen.
Armes Deutschland!
Übrigens, die Linke ist eine demokratisch gewählte Partei und die anderen Parteien haben ebenfalls genügend politische Kräfte aus der ehemaligen Führungskader der DDR übernommen und einverleibt. Auch in der Nachkriegszeit sind viele Partei-Mitglieder aus dem dritten Reich in den demokratischen Parteien übernommen worden.

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