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Gauck über US-Spionage: "Jetzt reicht's auch einmal"
DPA

In der NSA-Affäre hielt sich Joachim Gauck lange zurück. Doch nach Enthüllungen über einen mutmaßlichen US-Spion beim BND wird der Bundespräsident deutlich. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, sei es Zeit für deutliche Worte.

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Pfaffenwinkel 05.07.2014, 21:34
1. Herr Bundespräsident

uns Bürgern reicht es schon lange. Als "Freund" kann man die USA nicht mehr bezeichnen, das Vertrauen ist längst verspielt.

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atech 05.07.2014, 21:35
2. leichter Tadel vom Bundespräsidenten

Zitat von sysop
Gauck über US-Spionage: "Jetzt reicht's auch einmal"
Herr Gauck, Sie haben es hier nicht mit ungezogenen Kindern zu tun, sondern mit Spionen bzw. der US-Regierung. Und die lachen Sie nur aus, wenn von Ihnen nichts Substantielleres kommt als dass es "jetzt reicht". Wobei Sie - im Gegensatz zu Frau Merkel - auch gar nicht die Macht besitzen, um der US-Regierung zu zeigen, dass es jetzt reicht. Mein Vorschlag: kein Freihandelsabkommen. Die US-Wirtschaft ist am Boden, das tut der US-Regierung dann so richtig weh, wenn man die Europäer nicht mit Milliarden-Klagen überziehen und abzocken kann, sondern im freien Wettbewerb konkurrieren muss.

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kdshp 05.07.2014, 21:35
3.

Zitat von sysop
In der NSA-Affäre hielt sich Joachim Gauck lange zurück. Doch nach Enthüllungen über einen mutmaßlichen US-Spion beim BND wird der Bundespräsident deutlich. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, sei es Zeit für deutliche Worte.
So ist es! Fraue merkel (CDU) muss jetzt handeln und den USA mal bescheid sagen DAS es so nicht geht.

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rainking 05.07.2014, 21:37
4. Jetzt ??

Zitat von sysop
In der NSA-Affäre hielt sich Joachim Gauck lange zurück. Doch nach Enthüllungen über einen mutmaßlichen US-Spion beim BND wird der Bundespräsident deutlich. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, sei es Zeit für deutliche Worte.
Es reicht schon lange !
Mit diesem Bundespräsidenten auch.

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dave_t 05.07.2014, 21:40
5. Töricht

Zitat von sysop
In der NSA-Affäre hielt sich Joachim Gauck lange zurück. Doch nach Enthüllungen über einen mutmaßlichen US-Spion beim BND wird der Bundespräsident deutlich. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, sei es Zeit für deutliche Worte.
Das wirklich schockierende an diesem Vorgang ist das geradezu törichte Verhalten der amerikanischen Dienste. Statt hier nüchtern möglichen Nutzen (man erfährt etwas über den NSA Untersuchungsausschuss in Deutschland - na super) und potentielle Risiken abzuwägen, greift man instinktlos zu. Wer genehmigt so etwas? Das ist dumm, unsensibel, idiotisch!

Und in Moskau und Peking knallen die Sektkorken.

Die Amerikaner machen es einem gerade nicht leicht, die transatlantische Freundschaft zu verteidigen.

Hier hat sich offenbar ein Apparat verselbständigt und folgt nur noch seiner eigenen internen Logik, und nicht mehr den eigentlichen *politischen* Zielen.

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Newspeak 05.07.2014, 21:42
6. ...

Ja, es reicht. Aber es reicht mit Gauck und Merkel. Bundeskanzlerin und Bundespräsident sind nicht gewillt, die Grundrechte der deutschen Bürger zu schützen und damit Teil des Problems und nicht der Lösung.

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sappelkopp 05.07.2014, 21:44
7. Da hat er aber mal...

Zitat von sysop
In der NSA-Affäre hielt sich Joachim Gauck lange zurück. Doch nach Enthüllungen über einen mutmaßlichen US-Spion beim BND wird der Bundespräsident deutlich. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, sei es Zeit für deutliche Worte.
...ein Machtwort gesprochen. Lächerlich!

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schelmig13 05.07.2014, 21:47
8. der Herr BP Gauck...

sollte auch der Frau BK Merkel mal ein ernstes Wort entgegen werfen, Aussitzen geht einfach nicht mehr!

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Gottloser 05.07.2014, 21:47
9. Ich will es nicht mehr glauben!

Zitat von sysop
In der NSA-Affäre hielt sich Joachim Gauck lange zurück. Doch nach Enthüllungen über einen mutmaßlichen US-Spion beim BND wird der Bundespräsident deutlich. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, sei es Zeit für deutliche Worte.
Sind deutsche Politiker und Journalisten so naiv, dass man nicht mehr die Arbeitsweise von Geheimdiensten kennt. Für jeden US-Geheimdienst muss es ein dringendes Anliegen sein, zu erfahren, was der BND über die Aktivitäten der US-Geheimdienste in D weiß und was er an die Parlamentarier weitergegeben hat. Aus diesen Erkenntnissen leitet sich dann das spätere Verhalten ab. Das würde der BND mit Zustimmung des Kontrollgremiums ähnlich machen. Kollektive Hysterie in Politik und Medien bringt einen in diesen Fragen nicht weiter.

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