Forum: Politik
Gauck zur Regieurungsbildung in Thüringen: Der parteiische Präsident
DPA

Joachim Gauck ist ein Bundespräsident, der sich einmischt, und das ist gut so. Jetzt aber hat er mit seinen Äußerungen zur Regierungsbildung in Thüringen eine Grenze überschritten. Das ist sehr bedauerlich.

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nachbrenner 02.11.2014, 09:03
180. Wen genau wundert das jetzt?

Gaucks Demokratieverständnis und Freiheitsbegriff war doch schon immer von persönlichen Ansichten geprägt und offenbarte eben keine höhere Moral. Keine Vision, die über den Dingen steht.

Gauck war nie ein Freiheitskämpfer in der DDR und auch kein Freidenker. Eher ein Wutbürger, der selber nicht fassen kann, wie er in das Amt gelangt ist. Das offenbart er ständig selber mit populistischen und bigotten Ansichten.

Ich frag mich ständig wer wohl der schlechteste BP ist? Lübke oder Gauck? Noch hat Lübke die Nase vorn. Aber Gauck hat ja leider noch ein paar Jahre Zeit sich lächerlich zu machen. Ich bin gespannt.

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cooner 02.11.2014, 09:04
181. Lieber ein parteiischer Präsident...

Zitat von nicolai.haemmerle
Die Linke steht auf der gleichen Ebene wie die NPD und beide sind verfassunsfeindlich eingestellt. Von daher kann man die öffentliche Kritik durchaus als gerechtfertigt erachten. Das Einzige was mich wirklich traurig macht ist die Verharmlosung, die die Linke erfährt...
...als eine unparteiische Kanzlerin.

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cleo21 02.11.2014, 09:04
182. der schleichende .....

"Tod" der SPD ist unaufhaltsam! Diese Regierungsbildung bricht dieser Partei endgültig das Genick!

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bert1966 02.11.2014, 09:05
183.

Zitat von Websingularität
wenn die Leute welche von Freiheit reden die demokratischen Prozesse nicht anerkennen oder sabotieren. Die sind selber kein bisschen besser, als das was sie verurteilen. Gauck hat mit den Linken irgendwie noch eine Rechnung offen. Ein persönliches Trauma. Aber dafür können ja die Bürger nichts. Wenn die so entschieden haben.
Wir alle haben mit den SED-Linken und ihren Nachfolgern noch Rechnungen offen. Nach dem 2. Weltkrieg gab es die 68 Bewegung, nach dem Mauerfall gab es (außer in den Untergrund abgetauchter StaSi) - gar nichts. Wo sind die DDR-Milliarden, die die SED am Ende zu Seite geschafft hat und von denen die Nachfolgeorganisationen sich heute immer noch finanzieren !?

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M. Michaelis 02.11.2014, 09:05
184.

Zitat von unikum70
täte gut daran sich seiner eigentlichen Aufgaben endlich zu besinnen. Wie in diesem Fall den üblichen Stigmatisierungen des Wãhlervotums durch die Politiker entgegen zu treten und nicht noch zu befeuern.
Eine merkwürdige Sichtweise auf den ideologischen und juristischen Nachfolger der SED.

Offenbar ist die Aufarbeitung der SED Diktatur 25 Jahre nach deren Ende schon gescheitert.

Ein Schlag ins Gesicht der vielen die unter diesem Regime gelitten oder getötet wurden.

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fam.weber11 02.11.2014, 09:05
185. Parallelen zum Fußball

Zitat von claudilein
Diese Äußerungen sind nur der ein weiterer Höhepunkt in der Amtszeit des wohl schlimmsten Bundespräsidenten seit Jahren.
Da kommt mir doch die Wut-Rede von Rudi Völler im Zusammenhang mit desolaten Leistungen der deutschen Nationalmnannschaft in den Sinn. Allerdings wurde ihm von Weizen-Waldi nach einem 0:0 gegen Island ein neuer Tiefpunkt attestiert. Nach schwachen Vorgängern symbolisiert Gauck gleichsam das Island-Spiel. Das Amt des Bundespräsidenten ist durch ihn noch weiter ramponiert. Künftige Bundespräsidenten gehören direkt durch das Volk gewählt, alles andere ist Käse.

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mischpot 02.11.2014, 09:06
186. Genau das ist der Grund weshalb ich noch nie gewählt habe.

Vertrauen ist von Politikern bisher immer missbraucht worden und da schließen sich Bundespräsidenten nicht aus. Es ist einfach irrsinnig jemand Vertrauen auszusprechen der einem dann später über den Tisch zieht. Wie z.B. Dobrindt mit der Maut, die ganzen Politiker mit Ihren Presitge Bauten wie Wowereit, Beust oder Beck. Oder so Leute wie Mappus die Milliarden einfach verzocken ohne jemals dafür in Haftung genommen zu werden, nicht zu vergessen die von der Politik alle in die Wirtschaft wechselten nachdem Sie vorher Ihnen mit Steuerzahlergeld zugearbeitet hatten wie Gerhard Schröder bei Gazprom, Koch bei Bilfinger, Niebel in der Rüstungsindustrie, Profalla bei der Bahn etc. Von welchem Vertrauen spricht Herr Gauck in seiner Scheinwelt? Sobald diese Leute auf irgendeine Art und Weise an die Macht kamen haben Sie diese für Ihre persönlichen Interessen benutzt und andere dafür zahlen lassen. Das hat nichts mit Demokratie zu tun ,sondern ist eine autarke Machtausübung. Sobald die Wahlen vorbei sind braucht man den Wähler nicht mehr sondern nur noch sein Geld.

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David K. 02.11.2014, 09:06
187. SED Regime die bessere Diktatur?

Es ist schon bedauerlich: Der Bundespräsident kritisiert, dass die ehemalige SED in einem Bundesland wieder an die Macht kommt. Eine SED, die heute Die Linke heißt, deren Teile aber bis heute unsere Demokratie ablehnen und tausende Mitglieder vom Verfassungsschutz überwacht werden müssen. Und der Spiegel stellt sich nicht etwa auf Seiten des Demokraten, sondern verteidigt das Recht der SED-Nachfolgepartei. Scheint wohl damals gar nicht so schlimm gewesen zu sein...

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gollygee01 02.11.2014, 09:07
188. Lust am Untergang

Welche orgiastischen Gefühle müssen jene verspüren, die einen Linken zum Ministerpräsidenten küren.

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erasmus89 02.11.2014, 09:07
189.

Zitat von berthold.moeller
Selten habe ich im Spiegel einen so dummen Kommentar gelesen. Mich würde die Genese des Redakteurs interessieren und was seiner Meinung nach Demokratie ist. Hätte Herr Redakteur es sich getraut vor 30 Jahren, in der DDR lebend so einen Artikel über Hr. Honecker zu schreiben? Genau dass ist Demokratie. Man darf seine Meinung sagen ohne allzuviel Angst vor den Folgen haben zu müssen. Dass gilt selbstverständlich und gerade auch für den Bundespräsident. Dass hat er gerade vorzuleben. Deshalb ist gerade er Präsident geworden, schon vergessen? Was also Herr Redakteur ist in Ihren Augen Demokratie?
Sie sollten mal das Grundgesetz sowie mal ein Staatsrecht-Buch aufschlagen und lesen, wozu der Bundespräsident da ist.
Er hat sich aus dem Willensbildungsprozess tunlichst absolut rauszuhalten. Und der dauert in Thüringen noch an. Er hat somit auf diesen Einfluss ausgeübt, für mich ein guter Grund, das BVerfG anzurufen.

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