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Geberkonferenz in Brüssel: Berlin droht Afghanistan mit Geldentzug
DPA

Deutschland will Afghanistan bis zu 1,7 Milliarden Euro an weiteren Hilfsgeldern zahlen - und fordert im Gegenzug Reformen. Ob die Regierung in Kabul sich daran hält, ist allerdings fraglich.

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cave100 04.10.2016, 14:38
10. Wohin damit

Die Frage ist doch die, in welche Taschen die Milliarden verschwinden, unabhängig davon, für welchen Zweck
diese gegeben wurden. Die aufgezählten Fortschritte, soweit sie tatsächlich auch umgesetzt wurden/werden,
sind doch sofort wieder Makulatur, sobald die Terroristenbande Taliban die Macht wieder übernommen und das Land wieder in die Steinzeit zurück gezwungen hat .Leider! Deshalb ist jeder tote Soldat sinnloses Sterben und jeder EUR/Dollar/Yen, Geld das in den Taschen der Machthaber + Taliban verschwindet. Diesem Land ist leider nicht zu helfen und was dem Westen weiter droht, sind die pakistanischen Atombomben,und soweit vorhanden, Raketen!

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virginia 04.10.2016, 14:39
11. was politiker und spon schreiber

nicht raffen: in afghanistan bestimmen nicht die korrupten politker in kabul was sache ist, sondern die chefs der 34 oder 36 verschiedenen staemme. ein einziges mal waren sich die tribal leader einig: als afghanistan einen koenig hatte. danach gab es nicht nur 34 oder 36 verschiedene auslegungen des koran, sondern auch keine gemeinsame richtung, um das land aus dem elend zu fuehren. und die gelder, die deutschland, die eu, die usa und andere ins land pumpen versickern in den taschen der stammesfuersten und der politiker in kabul.
es ist und bleibt ein fass ohne boden.

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dieter 4711 04.10.2016, 14:40
12. Ohne Reformen kein Geld

Ohne Reformen kein Geld.

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cvdheyden 04.10.2016, 14:52
13. Rohopium

Das einzige, was diese Region treffen würde, wäre die Legalisierung von Rohopium. Sonst denke ich mal, geht diese ganze Entwicklungshelferei einfach nach hinten los.

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gehirngebrauch 04.10.2016, 14:56
14. herr becker, mich würde

eigentlich viel mehr interessieren in welchem konkreten fall so eine drohung mal erfolg hatte ?

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bild-leser 04.10.2016, 15:05
15. Ahnungslos

Es spricht für die Ahnungslosigkeit der deutschen Afghanistan-Politik, wenn das Auswärtige Amt das "Versöhnungsabkommen" mit den Volksmudschaheddin von Gulbuddin Hekmatyar als Erfolg feiert. Der Mann hat Tausende von Menschen auf dem Gewissen, besonders von Angehörigen der ethnischen und schiitischen Minderheiten im Land, und ist ein enger Verbündeter der Taliban. Der größte Teil der finanziellen Hilfe wird eh durch die Hände der korrupten Regierung in Kabul an die Taliban gelangen und ist von vornherein verlorenes Geld. Es gelangt gar nicht erst in die völlig verarmten Regionen der diskriminierten Hazara-Minderheit, deren Wohngebiete von allen Entwicklungsmaßnahmen ausgeschlossen sind. Das Geld ist sinnvoller angelegt, wenn es hier in Deutschland für Alpabetisierungs- und Bildungsmaßnahmen der meist jungen und noch sehr lernfähigen afghanischen Flüchtlinge verwendet wird.

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MatthiasPetersbach 04.10.2016, 15:08
16.

Reformen, die nur stattfinden, weil jemand Geld dafür bezahlt, sind wohl wenig nachhaltig.

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gunpot 04.10.2016, 15:14
17. bitte nicht nur drohen,

sondern endlich auch die Nichtauszahlungen vornehmen.
Was einfach nicht mit Griechenland gelingt, soll nun ausgerechnet
in Afghanistan greifen? Nun kommen von dort immer noch diesog. politisch Verfolgten. Auch ein Grund, keine Hilfe mehr zu leisten,weil die afghanische Regierung hier mit uns nicht kooperiert.

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syssifus 04.10.2016, 15:18
18. Fata morgana

Die Definition der o.g. Luftspiegelung,beschreibt die Realität in Afghanistan.Das Versenken von Steuer- und Spendengeldern scheint die Hauptbeschäftigung einiger Politiker zu sein.Wer glaubt,dass diese Region nach westl. Werten (Demokratie) funktionieren wird,ist ein Traumtänzer.Auch für noch so viel Bestechungsgeld, wollen die dortigen Muslime unsere Lebensweise nicht adaptieren.

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borgx 04.10.2016, 15:20
19. Stimmt vollumfänglich

Zitat von no_mainstream
.. an der Lage in diesem Land, aber noch mehr an der absoluten Lernresistenz der Spiegel Journalisten. Wer nach 14 Jahren Misserfolg und zig Milliarden Hilfe immer noch glaubt die gleichen Rezepte wieder und wieder anzuwenden dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Als einziges schwaches Argument, oder besser Drohung ist die Befürchtung von noch mehr Emigranten die wir natürlich aufnehmen "müssen"..
da gibt es schönes Zitat von A. Einstein, das sinngemäss sagt, Wahnsinn drücke sich dadurch aus, wer das gleiche Experiment immer und immer wieder durchführt, und ein anderes Ergebniss erwartet.
Gilt übrigens auch für Integrationsbespassung.
Konzelmann & Scholl-Latour hilft da manchmal weiter.

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