Forum: Politik
Gebietsansprüche im Norden: Russland rüstet Militärbasen in der Arktis weiter auf
AP

Flugabwehrraketen und Abfangjäger: Mit Waffen untermauert Russland seine Gebietsansprüche im Polarmeer. Sechs Militärbasen sind laut Regierungszeitung fast bezugsfertig.

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bammy 10.12.2015, 12:33
30.

Zitat von bertholdalfredrosswag
Die Exzessive Machtdemonstration Russlands ist die Reaktion auf die exzessive Ablehnung die Russland vom Westen zuteil wird. Von daher also eigentlich verständlich. Man gibt Russland allen Grund misstrauisch zu sein. Die Einkreisungspolitik und gleichzeitig Ausgrenzungspolitik der USA ist eine Realität, auch wenn man als prowestlicher US Sympathisant daran geflissentlich vorbei sieht.
Na selbstverständlich ist das eine REAKTION Russlands!
Und es ganz klar verständlich das Russland bei der "EINKREISUNGsPOLITIK" des Westens Paranoid geworden ist.
Es ist klar, das immer die Anderen Schuld haben.

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bammy 10.12.2015, 12:52
31.

Zitat von peterbond2
Am 19. Mai 1990 sagte der damalige NATO-Generalsekräter Manfred Wörner in Brüssel: "The very fact that we are ready not to deploy NATO troops beyond the territory of the Federal Republic gives the Soviet Union firm security guarantees." Oder auf Deutsch: "Die Tatsache, dass wir bereit sind, NATO-Truppen nicht darüber hinaus als das Gebiet der Bundesrepublik zu stationieren, gibt der Sowjetunion feste Sicherheitsgarantien." Und was ist wirklich geschehen? Alle ehemaligen Ostblockländer und die ehemaligen Sowjetrepubliken im Baltikum sind in der NATO aufgenommen worden. Man will sogar Georgien und die Ukraine in die NATO einverleiben. Mit der Ukraine trifft man voll den Sicherheitsnerv Russland und mit Georgien auch. Das ist Provokation pur. Die Russen vergessen diesen Wortbruch nicht. Auch nicht den wegen Jugoslawien und vor allem wegen Kosovo, und dann wegen Irak, Libyen und Syrien.
Sie sollten vielleicht auch mal auf Formulierungen achten, was in der Politik nicht ganz unwichtig ist.
Die NATO hat bis zum Krim-Konflikt keine Truppen in ehemaligen Warschauer Pakt Länder stationiert.
Und Manfred Wörners Aussage konnte sich im Mai 1990 auch nur auf das Gebiet der DDR beschränken, da der Warschauer Pakt erst im Juli 1991 aufgelöst wurde.
Somit ist Ihr Post nicht korrekt.

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bammy 10.12.2015, 12:53
32.

Zitat von Robert_Rostock
Im Gegenteil: Es gibt das vertraglich fixierte Recht jedes Landes, selber darüber zu entscheiden, ob und in welchem Bündnis es Mitglied sein möchte. Unterschrieben auch von der Sowjetunion. 1975 in Helsinki.
Und auch von Gorbatschow im Zuge der 2+4 Verhandlungen bestätigt.

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bammy 10.12.2015, 12:59
33.

Zitat von peterbond2
Der Beitrag zeigt natürlich ihre Stimmungslage, ist ihr gutes Recht, wenn auch haltlos. "Wir müssen aufpassen, dass die Amerikaner nicht einerseits Sanktionen fordern, hinter den Kulissen die US-Wirtschaft aber verstärkt Geschäfte mit den Russen macht. Sanktionen fordern die USA in Bereichen, in denen Europa eng mit Russland verbunden ist. Gleichzeitig weiten sie ihren relativ geringen Handel mit Russland drastisch aus. Hier steht die Glaubwürdigkeit der westlichen Gemeinschaft auf dem Spiel." http://www.n-tv.de/politik/USA-unterlaufen-Handelsschranken-der-EU-article15235886.html
Die Amis können doch ihren Handel mit Russland ausweiten, solange sie sich an die vereinbarten Beschränkungen halten. Man muß sich nicht von der Propaganda da verrückt machen lassen.

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bammy 10.12.2015, 13:00
34.

Zitat von ernesto79274
Das schafft wieder ein wenig Gleichgewicht. Von dort ist man mit allem schnell in den USA.
Das sind die an der Beringstraße viel schneller.

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Attila2009 10.12.2015, 13:13
35.

Zitat von Robert_Rostock
"Sie meinen die hätten auch keine konkurenzfähigen Produkte ? Fragen sie mal die US Raumfahrtindustrie die heute noch Raketenstufen in Russland kauft" Erstens wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie uns mitteilen könnten, welche Raketenstufen die US-Raumfahrtindustrie in Russland kauft. Zweitens muss es Russland ja wirklich schlecht gehen, wenn immer und immer wieder nur dieses eine Beispiel mit der Raumfahrt gebracht wird, wahlweise dass die Amis momentan mit der Sojus zur ISS fliegen oder die Bauteile. Nicht falsch verstehen: Ich bin ein großer Bewunderer der sowjetischen Raumfahrt. Nur sollte man zur Kenntnis nehmen, dass die derzeitige russische Raumfahrt zum größten Teil nur die Weiternutzung von 40-50 Jahre alter Technik ist. Und auch nicht sooo zuverlässig funktioniert. Gerade letzte Woche ist wieder ein Satellit beim Start verlorengegangen.
Bitte schön ( Google habe Sie aber auch ?)

http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article133794984/Die-grosse-Schwaeche-der-Nasa.html

Nicht mal die "alte Technik" wurde weiternutzt. Die Russen haben sehr wohl auch die Sojus Raketen weiterentwickelt während das "hochmoderne " Space-Shuttle-Programm aus Kostengründen eingeschläfert wurde.

Machen Sie nicht den Fehler den andere schon gemacht haben: Unterschätzen Sie nicht die russische Ingenieurskunst.Ich habe genug sowjetische/russische Produkte in der Hand gehalten die einfach das tun was sie tun müssen:funktionieren.

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brainstormerene 10.12.2015, 17:44
36. heliosphere 2.0

Es ist genau wie sie es beschreiben.
der westen hat sich fast verbogen um russland in vieles eibinden zu koennen und das obwohl es teilweise nicht die erfrderlichen bedingungen erfuellt hat ( g 8 )
russland katpultiert sich hoechst selbst ins abseits mit seiner politik.

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ka117 10.12.2015, 18:46
37.

Zitat von peterbond2
Es gibt keine vertragliche Fixierung das ist richtig. "Der SPIEGEL hat mit zahlreichen Beteiligten gesprochen und vor allem britische und deutsche Dokumente gesichtet. Danach kann es keinen Zweifel geben, dass der Westen alles getan hat, den Sowjets den Eindruck zu vermitteln, eine Nato-Mitgliedschaft von Ländern wie Polen, Ungarn oder der CSSR sei ausgeschlossen."
Richtig. Sowohl der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik (CSSR) als allen anderen "Sozialistischen Republiken" (Polen Ungarn) würde damals vor allem die NATO die Aufnahme verweigern.

"Schewardnadse dagegen sagte (...), es habe schon deshalb keine Zusage für eine Nichtausdehnung der Nato über die Oder hinaus geben können, da im Februar 1990 eine Auflösung des Warschauer Paktes, des damals noch bestehenden Gegenbündnisses zur Nato, „außerhalb unserer Vorstellungswelt“ lag.

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