Forum: Politik
Geburtstagsfeier mit Putin in St. Petersburg: Schröders Irrfahrt
DPA/ RIA Novosti

Der Konflikt in der Ostukraine droht zu eskalieren - und Ex-Kanzler Gerhard Schröder feiert mit Wladimir Putin Geburtstag. Damit macht er die deutsche Außenpolitik lächerlich.

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a.maniac 29.04.2014, 10:00
460.

Zitat von sysop
Der Konflikt in der Ostukraine droht zu eskalieren - und Ex-Kanzler Gerhard Schröder feiert mit Wladimir Putin Geburtstag. Damit macht er die deutsche Außenpolitik lächerlich.
Zum Glück übt der Schröder kein Amt mehr aus... Also ist mit wem er Geburtstag feiert seine absolute Privatsache. Und nur weil ein Teil Deutschlands bzw. der Atlantikbrücke ein Problem mit Putin hat, darf wohl niemand mit ihm Spielen, oder was?! Das erinnert mich an: "Kauf nicht beim Juden..."

Ich mag Schröder aus gutem Grund nicht. Putin genau so wenig. Ich verachte sogar seine Politik. Nur finde die Politik hier im Westen der derzeitigen Regierungen auch nicht besser... Da nehmen die sich nichts... Propaganda auf beiden Seiten bis zum Abwinken...

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j1958 29.04.2014, 10:00
461. Kein Problem

Ich habe damit nicht das leisteste Problem, wenn ich mit Putin befreundet waere dann wuerde ich auch fahren. Vielleicht braucht man den Kanal noch einmal.
Der Spiegel uebt sich weiterhin in Kriegshetzerei.

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maxxi12 29.04.2014, 10:00
462. Ach ja ?

Herrn Nelles u.a. wäre es offenbar lieber, wenn Schröder seinen Geburtstag mit OBAMA nachgefeiert hätte. Wenn sich Frau Merkel in der USA und bei Obama anbiedert ( etwa mit der lächerlichen Jeans-Story ) - obwohl die gerade mit Drohnen Zivilisten umbringen - ist von Empörung keine Spur.
Blinder Russenhass und blinde "Westen" - und Amerikanerverklärung sind wahrlich kein Zeichen geistiger Größe. Und was Hegemoniebestrebungen angeht ist Amerika doch führend.

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ruger815 29.04.2014, 10:00
463.

Zitat von sysop
Der Konflikt in der Ostukraine droht zu eskalieren - und Ex-Kanzler Gerhard Schröder feiert mit Wladimir Putin Geburtstag. Damit macht er die deutsche Außenpolitik lächerlich.

Hätten wir einen Artikel dieser Art auch präsentiert bekommen wenn Schröder den Völkerrechtsverbrecher Obama zum Geburtstag in den Arm genommen hätte? So eine Berichtserstattung ist lächerlich!

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Hippolais 29.04.2014, 10:01
464. Aufregung

Ich habe vergeblich nach einem Artikel gesucht, in dem sich Herr Nelles über den amtierenden Außenminister Steinmeier aufregt, der sich mit dem bekennenden Faschisten und Antisemiten Tjahnybok ablichten lässt. Ebenso gab keine Verwunderung über die unangemessenen Krankenbesuche unserer Europa-Abgeordneten Rebecca Harms und Werner Schulz (beide Grüne) bei der bandscheibengeplagten Pistolera Timoschenko. Wann fahren diese Herrschaften eigentlich einmal nach Riad und salben die ausgepeitschten Rücken der saudischen Frauen, die es gewagt haben eigenmächtig Auto zu fahren. Dafür hat man bei den Selektiv-Menschenrechtlern nicht genügend Mumm; dann lieber tapfer für die heimische Elite Frauenquoten in DAX-Konzernen erstreiten.

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Krittler 29.04.2014, 10:01
465. ...

Also wenn ein Altkanzler mit Putin Geburtstag feiert stört es mich weniger, als wenn die Bundeskanzlerin mit der Bankenlobby zu ihrem Geburtstag diniert.

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stenley 29.04.2014, 10:01
466. Weltklasseberichterstattung

Man kann die Artikel kaum noch unterscheiden.

-Handelt es sich hier um wohldurchdachten und gut recherchierten Qualitätsartikel?

-Oder ist es einfach nur eine polemische Meinung eines designierten Journalisten.

Die journalistische Rethorik die hier zu Tage tritt ist vergleichbar mit der aus der wilhelminischen Ära während der Kolonialzeit und kurz vor Kriegsausbruch 1914.(Von Vor- und während WW2 will ich garnicht erst schreiben)

Nix gegen Meinungsfreiheit... aber in so einer angespannten Situation kann man bisschen mehr Verantwortungsbewusstsein und Besonnenheit erwarten, oder glauben Sie etwa das für alle ein Bunkerplatz reserviert ist????

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udo111 29.04.2014, 10:02
467. Das Votum

im Forum fällt sehr eindeutig gegen dieses propagandistische Machwerk von Herrn Nelles aus, was mich beruhigt.
Und falls die Herrschaften der NSA dies auch analysieren, müssen sie Obama berichten, dass die Mehrheit der Deutschen (zumindest derer, die lesen und schreiben können) Putin-, Russen- und Schröderversteher sind.
Da wird sich Frau Merkel aber nächste Woche was anhören müssen...
Ansonsten wird Herr Schröder kaum eine Presseerklärung über die Tischgespräche dieses Abends abgeben. Aber gesprochen haben sie sicher, ein 70-jähriger muss, glaube ich, keinem mehr die Stiefel lecken.
Nun muss man noch einen finden, der mit der(für mich gefährlicheren) anderen Seite Geburtstag feiern kann.

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monolithos 29.04.2014, 10:02
468. Geschmäckle mit Langzeitwirkung?

Ein Geschmäckle hat die Party sicherlich, aber da muss die deutsche Politik erstmal drüberstehen. Niemand kann es Schröder verbieten, so etwas zu tun und wir wollen sicher auch nicht in einer Welt leben, in der der Staat Privatpersonen in ihre Privatangelegenheiten reinredet. Außerdem erfordern ungewöhnliche Umstände auch schon mal ungewöhnliche Maßnahmen. Vielleicht ist es einfach die Ebene, auf der Schröder am besten Zugang zu Putin findet und seinen "Freund" ein bisschen zu weltpolitischer Vernunft bringen kann. Der Autor hat schließlich gar nicht hinterfragt, ob und wie Schröder seinen Einfluss auf Putin nutzt und wie sich Schröder bei der Party gefühlt hat. Zu gegebener Zeit kann sich Schröder ja erklären. Bis dahin gilt die "Unschuldsvermutung", dass er das in der Situation Beste gestan hat, um den Konflikt nicht noch weiter eskalieren zu lassen. Möglicherweise ist der Dualismus aus harter offizieller Politik und weichen politischen Freunden der einzige Weg, einen Krieg zu verhindern. Wollen wir hoffen, dass Schröder seiner Verantwortung doch gerecht wird und wir es nur noch nicht gemerkt haben.

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z_beeblebrox 29.04.2014, 10:02
469.

Zitat von g.bruno
ist die deutsche Aussenpolitik (wie viele Foristen vor mir schreiben), sondern gefährlich, weil sie in wesetlichen Zügen den imperialen Interessen der USA dient. Putin ist sicher kein Demokrat im schweizerischen Sinne, aber kein Hegemon nach aussen. Im Unterschied zu unseren Freunden jenseits des Atlantiks hat er bisher keinen Krieg ausserhalb Russlands geführt. Dass er strategische Interressen Russlands in der Ukraine verteidigen muss, kann man ihm nicht übel nehmen. Stellen wir uns mal vor, Russland hätte nach einem "Volksaufstand" eine antiamerikanische Regierung in Mexico unterstützt, der KGB Direktor hätte gerade dieser Regierung ein Paar gute Ratschläge erteilt und russische Lenkwaffenkreuzer würden vor New Orleans ihre Manöver abhalten.
Dieses Szenario erinnert doch sehr stark an die Kuba-Krise 1962.
Übrigens hat Russland seine Kernwaffen ERST auf Kuba stationiert, nachdem die USA ihrerseits Kernwaffen in der Türkei aufgestellt hatten.
Später wurden die russischen Atomwaffen von Kuba abgezogen, während die Atombomben in der Türkei blieben - auch da mal wieder die tolle "Ehrlichkeit" und der unheimliche "Friedenswillen" des Westens.
Übrigens, weil Kennedy damals, nach der Kuba-Krise, mehr Frieden mit den Russen wollte, haben die US-Falken ihn ermorden lassen.
Ist inzwischen Konsens.

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