Forum: Politik
Gedankenspiele des Juso-Chefs: Kühnert will Kollektivierung von BMW
Kay Nietfeld/ picture alliance/ DPA

Kevin Kühnert hat seine Idee eines "demokratischen Sozialismus" erklärt. Dazu gehöre, Großkonzerne wie BMW zu kollektivieren. Außerdem solle jeder nur noch die selbst genutzte Wohnung besitzen dürfen.

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tobi-wan-kenobi 01.05.2019, 21:11
130. ein weiter so.....

wird es nicht geben. Nur weil das momentane System für die letzten 100 Jahre funktioniert hat wird es nicht zwangsläufig weiter funktionieren. Exponentielles Wachstum mit limitierten Ressourcen passen nicht zusammen. Wir Menschen sind doch zu modernen Sklaven des Systems verkommen. Kennen Sie auch nur eine Person die seinen Job wirklich gerne macht? "Ich mach das auch ohne Geld" glücklich sein mit der Arbeit? Ich denke die Ablösung des Menschen durch Maschinen beherbergt die Chance ein befreiteres Leben zu führen. Am Grundeinkommen geht kein Weg vorbei. (habe durch meinen nichtsnützigen Job Millionen verdient und der Gesellschaft nichts dadurch gegeben)

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Bayer31 01.05.2019, 21:12
131. Fassungslos ...

Mein Eindruck festigt sich, dass ein Teil unserer Politiker deshalb in der Politik ist, weil sie sonst nichts auf die Reihe bekommen haben. Mit Blick auf den Wikipedia Artikel über Kevin ist das einzig Positive aus meiner subjektiven Sicht, dass er Fan vom FC Bayern München sein soll. Von der SED Nachfolgepartei hätte ich solche Äußerungen erwartet, aber nicht von der SPD die er nach außen mit repräsentiert. Ist er in der falschen Partei?
Viel Spaß auf dem Weg zur 7 Prozent Partei ...

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schlaubischlumpf 01.05.2019, 21:12
132. Wer arbeitet dann noch

Also lasst uns alle enteignen. Dann noch ein „paar“ Menschen in Deutschland aufnehmen, welche nicht arbeiten... und dann.. ??warum geht es unseren Hartz 4 Empfängern so gut? Weil manche hart dafür arbeiten. Warum haben Menschen Eigentum? Weil sie Risiken dafür eingehen! Das sollten wir wirklich überdenken! Ich appelliere an alle Menschen die Steuern zahlen, lasst die Arbeit für einen Tag ruhen. Wehrt euch gegen Schmarotzer, die für euren Lebenseinsatz noch beschimpfen werden. Diskriminiert werden in Deutschland arbeitende, weiße Männer. Dass sollte nach der Meinung eines dummen Jungen auch noch weiter vorangetrieben werden.

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k70-ingo 01.05.2019, 21:13
133.

Zitat von wurzelpurzel
Och nee, dass hatten wir schonmal. Am Ende war alles Schrott und die sozialistischen Träumer konnten ihren sozialistischen Traum nur mit Hilfe von Kapital aus dem freien marktwirtschaftlich agierenden Klassenfeind leben. Kevin soll mal ein paar Jahre nach Nordkorea oder Venezuela ziehen. Nur mal so - dort kann er seinen sozialistischen Traum wahrhaftig erleben. Nie wieder Sozialismus!
Das real existierende Nordkorea hat den Sozialismus nur auf dem Papier. In Wirklichkeit ist das eine feudalistische Erbmonarchie, in der den herrschenden Familienclans alles und allen anderen nichts gehört.

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istnurmeinemeinung 01.05.2019, 21:15
134.

Die Idee, dass Mietverhältnis abschaffen zu wollen, ist doch ziemlich dämlich. Ich lebe bewusst zur Miete, weil ich damit kein Risiko besitze und mich um so gut wie nichts kümmern muss. Immobilienbesitz hat in meiner Familie nur Unglück produziert.
Ich habe nun einige private Vermieter kennen gelernt, und keiner ist daran Reich geworden oder hat (allein) davon seinen Lebensunterhalt bestritten. Ein Mietobjekt zu betreiben bedeutet auch immer wieder Arbeit und Investition in das Objekt, für welches dann oft wieder Kredite gebraucht werden. Und dieses Risiko wälze ich gerne auf meine Vermieter ab, denn ich hab auch all die Schattenseiten des Immobilienbesitzes bzw. der Vermietung miterleben dürfen: Mietnomaden für Vermieter, oder Leute mit Eigenbesitz, welche aus der Schuldenfalle nie rauskommen und durch die Kreditzinsen mehr bezahlt haben, als sie es als Mieter je hätten tun müssen.
Auch Wohnungsbaugenossenschaften haben haben Mitglieder (Besitzer von Anteilen) denen statistisch mehr Wohnungen gehören. Viele wohnen nichtmals dort. Es geht um Geldanlage und (tendenziell geringe) Rendite in einer als mit geringem Risiko bewerteten Geschäftssparte.
Ich bin nun nicht gerade der größte Freund des Kapitalismus, aber er ist ein wichtiger Aspekt für eine gut funktionierende Gesellschaft, wenn er an den richtigen stellen gebremst und mit etwas sozialismus gewürzt wird.
Sozialismus ist gut, wo sich ein "Geldadel" aus dem sozialen Gefüge ausklinken will, zB Krankenversicherungen.
Jeder sollte Teil der gesetzlichen Versicherung sein. Zusatzleistungen können dann gerne privat geregelt werden, aber an der Grundversorgung sollte sich jeder beteiligen.
Dafür könnte insgesammt der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung sinken.

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drittetreppelinks 01.05.2019, 21:17
135. Hoch lebe der Marxismus-Kevinismus!

In Deutschland haben wir ja reichlich Erfahrung mit regional begrenzten sozialistischen Experimenten. Offenbar ist die Zeit mal wieder reif dafür. Die Bayern werden wohl nicht mitspielen. Also nix mit BMW. Aber warum nicht den Sozialismus in Baden-Württemberg einführen? Das kann für eine partielle Angleichung der Lebensverhältnisse in Deutschland sorgen. Bevor eine Mauer hochgezogen wird ("Rhein-Neckar-Friedensgrenze") setzen sich dann etliche Firmeninhaber und Hochqualifizierte aus dem Südwesten nach Restdeutschland ab (haben ja alle ihre Immobilien in Berlin) und vielleicht bekommt dann auch der gebeutelte Osten endlich wieder seine Konzernzentralen. Der wird dann gern nach 40 Jahren seinen Soli für den Aufbau Südwest bezahlen. Und der VEB Daimler-Benz Stuttgart wird dann im Auftrag von BMW durch die Treuhand 2.0 platt gemacht. Super Umverteilungsplan! Wo kann ich unterschreiben?

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From7000islands 01.05.2019, 21:18
136.

Zitat von jim.panse
Wenn das funktionieren würde hätte ich nichts dagegen. Soziale Gerechtigkeit ist ein hehres Ziel. Aber so viel Staat ist einfach zu viel. Bei aller Sympathie mit Kevin. So verprellt man noch mehr Wähler. Er wollte das Gegenteil und in der Wählerschaft der Linken wildern. Aber selbst dort wird man das für Unsinn halten. Ich weiß nicht was so ein Blödsinn soll?
der nette Kühnert ist einfach zu unreif, darüber nachzudenken, was der Antrieb der meisten Menschen im Leben ist. Zugegeben ist es nicht einfach, sich als Homosexueller in die Situation der meisten Menschen zu versetzen, die mit dem Aufbau einer Familie dafür sorgen, dass die Alten ihre Rente bekommen, und medizinisch versorgt werden können, Politiker fürs Diskutieren und Regieren von Frauen und Männern im produktiven Job bezahlt werden. .

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ewald 01.05.2019, 21:18
137. Kollektivierung

Konfabulationen von Kevin Kühnert über Kollektivierungen und Konfiszierungen.
Über diesen Quatsch ist eine ernsthafte Diskussion wohl nicht möglich.
Die SPD sollte KK aus der Partei ausschliessen.
Alternativ dazu kann der Wähler dafür eine passende Quittung erteilen.
Es wird langsam deprimierend zu sehen, was aus der SPD geworden ist.

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Virgohaufen 01.05.2019, 21:19
138. Nullnummer

Was hat Herr Kühnert eigentlich geleistet, dass er meint, ständig in diesem arrogant-schnoddrigen Diktus den Rest der Menschheit von Dingen überzeugen zu wollen, über die sie allein wegen Erfahrung schon weg sein müsste? Befähigen ein abgebrochenes Studium der Kommunikationsissenschaften und ein "ruhendes" Studium der Politikwissenschaften (in meinen Augen studiert man sowas, wenn man wirklich gar nichts mit sich anzufangen weiß) zum Oberweltverbesserer und einem maßgeblichen Posten in der SPD? Herr Kühnert hat anscheinend von nichts Ahnung, tritt dieses Nichts aber gekonnt breit und schwadroniert über Kollektivierung und Ähnliches. Kollektivierung war schon immer ein richtiges Erfolgsrezept. Klappt diesmal bestimmt, wenn Herr Kühnert das einstielt, mal sehen wieviele Menschen dann über die Klinge springen.

Einfach nur ärgerlich solche Typen. Keine Ahnung, was sich die SPD davon verspricht.

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k70-ingo 01.05.2019, 21:21
139.

Zitat von ddcoe
Weil es würde voraussetzen, das Deutschland alleine in der Welt steht. Glücklicher Weise ist das aber nicht so. Schon die Mitgliedschaft in der EU machen Seine Träume zur Illusion, von unserem Status als Exportnation Mal ganz zu Schweigen. Kühnert macht da zwar ein interessantes Gedankenmodell auf - mit der Realität hat es jedoch nichts zu tun.
In allererster Linie sorgen die deutschen Wähler dafür, daß Klein-Kevins Ideen Illusionen bleiben. Sowas geben seit Jahrzehnten die orthodoxen Kommunisten von DKP und MLPD von sich - die Akzeptanz im Wahlvolk läßt sich an deren fulminanten Wahlergebnissen ablesen.

Dieser Blödsinn aus der Mottenkiste des Hardcore-Sozialismus wird dafür sorgen, daß noch etwas anderes illusorisch bleiben wird:
die Hoffnung der SPD, relevante Regierungsverantwortung übernehmen zu können.

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