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Gedankenspiele des Juso-Chefs: Kühnert will Kollektivierung von BMW
Kay Nietfeld/ picture alliance/ DPA

Kevin Kühnert hat seine Idee eines "demokratischen Sozialismus" erklärt. Dazu gehöre, Großkonzerne wie BMW zu kollektivieren. Außerdem solle jeder nur noch die selbst genutzte Wohnung besitzen dürfen.

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cheyfidel 02.05.2019, 00:16
230. Leere Versprechungen

Immer, wenn die SPD Wahlkampf machen will, kommt sie mit solchen Ideen. - Und - was wird daraus, wenn sie an der Mach ist? Nichts!
Diese Partei unterscheidet sich mittlerweile nur minimal von CDU/CSU. An der Macht bleiben, gut bezahlte Posten haben, das ist doch offenbar leider das Wichtigste. "Wer hat uns verraten......

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schocolongne 02.05.2019, 00:43
231. @theoripp, wo leben Sie?

Zitat von theoripp
Den Volkswirtschaften und politischen Systemen der hochindustrialisierten Staaten fällt es immer schwerer, ökonomisches Wachstum und soziale Gerechtigkeit gleichzeitig zu gewährleisten...
Das Problem ist, das es Bürokratischen Monstern, wie sie dem Kevin vorschweben, schon immer völlig unmöglich war, ökonomisches Wachstum und soziale Gerechtigkeit auch nur partiell hervor zu bringen...
Raucht Kevin?...-könnte es einen Zusammenhang zwischen dem angeblich immer höheren THC-Gehalt in Gras & Co und Kevins Äußerungen geben?

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sandu2 02.05.2019, 00:45
232. Damit hat sich dann auch die Zukunftshoffnung der SPD erledigt

Die SPD sollte der Einfachheit halber sich selbst beerdigen, nachdem auch Scholz schon kräftig dabei ist, Sargnägel einzuschlagen.

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Pkaul030 02.05.2019, 00:59
233.

Herr Kühnert ist Jahrgang 1989, das erklärt einiges. Es reicht nicht sich mit Utopien zu befassen und das Kapital zu lesen. Aus der Geschichte hätte er wissen müssen, dass der Sozialismus nicht funktioniert, so jedenfalls nicht. Schwaches Bild für einen Juso.

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voiceecho 02.05.2019, 01:01
234. Aprilscherz?

Also entweder hat er den 1.April mit dem 1.Mai verwechselt oder er hat sich im Jahrzehnt geirrt!
Was Herr kühnert fordert, hat mit Sozialismus nichts zu tun, es ist ein stalinistischer Mist, der die Sowjetunion und den gesamten Ostblock ruiniert hat!
Die SPD könnte einem echt leid tun, denn seit Andrea N. Vorsitzende dieser Partei ist, versucht die SPD nach gefühltem Hundertjahre GROKO ihren sozialistischen Profil zu entdecken, allerdings hat die SPD diese Rolle, abgesehen von der Agenda 2010 längst an die CDU verschenkt! Die Agenda 2010, die mit Sozialismus nichts zu tun hat und wofür sich die SPD in Grund und Boden schämt, war der letzte sinnvolle politische Coup der SPD, auch wenn viele, auch zu recht, jene Agenda aufgrund von Hartz 4 und co. stark kritisieren, hat sie Agenda aus heutiger Sicht Deutschland gerettet und vom kranken Mann Europas zu einem Erfolgsmodell gemacht! Did SPD hat damit überfällige Reformen eingeleitet, der Preis bezahlt sie bis heute dafür!
Der Versuch, die Agenda ungeschehen zu machen, wird der SPD aber nicht gelingen und mit den Vorschlägen von Kühnert und co der Partei mehr schaden als nützen! Die SPD muss sich selbst heilen und der erste Schritt wäre raus aus der Regierung! Opposition wäre ein wichtiger Schritt für die die Zukunft

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Stäffelesrutscher 02.05.2019, 01:05
235.

Zitat von skeptiker-today
manche wollen einfach nichts aus Fehlern lernen... Zitat Maggie Thatcher: "Das Problem des Sozialismus ist, dass irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht.".
Tolles Zitat, denn gerade das von Frau Thatcher geprägte Großbritannien lebt im Grunde nur vom Geld anderer Leute.

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larsmach 02.05.2019, 01:21
236. ...wozu Kapitalismus überwinden!? - Wettbewerb gehört zum Menschsein!

Wozu soll Kapitalismus (und damit Wettbewerb) "überwunden" werden!?? - Wettbewerb ist Grundelement in der Natur und somit Teil des Menschseins - es braucht lediglich gleiche Regeln für alle, die gefälligst auch eingehalten werden (und davon sind wir WEIT entfernt!).
Wenn Bruttoinlandsprodukte, die fast ausnahmslos uns Unternehmern (und unseren Erben) gehören, tüchtig wachsen, während der zu ihrer Schaffung erforderliche Anteil menschlicher Arbeit dank Automatisierung und Digitalisierung stagniert und sogar schrumpft, können wir gerne über die ehrliche Besteuerung jedweder Wertschöpfung und schrittweise Einführung von Grundeinkommen reden, um nicht in einer gesellschaftlichen Dystopie aufzuwachen (Gelbwesten, die ihresgleichen die Autos anzünden sind da nur ein zarter Vorgeschmack!). Doch solche Diskussionen verhindern nicht etwa wir Unternehmer, die die Entwicklung mit offenen Augen sehen (o.g. Umstand lässt sich ablesen an einem wachsenden Prekariat und einem schrumpfenden Mittelstand, der schon lange Eigentum durch Leasing-Schulden ersetzt und - wie in den USA! - nach zwei ausbleibenden Paychecks auf Lebensmittelspenden angewiesen ist!). Es sind die Opfer dieser Entwicklung, die Lohn- und Gehaltsempfänger, deren Arbeitsmehrwert marginalisiert wird - und somit ihr Realeinkommen (ihre Kaufkraft): Neid und Missgunst gegen ihresgleichen machen sachliche Diskussionen unmöglich!


NB: Die (Umsatz-)Besteuerung aller Einkommensarten ist absurd ungleich, wenn ich das als Maschinenbauer mit Blick auf Spekulationsgeschäfte einmal anmerken darf, und bei Erbschaften, die oberhalb von Freibeträgen nicht als reguläre Einkommen der steuerpflichtigen Individuuen (voll) besteuert werden, führt die schiere Arithmetik dahin, dass einem Menschen eines Tages die Erde gehören muss. Was BMW betrifft, so sind die Großaktionäre Stefan Quandt und Susanne Klatten in meinen Augen höchst verantwortungsvolle und ehrbare Erben - was natürlich großes Glück ist.

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mahnke 02.05.2019, 02:41
237. SPD - USPD - KPD - PDS und weitere...

sozialistische Parteien gab und gibt es. Die Ideen sind mehr oder weniger auch die gleichen.
Die Idee, Kapital zu "kolletivieren" oder zu verstaatlichen, steht außerhalb unseres Grundgesetzes und außerhalb der Erfahrungen der Geschichte. Das die (gemäßigten) Kommunisten immer noch Kommunisten sind, zeigte der Wechsel des SPD-Mannes von der SPD hin zur PDS und insbesondere, als selbiger von "Genossen" sprach.
Was lernen wir daraus? Der Unsinn der Kollektivierung ist eben ein Unsinn und Dünnsinn der niemals ausgerottet werden kann. Es sei seiner Jugend geschuldet - aber er hat wahrscheinlich selber niemals eine Schaufel in der Hand gehalten und selber ein Haus mit eigener Hand gebaut, um zu wissen, was das heißt. So weiß er selber höchstwahrscheinlich gar nichts, wie man Geld verdient und selbiges bewahrt und mehrt. Auch so ein Problem des sozialistischen Gedankengutes: Geld anderer auszugeben ist seliger, denn selber welches zu verdienen. Naja - und dann sind wir lustig im Klassenkampf. Will dieser junge Herr wirklich wieder einen schon geführten Kampf aufgreifen und unseren Staat und unsere Demokratie zerstören? Nichts anderes heißt es, wenn man die Grundfesten dieser Demokratie angreift. Aber auch das kennen wir von jungen Menschen: aus der Geschichte nichts gelernt und dafür lustig die Gegenwart in Schutt und Asche legen. Danach wird wieder nach dem Kaptalismus gerufen - auch wenn man es nicht wahrhaben will.

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ahmunck 02.05.2019, 05:09
238. Zukunft lebt von Utopien...

...und alle die hier glauben auf den armen Kevin einhacken zu müssen sei gesagt, Ihr werdet mit Eurem geliebten Kapitalismus untergehen, wenn ihr keine Veränderungen diskutieren wollt. Brainstorming heisst: das Gehirn brausen lassen und ganz natürlich gebiert das auch viel Schaum. Wir müssen aber begreifen, daß die Zukunft der Massenentlassungen wg "künstlicher Intelligenz" immer schneller um sich greifen wird und darauf brauchen wir wirklich eine Antwort und können nicht ALLES den Besitzenden überlassen.

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Mooncake 02.05.2019, 05:28
239. Keine Angst Jungspund Kühnert macht bald die Nahles.

Das wird sich schon geben. Oder erinnert sich noch jemand an einem gewissen Herrn Schröder der auf Jusos machte?
Ansonsten wird es doch hoffentlich mal was besseres für „unsere“ Welt geben, als die sehr bescheidene Auswahl entweder Kapitalismus oder Kollektiv ...

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