Forum: Politik
Gefahren für die Demokratie: Trump ist ein Faschist
AP

Alle Reden von Rechtspopulismus. Das ist eine Verharmlosung. Wir erleben die Rückkehr des Faschismus. Die Demokratie hat die Gefahr verschlafen. Jetzt ist es zu spät.

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skater73 17.11.2016, 17:24
1.

Damit hat sich der Artikel bereits zu Beginn disqualifiziert.

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Mathesar 17.11.2016, 17:25
2. Ja Bravo Herr Augstein,

...geht es auch noch eine Nummer kleiner?

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syracusa 17.11.2016, 17:29
3. Quatsch!

Augstein verrennt sich, und offenbart dabei aberwitzige Bildungslücken. Ich vermute, Augstein hat sich davon blenden lassen, dass US-amerikanische Faschisten wie z.B. der Ku Klux Klan sich hinter Trump gestellt haben. Aber das darf man Trump solange nicht anlasten, solange er nicht deren Agenda übernimmt oder sie widerspruchslos gewähren lässt.

Der innerste Kern des Wesens des Faschismus ist die Gleichschaltung möglichst aller gesellschaftlichen Kräfte, deren Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel, und die Ausgrenzung bis hin zur physischen Auslöschung von allem, was sich der Gleichschaltung widersetzt.

Ein prinzipien- und werteloser Mensch wie Trump kann deshalb nie ein Faschist sein. Er ist ein Reaktionär, ihm sind die Werte der Aufklärung egal, ihm ist das Recht egal und das Völkerrecht sowieso. Er ist damit auch ein Antidemokrat. Aber ein Faschist ist er nicht, und kann er nicht sein. Es gibt noch nicht mal den leisesten Hauch einer Vorahnung, dass er ein Faschist werden könnte, denn er kennt keine andere Ideologie als seinen persönlichen Erfolg.

Erdogan, Putin, Orban und Kaczinsky sind, wenn vielleicht keine Faschisten, so zumindest allesamt stark faschistoid. Sie sammeln das Volk und schalten es zur Erreichung ihrer politischen Agenda gleich. Sowas kann man bei Trump bislang noch nicht mal ansatzweise erkennen.

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frankfurtbeat 17.11.2016, 17:30
4. warum so ...

warum so eilig mit Begriffen wie "Faschist" um sich werfen wenn doch tatsächlich nicht viel mehr wie dumme Wahlsprüche für die echt harten Cowboys verbreitet wurden ... ?
Fakt ist das Trump der nächste Präsident sein wird und dann wird man sehen wie weit er gehen wird. Selbst in den USA gibt es eine breite Mehrheit welche sich sicherlich gegen extreme Tendenzen wehren wird. Aber soweit ist es noch gar nicht gekommen!

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Korken 17.11.2016, 17:31
5. Danke

Gut geschrieben.

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Olaf 17.11.2016, 17:31
6.

Immer wieder angenehm, in diesen Zeiten des Populismus und der Demagogie die ruhigen und sachlichen Beiträge von Herrn Augstein zu lesen.

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arikimau 17.11.2016, 17:33
7. Recht hat er

Leider wurde das System fast nie langsam verändert, sondern erst durch Revolutionen und den Kampf hat es sich verbessert.

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hapeschmidt2 17.11.2016, 17:36
8. Rechtspopulist......

Rechtspopulist zieht nicht mehr. Jetzt muss es halt Faschist sein. Wird sich aber auch schnell abnutzen. Was kommt dann? NAZI?

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Crom 17.11.2016, 17:36
9.

Faschismus würde Führerkult, Gleichschaltung auf allen Ebenen etc. voraussetzen. Das sehe ich bei Trump (noch) nicht. Ich bin auch zuversichtlich, dass in den USA die Gewaltenteilung funktioniert. Trump ist ein Polterer, aber kein Faschist.

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