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Gefechte in der Ostukraine: Kreml hält Friedensplan für gescheitert
REUTERS

In der Ostukraine hat die Armee eine Offensive gegen die prorussischen Separatisten gestartet, es kam zu Gefechten mit Verletzten und Toten. Moskau wirft Kiew vor, dass es für das Friedensabkommen von Genf nun keine Hoffnung mehr gebe.

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mhmeijer 02.05.2014, 12:53
100. Putins Auftreten ist nicht

wie uns das die westlichen Medien suggerieren wollen. Wenn man zehn mal hört, das Putin "verlogen" ist, dann "ist" er das bei den meisten Menschen auch!(?) Persönlich bin ich entsetzt über das andauernde "KalteKriegsgeheule" des Westens. Die Krimhalbinsel hat seit jeher zu Rusland gehört. (Nicht zur Ukraine, das erst seit 1954 als Chrustchov, ein Ukrainer, den Stalin nachfolgte) Und es sollte auch so bleiben das der Krim zu Rusland zählt. Sonst rückt die NATO mit einer Basis in der Schwarzmeerregion nach! Die "Manipulationen Putins" im Osten der Ukraine sind doch Mutmassungen. So könnte man auch mutmassen, das "Die CIA" direkt hinter den Maidanaufständen" steckt. Und das wäre in der Geschichte der USA NICHT das erste Mal. Wenn Genfer Schnellabkommen scheitern ist das nicht einseitig das Versagen ruslandfreundliche Bewaffnete, denn der Konflickt ist ja damit nicht entschärft wenn alle ihre Waffen abgeben an nichrautorisierte ukrainische Soldaten. Wie jetzt deutlich wird gehen ukrainische Truppen brutal vor.

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spon_1317534 02.05.2014, 12:54
101. Konsequent

Angesichts der andauernden Aggression der russischen oder zumindest russisch-unterstützten Separatisten ist dies die einzig richtige Reaktion der ukrainischen Regierung. In den letzten Tagen hat sich die ukrainische Seite absolut passiv verhalten und musste zusehen, wie immer mehr der angeblichen Freischärler, die alle rein zufällig russische Uniformen und Waffen tragen, diese Lage für weitere Okkupationen ausgenutzt haben.

Putin hat offensichtlich kein Interesse an einer friedlichen Lösung - genug Möglichkeiten zur Deeskalation hat er ja nun gehabt. Nun wird er offiziell einmarschieren und sich zu seinen aggressiven Plänen bekennen müssen. Dann wird die Ukraine geteilt und wir wissen Schwarz auf Weiß, was vom neuen Russland zu halten ist.

Aber eines ist nur zu klar: Ein Volksaufstand sieht anders, aus als die Invasion der "grünen Männchen", die wir in der Ostukraine verfolgen können. Mann muss die Bilder ja nur mal mit denen des arabischen Frühlings o.ä. vergleichen. Hier können wir eine russisch inszenierte Okkupation beobachten und keine Bewegung der ukrainischen Bevölkerung.

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coldplay17 02.05.2014, 12:54
102.

Zitat von darthmax
Der Aggressor sieht immer mehr nach der ´´Regierung´´ in Kiew aus. Durch dieses Auftretzen hofft man wohl von der wirtschaftlich total desolaten Lage abzulenken und die Restnation hinter sich zu scharen. Wann hat dieser Spuk ein Ende ?
Und das ist immer noch eine inner-ukrainische Angelegenheit, die
Putin nichts angeht. Es sei denn, er fühlt sich für die Separatisten
verantwortlich und zieht diese ab. Etwas sollte Schröder bei seinem
Besuch doch erreicht haben !

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vrs 02.05.2014, 12:55
103. Wie Russland lügt und wo der Unterschied zwischen den USA liegen

Man kann den USA im Grunde ähnliches Verhalten vorwerfen wie jetzt aktuell Russland. Das Destablisieren bestehender Regierungen machen beide.
So offensichtlich durch Lügen und Täuschen wie es aktuell Russland in der Ukraine macht, so offensichtl ich war die USA nie und sie hat im Gegensatz zu Russland keine Land so besetzt um es in sein Herrschaftbereich einzugliedern wie es Russland mit der Krim getan hat.

Das Vorgehen Russland zeigt, dass der Wandel durch Annäherung gescheitert ist und Herrn Putin nicht getraut werden kann. Er hat in Krim gelogen und er lügt auch jetzt. Laut der obigen Karte sind 13 Städte durch prorussische Milizen eingenommen worden. Das mit gepanzerten Fahrzeugen und wohl auch Boden-Luftraketen.

Putin betreibt hier einen Krieg und es ist, schaut man sich die Haltung Russland in Syrien an, wo man tunlichst eine Einmischung fremder Mächte nicht will, obwohl hier 10000te Menschen umgekommen sind, ist das die Haltung hier nur noch als widerwärtig und zynisch zu bezeichnen ist.
Ich glaube weniger, dass es ihm um die Krim oder anderes geht. Putin muss befürchten, dass am Rand seines Reiches demokratische Bestrebungen sind, die er nicht mehr miltitärisch niederschlagen kann und die seinen eigenen Machterhalt gefährden.
Frieden und Freiheit gibt es nicht umsonst, weder im Innern noch nach Außen.

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bammy 02.05.2014, 12:55
104.

Zitat von Banause_1971
Leser ist aber klar, dass es sich bei den Inhaftierten angeblichen OSZE-Beobachtern NICHT um OSZE-Beobachter handelt, ja? Die OSZE führt keine verdeckten Operationen durch, wie es diese Personen getan haben. Echte OSZE-Beobachter können sich frei bewegen, weil sie sich mit den jeweiligen Stellen absprechen. Die Lüge, dass dort OSZE-Beobachter festgehalten werden, wird vom Westen zu Propagandazwecken missbraucht. Irgendwie MUSS man doch einen Krieg vom Zaun brechen können, wenn man schon keine Massenvernichtungswaffen findet.
Wo haben Sie das mit der verdeckten Operation her?
Die Mission war in der Ukraine, auf Einladung der Regierung und mit Ukrainischer Begleitung. Alles mit der OSZE abgestimmt und unter dessen Dach. Alles vertraglich im Wiener Dokument geregelt.

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Zickenschulze 02.05.2014, 12:55
105. Wenn Politik versagt

sprechen Panzer und Hubschrauber. Allerdings gegen das eigene Volk? Wer aufs eigene Volk schießen lässt, muss in Kauf nehmen, dass es sich wehrt. Weder Putin noch Russland haben etwas von einem Bürgerkrieg vor der Haustür. Die von außen angestachelte "Regierung" in Kiew weiß sich nur noch mit Gewalt zu halten. Irgendwann kann die Show kippen und dann wird es eng für Jazenjuk und Konsorten. Er sollte sich schon mal nen schnellen Flieger für seinen Abgang bereithalten. U.U. wachen ja die Westukrainer noch auf und registrieren die Segnungen der "neuen" Regierung. Das Land ist für den Westen verloren und Putin wird das machen, was er schon vorher gemacht hat - die Ukraine mit einer anderen Regierung wirtschaftlich unterstützen.

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net-zwerg123 02.05.2014, 12:55
106. Nein ist es nicht

Zitat von der_kritiker1
Um aber diesen letzten Hoffnungskeim nicht ersticken zu lassen ist dieses gewaltsame Vorgehen gegen die seperatistische Minderheit, die sich aus unterschiedlichster Coleur der Bevölkerung zusammensetzt, notwendig und legitim. Ich hoffe allerdings, das die Zivilbevölkerung so klug ist, sich aus diesem gewalttätigen Bereich heraushält. Sonst findet Putin doch den legitimen Grund in die Ost-Ukraine einzumarschieren.
Die "Anti-Terrormaßnahme" gegen die Separatisten - oder besser gesagt gegen die russisch geprägten Bevölkerungsteile - ist weder notwendig noch legitim. Es wurden ein paar Regierungsgebäude besetzt. Das schadet weitaus weniger als eine militärische Säuberungsaktion im Auftrag einer zumdindest äußerst fragwürdig legitimierten Regierung.
Ihre Hoffnungen bezüglich der zivilen Bevölkerung werden wohl ebenfalls enttäuscht, da die zivilen prorussischen Teile jetzt in ähnlicher Weise "zurückschlagen" werden. Das wird ein richtiger Bürgerkrieg! Begreifen Sie das! Game over!

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radeberger78 02.05.2014, 12:55
107. Naive Vorstellung,

Zitat von MtSchiara
Es gab nie Hoffnung für das Genfer Friedensabkommen. Seit der Besetzung der Krim ist in Moskau auch die Annektion der Ostukraine beschlossene Sache, denn die Krim ist ohne die Ostukraine wirtschaftlich nicht überlebensfähig. Und wie soll ein Friedensabkommen eine Chance haben, wenn Moskau seine Soldaten einfach ohne Hoheitsabzeichen in der Ukraine weiterkämpfen läßt. Moskau ist ein Meister der Zynismus und des Sarkasmus.
wenn das wirklich Moskaus Elite Truppen wären, befände sich die ukrainische Armee schon längst auf dem Rückzug, dass sollte man aus der Georgienpleite eigentlich gelernt haben.
Aber keine Panik die Elitetruppen wird man noch früh genug sehen wenn die Eroberung von Slawjansk noch mehr Blutvergiesen fordert.

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gollum 02.05.2014, 12:56
108. Das ist richtig...

Zitat von coldplay17
Meinen Sie mit Kriegspartei Putin und seine pro-russischen Helfer ? Denn als Kriegspartei ist der Westen noch nicht aufgetreten. Und als Kriegshandlungen können Sie die bislang vorsichtigen Sanktionen doch wohl nicht bezeichnen.
Aber kurz mal 17 Mrd. in Aussicht stellen ist schon Anreiz genug loszumarschieren. Dumm nur, dass die OSZE'ler noch nicht frei sind. Hoffentlich geht ads nicht in die Hose.

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perlentaucher2345 02.05.2014, 12:56
109. Tja, und genau deshalb...

Zitat von tlange
begreift nicht, dass sie gerade dabei ist, der Ukraine den Todestoss zu versetzen. Getrieben von den gewaltägien Unruhen des Rechten Sektors auf dem Maidan der letzten Tage - von denen natürlich nicht in den deutschen Medien berichtet wurde - reisst man nun die Ukraine - mit sich? - in ......
...gibt es auch eine entsprechende Rollenverteilung. Mit Leuten wie Ihnen ist doch lein Staat zu machen, wenn es um grosse Dinge von historischer Bedeutung geht. Da müssen dann 'Fachleute' 'ran.:->>

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