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Gefechte in der Ostukraine: Kreml hält Friedensplan für gescheitert
REUTERS

In der Ostukraine hat die Armee eine Offensive gegen die prorussischen Separatisten gestartet, es kam zu Gefechten mit Verletzten und Toten. Moskau wirft Kiew vor, dass es für das Friedensabkommen von Genf nun keine Hoffnung mehr gebe.

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donpedro59 02.05.2014, 12:04
30. Friedensplan?

Der Friedensplan a la Putin sieht so aus: prorussische Kräfte dürfen mit Waffengewalt Gebäude und Regionen besetzen, wenn sich ukrainische Verbände dagegen wehren wollen, ist es angeblich ein Verbrechen! Putinsche Logik die nur ein Ziel hat: Annektion und die Verhinderung freier Wahlen!

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christian.severins 02.05.2014, 12:04
31. Wer denkt an Bewohner der Ostukraine?

Die trauen sich kaum aus Ihren Wohnungen heraus, weil von Putin gesteuerte "Separatisten" die Straße beherrschen. Die Ostukraine will nicht russisch sein, und die Regierung hat meiner Meinung nach auch die Pflicht, Ihre Bürger vor diesem selbsternannten "Bürgermeister" und seinen Ganoven zu beschützen.

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Banause_1971 02.05.2014, 12:04
32. Dem geneigten

Leser ist aber klar, dass es sich bei den Inhaftierten angeblichen OSZE-Beobachtern NICHT um OSZE-Beobachter handelt, ja? Die OSZE führt keine verdeckten Operationen durch, wie es diese Personen getan haben. Echte OSZE-Beobachter können sich frei bewegen, weil sie sich mit den jeweiligen Stellen absprechen. Die Lüge, dass dort OSZE-Beobachter festgehalten werden, wird vom Westen zu Propagandazwecken missbraucht. Irgendwie MUSS man doch einen Krieg vom Zaun brechen können, wenn man schon keine Massenvernichtungswaffen findet.

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maburayu 02.05.2014, 12:05
33.

Zitat von bauklotzstauner
Wie oft sollen wir die Lüge von den "OSZE-Beobachtern" den nun noch ertragen? Und dann wundert Ihr euch über die "Unmengen an Putin-Verstehern"?
Warum sind die Putinfreunde immer so schnell mit der Bezeichnung Lüge. Ich denke die Sache ist ausdiskutiert und wie man die Mission bezeichnet ist doch egal. Fakt ist dass sie unter der OSZE stattfand. Also bitte etwas vorsichtig mit solchen Angriffen.

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ZeroQ 02.05.2014, 12:06
34. ...

Merkel sollte vor die Kamera treten und einfach die ganze Wahrheit erzählen. Ja, in Kiew sind Teile der Regierung Faschisten.Ja, wir haben keine Interesse an der Einhaltung des Genfer Abkommen. Herr Putin darf gerne die Ost-Ukraine annektieren und als Geschenk bekommt Russland auch noch die neuen Bundesländer.

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tolate 02.05.2014, 12:06
35. Die Inszenierung

1. Akt: Die Leadernation Deutschland wird mittels festgesetzter Militärbeobachter direkt in den Konflikt hineingezogen. Die Bemühungen um deren Freilassung waren bisher wenig auffällig. Der IWF winkt mit Geld, Merkel telefoniert pflichtgemäß mitPutin, und nmacht sich dann auf den Weg in die USA. Jetzt ist sie an der Reihe, nicht mehr dieser Schröder, der seinerzeit beim Irak-Krieg nicht mitgemacht hat, und der es jetzt nicht geschafft hat, trotz der Unterstützung Putins, dass die Gefangenen freikommen. Den Separatisten war noch im Genfer Abkommen Straffreiheit zugesichert worden, von Verhandlungen hat man jetzt aber wenig gehört. 2. Akt: Die Bundeskanzlerin ist bei Obama, das Thema NSA ist abgeräumt, von Seiten der Regierung, schon seit Pofalla, trotz des Untersuchungsausschuss. Jetzt kann man sich ganz auf den noch begrenzten Konflikt im Rahmen der Osterweiterung der Nato konzentrieren. Die Medien schießen schon aus allen Rohren, vernünftige, am Geschäft interessierte Wirtschaftsführer wurden schon zurückgepfifffen, das Ganze wird ungemütlich.
3. Akt: ?

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maburayu 02.05.2014, 12:08
36.

Zitat von hastdunichtgesehen
darf auch die Armee befehligen. Warum tut er das nicht? Er sollte dem Morden Einhalt gebieten. Dazu ist er berechtigt.
Mal ganz ehrlich. Wenn ein Präsident flieht, keine weiß bis heute warum, und dann im Ausland andere Länder zum Krieg gegen sein eigenes aufruft, dann hat er moralisch und wohl auch juristisch sein Amt aufgegeben, auch wenn er nicht so einsichtig ist, dies zu verkünden. Er wird wohl als eine ganz traurige Gesalt in die Geschichte eingehen.

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bauklotzstauner 02.05.2014, 12:09
37.

Zitat von ttvtt
selbst wenn es keine OSZE Beobachter wären, legt man sich nicht mit Putin ins Bett, es sei denn man wird von Russland bezahlt, um russische Propaganda zu verbreiten.
Wer tut das denn?

Ich möchte einfach nicht länger nach Strich und Faden von unseren "freien" Medien belogen werden! Punkt!

Wie soll man sich dnen ein Bild von einer (beliebigen) Situation machen, wenn man nur gefilterte und interessengesteuerte Informationen einer Kriegspartei erhält?

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naffah 02.05.2014, 12:10
38.

Zitat von haarer.15
Klar ist es jetzt schon gescheitert. Denn auch die Kiewer Übergangsregierung sieht sich ja glasklar an das Abkommen nicht gebunden. Wer gegen die eigenen Landsleute gewaltsam vorgeht, der nimmt den Bürgerkrieg in Kauf. Die Genfer Vereinbarung sieht aber die Entwaffnung illegaler Gruppen und Räumung von besetzten Gebäuden und Plätzen für das g e s a m t e Land vor.
Es gibt diverse Belege dafür, dass es nicht die eigene Bevölkerung ist gegen die Kiew nun vorgeht. Ob es ein Oberst der russ. Armee, einige Separatisten von der Krim oder die Kosaken aus dem Wolgagebiet sind, alle brüsteten sich bereits in den Medien ihrer Herkunft.

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NG62 02.05.2014, 12:10
39. Hier könnte der Titel stehen

Zitat von MtSchiara
Es gab nie Hoffnung für das Genfer Friedensabkommen.....
Dem ersten Teil stimme ich leider zu. Nur sehe ich die Begründung anders: Der Bürgerkrieg, wie er jetzt massiv ausgebrochen ist, war seit dem 21 Feb. ff fast unvermeidlich. Das war der Point of no return!
Ab diesen Zeitpunkt wurden die Interessen der Ost-Ukraine "offiziell" nicht mehr vertreten. Statt den beschlossenen Weg einzufordern, der auf Neuwahlen in Dezember hinauslief, wurde die Putsch-Regierung akzeptiert mit ihren, sagen wir mal, sehr einseitigen Beschlüssen.

Ja, natürlich hat Russland eigene Interessen und unterstützt sie, GENAU wie es auch die EU, USA etc. machen. Aber wo bleiben die Meschen in der Ukraine? Sie werden leider nicht gefragt! Es wäre evtl. nur mit einer Neu-Wahl des Parlaments gegangen. Diese hätte vorbereitet werden müssen - das geht auf keinen Fall bis Mai, da war der Dezember schon richtig. Und so lange hätte man von Seiten der OSZE (incl.Russland) für Ruhe sorgen müssen; das bedeutet abr auch, dass man die jetzige Regierung tatsächlich nur als "Übergangsregierung" ansehen darf! Also keine langfristigen Veträge mit ihr.

Da fällt mir nur ein unrichtiger Vergleich des Kanzleramtsminister bei Frau Will ein: Er verglicht die Situation mit der DDR 1989 und dem damaligen Handeln der BRD. Und genau hier ist der Unterschied! Damals wurden mit der s.g. Übergangs-Regierung des Herrn Modrow eben genau KEINE LANGFRISTIGEN Verträge ausgehandelt! Er (Modrow) wurde in der BRD eher nicht für voll genommen - was auch richtig war! Man hat eben auf die Parlamentswahl und die dadurch legitimierte Regierung im März gewartet! Das war der richtige Weg!

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