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Gefloppte Muslim-Demo: Onkel-Tom-Türken
DPA

Früher hieß es: Ali, mach mal Klo sauber. Heute heißt es: Ali, geh mal demonstrieren. Die Deutschen wollen immer noch, dass ihre Gastarbeiter gehorchen. Aber die Zeit der Onkel-Tom-Türken ist vorbei.

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Nobody X 19.06.2017, 16:53
110. Völlig überzogener Unsinn

Wo sind denn die hier lebenden Türken noch Gastarbeiter? Gastarbeiter sind bestenfalls noch Erntehelfer aus den ehemaligen Ostblockländern - die fahren nach der Saison zum Teil wenigstens wieder nach Hause. Die hier lebenden Türken wollen doch alle so gut integriert sein - dann können sie auch auf eine Anti-Terror-Demo gehen. Oder sind sie vielleicht doch nicht alle so gut integriert, wie es die linksliberalen Tagträumer so oft suggerieren? Als hier lebender Türke würde ich mir die Bezeichnung "Gastarbeiter" verbitten. Schwach, Herr Augstein - sehr schwach!

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jungvomdörp 19.06.2017, 16:54
111. Biodeutscher Neid !

Ich als "biodeuscher Mittfünfziger" habe natürlich weiterhin mit historischer Verantwortung und vermehrter Demut zu leben . Einen Anspruch auf Stolz oder Ähnlichem wurde uns ja schon aberzogen , haben aber gerade diesen von ihnen formulierten Stolz bei den Mitbürgern andere Kulturkreise zu achten und zu gönnen !
Geht`s noch ?? Gerade ihre Haltung spaltet mehr als sie verbinden kann ....

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soundwaves 19.06.2017, 16:54
112. Jaja Herr Augstein,

schon komisch, an einer Demo will sich der lieber Zentralrat der Muslime nicht beteiligen, aber für den Herrn Lieberberg gibt es natürlich eine klare Stellungsnahme:

http://www.taz.de/!5411984/

Aber das war ja zu erwarten, kritischen Kommentaren gegenüber gewissen Glaubensrichtungen tritt man gerne mit der "Hetze oder Nazi-Keule" gegenüber.

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senfwasser 19.06.2017, 16:54
113.

Zitat von dw13
"Wichtiger aber ist: der Demonstrationsaufruf richtete sich ausdrücklich an die Muslime in Deutschland. Das ist eine Frechheit. Was hat der deutsche Durchschnittsmuslim mit dem Terrorismus zu tun? Nichts. Eben." Erstmal hat der Durchschnittsmuslim mit dem Terroristen-Muslim eines gemeinsam: Sie sind beide Muslime. Als "Nichts" würde ich das jetzt nicht bezeichnen. (...)
Da werden ihnen die Betroffenen aber sicher widersprechen.

Der islamische Terror geht zur Zeit in erster Linie von puristisch-traditionalistischen Sunniten (Wahabiten/Salafis) aus.
Warum sollten sich jetzt die Schiiten öffentlich von einer religiösen Strömung distanzieren, die sie schon durch ihr Glaubensbekenntnis ablehnen?

Warum sollten sich säkulare und moderate Sunniten öffentlich von islamistischen Terroristen distanzieren?

Und wer legt überhaupt fest, wer ein Muslim ist und wer nicht?
Meine Frau z.B. ist Atheistin, ihr Vater Muslim.
Nach islamischem Verständnis ist meine Frau Muslima, die kennen ja keinen "Austritt".
Für die Statistiker ist sie selbstverständlich auch Muslima, die Statistiker kennen ja keine religionsfreien Menschen aus "islamischen Ländern".

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besserwessi2 19.06.2017, 16:55
114. Hop oder Top

Dass die vielen friedlichen Muslime nichts mit dem Terror zu tun haben, ist eigentlich selbstverständlich. Aber warum haben die vielen
friedlichen Deutschen etwas mit den Verbrechen der Nazis zu tun ?
Vielleicht sollte man das mal auf eine Linie bringen. Entweder sind die Muslime für den Terror verantwortlich oder wir rehabilitieren die vielen "friedlichen" Nazis.

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levy_izhak 19.06.2017, 16:55
115.

Zitat von peterbraun
Also Herr Augstein, wenn ich einer Religion anhängen würde und irgendwelche Wirrköpfe im Namen meiner Religion töten oder zum Töten aufrufen würden, dann tun sie das auch indirekt in meinem Namen.
Das ist es ja genau: Terroristen sind Misantrophen die haben keine Religion keine Ethik keine Nationalität.

Niemand spricht von einem Judaiste oder Christianisten - zu Recht! Wieso sollte es einen Islamisten geben? Keine Religion legitimiert den Tod von unschuldigen. Im gegenteil dieses schändliche Verhalten wird geächtet.

Wenn es dennoch passiert, weil es zu viele kranke Menschenhasser auf der Welt gibt. Die könnten Ihre terroristischen Mordversuche auch mit dem persönlichen Befehl von großen HulliBulli oder Schalke04 begründen und dennoch würde es nichts daran ändern, dass sie kranke, verachtenswerte exemplare der Gattung Mensch sind und nichts weiter.

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Larnaveux 19.06.2017, 16:57
116.

Zitat von pecos
.... und zweitens könnten die Muslime auch zum Christentum konvertieren - man würde sie noch immer nicht aus dem Gehäuse der "Andersartigkeit" entlassen. In einem Land, in dem man noch in der vierten Generation einen "Migrationshintergrund" hat.
Nun, einerseits haben Sie Recht, aber das gilt andererseits auch in die andere Richtung. In meiner Kirchengemeinde gibt es einige muslimische Konvertiten, darunter auch eine Handvoll Frauen. Ihre Familien leben auch heute noch in muslimisch geprägten Ländern, und sie (die Frauen) haben uns mitgeteilt, dass ihre Familien niemals, unter keinen Umständen, wissen dürfen, dass sie konvertiert sind. Das heißt, Kommunikation per Internet läuft nur mit Schleier und allem pipapo. Auch einige konvertierte Männer haben uns gesagt, dass ihr Übertritt in den Augen ihrer Familie Schande über ebendiese gebracht hätte, und der Überzeugungswechsel hätte radikale Konsequenzen, würde es jemals die Familie erfahren. Hoffen wir also mal für diese Konvertiten, dass es ein Geheimnis bleibt.

Wie war das mit dem "Entlassen"?

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urbanism 19.06.2017, 16:58
117. ist halt typisch Deutsch

Ich sehe es genauso Herr Augstein. Nur weil ein paar Faschos prügelnd und zündelnd durch die Republik laufen, gehe ich auch nicht auf Demos um mich von Neo Nazis zu distanzieren. Wenn ich im Alltagsleben alle Menschen gleich Höfflich behandel, muss ich nicht auf Demos um meine Seele reinzuwaschen. Aber es ist halt typisch Deutsch, der Ausländer hat sich gefälligst zu entschuldigen sowie sich öffentlich zu Distanzieren und wenn er das nicht macht, ist er IS Sympathisant, wobei wir dann wieder zu Punkt 1 kommen, der Deutsche ist und bleibt halt überwiegend ein Fascho!!

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Zukunft3.0 19.06.2017, 16:58
118. Völlig daneben

Dieser Beitrag ist völlig daneben. Wir Deutschen haben uns, solange ich denken kann, für die Weltkriege, die unter Hitler geführt wurden, entschuldigen müssen. Und der letzte ist mehr als 70 Jahre her. Auch Generationen danach hängt uns das an, obwohl diese unmittelbar nichts dafür können. Da kann ich von den heute hier lebenden Muslimen ein Zeichen erwarten. Ich erwarte, dass sich diese ganz klar vom IS und der Gewalt, die von ihm ausgeht, distanzieren. Andernfalls weiß ich, was ich davon zu halten habe. Im Namen der Religion geht ganz klar die größte Gewalt derzeit vom Islam aus.

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freekmason 19.06.2017, 16:58
119.

Zitat von novalis28
bin angeblich moralisch verantwortlich für Verbrechen, die Jahrzehnte vor meiner Geburt in deutschem Namen begangen wurden. Aber Moslems sind nicht verantwortlich für Verbrechen, die heute in ihrem Namen begangen werden? Wieso nicht, bitte schön? Außerdem lässt die jetzige Nichtteilnahme der Moslems durchaus Rückschlüsse zu, wie sie wirklich zu den Attentaten stehen, zumindest viele von ihnen.
"bin angeblich moralisch verantwortlich für Verbrechen, die Jahrzehnte vor meiner Geburt in deutschem Namen begangen wurden."
nö, sind Sie nicht, Sie müssen auch nicht auf eine anti-nazi-demo. Sie sind mit in der verantwortung dafür, dass sich der faschismus nicht wiederholt.

"Außerdem lässt die jetzige Nichtteilnahme der Moslems durchaus Rückschlüsse zu, wie sie wirklich zu den Attentaten stehen, zumindest viele von ihnen."
so wie es rückschlüsse auf Sie zulässt, dass Sie nicht ständig auf antifa-demos sind, nehme ich an? dann wären Sie ja doch verantwortlicher, als es Ihnen lieb sein kann.

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