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Gefloppte Muslim-Demo: Onkel-Tom-Türken
DPA

Früher hieß es: Ali, mach mal Klo sauber. Heute heißt es: Ali, geh mal demonstrieren. Die Deutschen wollen immer noch, dass ihre Gastarbeiter gehorchen. Aber die Zeit der Onkel-Tom-Türken ist vorbei.

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vox veritas 19.06.2017, 15:25
10. Ein Bärendienst

Wow, vielen Dank für das Foto. Mir war gar nicht bewußt, wie viele blonde Türken es gibt. Spaß beiseite: Herr Augstein hat soeben allen Lesern mitgeteilt, daß Demonstrationen vollkommen überflüssig sind, weil Demos eh' zu nichts führen. Warum sollte man zu Ostern für den Frieden demonstrieren, auf Kundgebungen des DGB für bessere Arbeitsbedingungen oder gegen Rechtsextremismus? Warum wohl?
Da hat Herr Augstein leider den Vogel abgeschossen.

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kleinbürger 19.06.2017, 15:26
11. behauptung

zitat :

"Terrorismus ist ein politisches und soziales Phänomen - kein religiöses"

wie verbohrt muss man sein um zu meinen angesichts der tatsachen eine solche behauptung aufstellen zu müssen.

politische und soziale probleme, von den man sich in deutschland kaum eine realistische vorstellung macht, beherrschen 75 % der erdbevölkerung.

gibt es in südamerika terrorismus ?

nein (es werden zwar ähnlich viele umgebracht, aber nicht wahllos zivilisten).

gibt es in afrika terrorismus ?

ja, aber nur in den teilen die islamisch geprägt sind.

die frage was ist überhaupt religiös soll hier nicht beantwortet werden, aber das "religiös" eindeutig als brandbeschleuniger eingesetzt wird und zwar ganz speziell von islamisten ist so offenkundig, dass man sich nur wundern kann über grad der ideologischen verstrahlung des herrn augstein.

wenn der terrorismus nicht religiöse ursachen hat, dann hat er auch keine sozialen und politischen ursachen.

eine solche behauptung ist dann ebenfalls unfug.

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twa123 19.06.2017, 15:27
12. ach augstein

hätten sie den Kommentar vor der Demo, als noch nicht klar war, wie es laufen würde, geschrieben und veröffentlicht, dann hätte man glauben können, sie hätten wirklich sowas wie eine Meinung.
Aber so hier wird nur ein Rückschaufehler zum Ressentiment.

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nexus32 19.06.2017, 15:28
13. Daneben

Oh, wie schön wäre es, wenn 1,5 Mrd. Muslime gegen islamistischen Terror demonstrieren würden. Aber leider ist es unrealistisch. Und, Herr Augstein, leider gibt es immer noch viel zu viele "Onkel Tom Türken". Nur, dass die aus Ankara gesteuert werden. Ohne die Verbrechen von NSU und anderer Rechtsradikaler bagatellisieren, oder gar ignorieren zu wollen, erwarte ich schon, dass die Muslime in Deutschland sich an dieser symbolisch wichtigen Demonstration hätten beteiligen müssen. Denn die Terroristen rechtfertigen ihr Handeln mit deren Religion. Insofern ist es für mich nur nachvollziehbar, dass die "Onkel Tom Türken", wie Sie sie nennen, von weiten gesellschaftlichen Kreisen hier in Deutschland keine Anerkennung?bekommen, denn sie zeigen nicht, dass sie den Terror im Namen des Islam fundamental ablehnen, sondern sie erwecken den Eindruck dass er ihnen bestenfalls egal ist.

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HansChristianKommenter 19.06.2017, 15:29
14. Rassist

ISt doch hier der Schreiber selbst. Die vor Jahren eingewanderten (wohlgemerkt: in den Arbeitsmarkt EINGELADENEN Türken) haben in den seltensten Fällen die Strasse gefegt. Die standen bei Autofirmen am Band und wurden Gruppenleiter usw. SIE weisen dieser Migrantengruppe doch die niedrigen Tätigkeiten zu. Nach IHREM Gusto werden die Bonbons verteilt. Können Sie abstreiten, dass zumindest in der öffentlichen Diskussion (und nachweisbar bei 90% der großen Tötungsdelikte der letzten Zeit) Islamisten am Werk waren? Könenn Sie verneinen, dass diese zum guten Teil in den Moscheen radikalisiert wurden, hier und anderswo? Wiso sollte ich nicht von einer klar umrissenen Gruppe, die sich ach so bemüht, unschuldig rüberzukommen nicht erwarten können, sich a) öffentlich und b) wahrnehmbar und c) DEUTLICH von diesen angeblichen Einzeltätern zu distanzieren? Selbst heute muss sich die Kirche die Kreuzzüge des Mittelalters vorhalten lassen. SIt es hier nicht genauso? Dieses Gelaber von verschiedenen Gruppen, verschiedenen Interessen usw. kann doch keiner mehr hören. Entweder man steht zusammen (und zusammen dagegen auf9 oder eben nicht. Und genau das ist hier passiert. Die Wahrnehmung von 95% der deutschen Bevölkerung (eben nicht - Islam - Anhängern, das sind nämlich nur ca. 5%, man vergisst das schnell) ist eben anders Und INTEGRATION ist damit ebn NICHT gefördert. DIE wird offensichtlich nur von den 95% gefordert. Aber die 5%, von denen wiederum 80% auf Grund der Gastfreundschaft hier sind, sind hier nicht gemient. Oder, Herr Schreiberling? Es ist müßig, immer dasselbe zu sagen: Aber wenn ich irgendwo ausserhalb Deutschlands aufschlage, wird von MIR die Integration und Anpassung gefordert. Nur hier, wo ich zu Hause bin, muss ich, aus welchen Gründen auch immer, bedingungslos, forderungslos und unkommentiert alles und jeden akzeptieren. Weiter links kann die Presse ja nicht mehr kommentieren.

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superbiti 19.06.2017, 15:30
15. schade herr augstein...

...aber verallgemeinerungen wie sie sie an den tag legen sollte man sich hüten. die subjektive und geradezu polemische wiedergabe ihrer gedanken ist blanker hohn für alle opfer eines jedweden terrorismus im allgemeinen und der opfer des is-terrorismus in deutschland, europa, der welt im speziellen.
falls sie es noch nicht mitbekommen haben sollten aber die/ihre aussage "Terrorismus ist ein politisches und soziales Phänomen - kein religiöses" ist so allgemein wie in diesem falle, auf den sich die demonstration bezog, falsch.
und wenn es bereits 100 demonstrationen von muslimen gegen einen terror, der von seiten der terroristen muslemisch motiviert ist, gab, so darf es gerne die 101. und weitere von allen bewohnern in d-land dazu geben.
und wenn die bisherigen demonstrationen von muslimen gegen den terror in der öffentlichkeit nicht wahrgenommen werden, herr augstein, so liegt das an ihnen und an ihren kollegen. tun sie etwas mehr/anderes dagegen, als hier mit oberlehrerattitüde und aufrechten zeigefinger den nicht-muslimen einen religiös und kulturell entsprungenen rassismus vorzuwerfen. wo waren denn ihre beiträge zu den vergangenen demonstrationen, wenn ich mal fragen darf?
es müssen immer und immer wieder deutliche zeichen gegen terrorismus - und auch und vor allem gegen religiös motivierten terrorismus - gesetzt werden. gerade von denen, die ihre religion lieben aber nicht wollen, dass diese religion als werkzeug des terrorismus missbraucht wird.

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Kitu 19.06.2017, 15:30
16. Anti Pegida Demo?

Da kann ich ja, wenn ich der Argumentation folge, demnächst lieber zur Strandperle dackeln als zu einer Anti G20 Demo oder einer gegen PEGIDA. Ich fühle mich da als Onkel-Tom-Deutscher durchaus in der Lage dazu.

Ich hab in SPON selten eine dämlichere Argumentationskette gesehen. Falsche Signale senden...
Jeder, auch ein Muslim, dürfte, nein, müsste sich abgrenzen, sich distanzieren wenn angeblich in seinem Namen Scheiße gebaut wird. Das ist die verdammte Pflicht und schuldigkeit von Demokraten. Das nicht zu tun lässt zumindest einen Rückschluß auf die Gesinnung hinter der Verweigerung zu.

Und nur so am Rande. Nicht "die Deutschen" fordern da etwas. Sondern die, welche sich gegen den Terror wenden. Das müssen nicht zwangsläufig Deutsche sein.

Wundert mich, dass der Autor nicht gleich von Bio-Deutschen geschrieben hat...

Eine wirklich unterirdisch schlechte Kolumne. Und ein sehr schlechtes Bild, das Muslime in Deutschland von sich zeigen.

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irobot 19.06.2017, 15:30
17.

Nach den Brandanschlägen in Mölln haben fast 1 Million Deutsche an den Lichterketten teilgenommen und ein klares Signal gesetzt, das um die Welt ging. Wenn dann unsere moslemischen Mitbürger nicht mal ein paar tausend zusammen bekommen, so hinterlässt das bei uns bußfertigen Deutschen einen seltsamen Eindruck. Ist einfach eine Mentalitätsfrage.

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ars+mundi 19.06.2017, 15:31
18. ich finde, das ist durchaus auch ein religiöses Problem

Ihren Beitrag kann ich an vielen Stellen unterschreiben, besonders was Herrn Lieberberg betrifft...
Natürlich müssen sich Moslems, die selber die größten Opfer der Terroristen sind, nicht für die Idioten rechtfertigen oder entschuldigen. Das sehe ich genauso.
Bleibt aber dennoch, dass die Verbrecher (die zwar nichts von dieser Religion verstehen), sich durchaus und nachweislich in manchen Moscheen, bei so einigem Hardliner Imam, kranken Islam Videos, etc. (weiter) radikalisieren.
Und sie berufen sich nun mal auf den Islam und Allah. Insofern ist dies nicht nur politisch und sozial, sondern schon sehr wie auch immer krank interpretiert religiös. Dazu tragen Imame eine Verantwortung. Leider auch die, die dafür rein gar nichts können. Als Prävention und notwendige Aufklärung.
Was die von zitierte "Gastarbeiterin Aische, die Omas Hintern abputzen soll" (die kenne ich nicht) zu tun haben soll, weiß ich auch nicht. Ich dachte, dieses Niveau müsste nicht mehr bedient werden.
Gegen eine Demonstration gegen Terroristen von Muslimen organisiert spricht aber doch rein gar nichts. Das war konstruktiv und engagiert. Übrigens waren ausdrücklich auch Andersgläubige eingeladen. Das hat doch nichts mit "der Bio-Deutsche kommandiert Gastarbeiter Ali herum" zu tun.
Komische Deutung...

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twa123 19.06.2017, 15:32
19. Terrorismus

ist ein politisches und soziales Phänomen? Interessante Definition.
Wie ordnen Sie den dann z.B. evangelikale Abtreibungsgegner in den USA ein?

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