Forum: Politik
Gefloppte Muslim-Demo: Onkel-Tom-Türken
DPA

Früher hieß es: Ali, mach mal Klo sauber. Heute heißt es: Ali, geh mal demonstrieren. Die Deutschen wollen immer noch, dass ihre Gastarbeiter gehorchen. Aber die Zeit der Onkel-Tom-Türken ist vorbei.

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JensMauerer 20.06.2017, 02:08
400. Ich kann diese Relativierungen nicht mehr hören

Wenn irgendwo in Deutschland auch nur ein Dutzend, vielleicht bekloppte, aber in der Regel friedlich demonstrierende Neonazis auflaufen, wird es sofort 1000 Gegendemonstranten geben. Schon in der Schule wird den Deutschen eingetrichtert, dass die Nazi-Schande eine deutsche Schande ist und deshalb jeder Deutsche eine historische Verantwortung trägt. Für die NSU-Anschläge hat sich ganz Deutschland geschämt, noch immer erinner jedes Jahr Menschen in Köln und anderswo an die Opfer dieser Anschläge. Kann man das Gleiche nicht auch von den Muslimen erwarten? Gerade weil diese doch letztendlich die leidtragenden sind, wenn sich die öffentliche Meinung aufgrund von Ängsten vor islamistischem Terror gegen sie wendet. Muslime in Deutschland hatten in Köln die Chance ein eindeutiges Zeichen zu setzen und das haben sie, indem sie dieser Veranstaltung gegen Islamismus fern blieben.

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spysong 20.06.2017, 02:38
401. Widerspruch

"Terror ist keine Frage der Zivilgesellschaft - sondern eine der Politik."
"Terrorismus ist ein politisches und soziales Phänomen - kein religiöses"
Das macht keinen Sinn Herr Augstein. Wenn es ein soziales Phänomen ist aber keine Frage der Zivilgesellschaft und die Problematik erst durch Radikalisierung entsteht im Privaten und im dunkel Religiösen Milieu wo nur die Zivilgesellschaft, also die Einstellung und Mitsprache der Mitmenschen in dieser religiösen Gesellschaft (wie (nicht nur aber auch) eine groß angelegte Demo), Hilfe schaffen würde (ich darf hier an Syrer erinnern die geschockt sind von dem was in deutschen Moscheen flächendeckend und (für mich) statistisch exemplarisch für den Rest, gepredigt wird), ist ihre gesamte Logik für den Mülleimer. Checken Sie doch bitte nochmal ihre Logiksektoren. Da ist was durchgebrannt durch Wunschdenken gegenüber der Realität.
Dann noch die Aussage zum Herrn Lieberberg. Ne einfach Frage der Empathie, warum denkt dieser Mann so? Warum weiß er über die ja ach so vielen und großen Demos nicht Bescheid? Hoffe sich selbst diese Frage zu stellen und zu beantworten ist nicht zu schwer..

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matbhmx 20.06.2017, 02:46
402. Ach, Augstein, ob Sie jemals in Ihrem ...

... Leben noch Mal guten Journalismus lernen? Das "Ali" die Toilette putzen sollte, lag daran, dass der "Ali" der 60er Jahre keinerlei qualifizierte Ausbildung hatte. Irgendwie geistert ja seit zwei Jahrzehnten beim so genannten linksliberalen Gutmenschen die Vorstellung herum, dass "Ali" nach Deutschland gekommen wäre, um den Deutschen den Wiederaufbau ihrer im 2. Weltkrieg abgestürzten Wirtschaft zu machen! Zu guter Recherchearbeit zu diesem Thema gehörte mehr - aber immerhin könnte man ja wenigstens Mal bei Wikipedia das Thema "Gastarbeiter" aufrufen. Wenn überhaupt Gastarbeiter den Deutschen beim Wiederaufbau geholfen haben, dann waren das die Italiener. Dann kamen die Spanier, die Griechen, die Türken und schließlich die Portugiesen! Und alle kamen nicht im Interesse der Deutschen, sondern auf drängenden und dringenden Wunsch er der Herkunftsländer, weil die nämlich darniederlagen, während in Deutschland das Wirtschaftswunder stattfand - ganz veranstaltet durch die Biodeutschen! Was sollte Ali, der kein bisschen Deutsch konnte, denn sonst machen: Kundengespräche auf türkisch führen? Mit den Mitarbeitern in der Bauplanungsabteilung, dem technischen Büro auf türkisch parlieren - ohne die deutschen Industrienormen zu kennen? Usw. usf.

Und der aktuelle Anlass: Die Demonstration von Moslems gegen den durch Moslems weltweit ausgeübten Terror! Aha! Augstein, mein Lieber, Ihnen scheint entgangen zu sein, dass der Vorschlag zur Demo von Moslems kam, nicht von der von Ihnen beschworenen islamfeindlichen Phalanx des deutschen "CDU/CSU/FDP/SPD-Spießers"! Richtig ist, dass diese die Demo begrüßt hatten - übrigens, und das mag Ihr Journalistenhirn überfordern, vor allem auch im Interesse der Moslems in diesem Lande. Nur die haben ihre Chance vertan - offensichtlich im Wesentlichen gesteuert von dem an Altersdemenz leidenden aus Ankara. Die Begründung von Ditib ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten: Ditib kann sich ja darauf verlassen, dass der Westler dumpf Nabelschau betreibt. Was Sie, Augstein, gemeinsam mit Ditib verschweigen, ist der Umstand, dass 90 % aller weltweiten Terror- und Mordanschläge von Moslems ausgeübt werden. Wir sehen ja immer nur Europa, Nordamerika! Auch hier finden Anschläge fast ausnahmslos durch Moslems statt. Aber weltweit unterdrücken und morden Moslems im Namen des Islam zielgerichtet und mit einer selbst im Mittelalter durch die katholische Kirche nicht ausgeübten Brutalität Menschen, insbesondere solche anderer Konfessionen.

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M. Michaelis 20.06.2017, 03:20
403.

Herr Augstein hat mal wieder nichts kapiert und exkulpiert so nebenebei das destruktiver Verhalten von Ditib.

Der islamistische Terror hat sehr wohl mit dem Islam zu tun und geht daher alle Muslime etwas an. Schon deshalb weil die meisten Opfer des Islamisten Muslime sind.

Von einer Stigmatisierung kann keine Rede sein wenn Muslime anerkennen dass ein Grossteil religiös motivierter Gewalt von Anhängern des Islam ausgeht.

Es ist vor allem an den Muslimen das eklatante Gewaltproblem ihrer Religion zu lösen.

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Miere 20.06.2017, 03:50
404. Ich finde das gut so. Die DITIB-Muslime haben klar gezeigt, wo sie stehen:

Bei Erdogan, der lange den IS gefördert hat. Sie hätten sich distanzieren können. Müssen sie nicht, wollten sie nicht, ist okay. Jetzt weiß jeder, wo sie stehen: näher zum IS als zur Zivilgesellschaft.

Was Sie über Terrorismus im Allgemeinen sagen, dass er nichts mit Religion zu tun habe, ist Blödsinn. Auch schwarze Christen oder vietnamesischstämmige Buddhisten werden diskriminiert. Katholische Roma werden diskriminiert, und dem orthodoxen Griechen sagt man wahrscheinlich auch eher, er solle dankbar für den Job sein und das Klo sauber machen, als dem deutschen Lehrling. Die legen deswegen aber keine Bomben und fahren keine Lastwagen in Menschenmengen. Sie leben ihr Leben und vertrauen auf Wandel mit der Zeit. Oder eventuell klagen sie, was ja auch ihr gutes Recht ist. Aber sie gründen nicht mit derselben Häufigkeit Terror-Organisationen, wie Muslime das tun (inclusive deutscher Konvertiten, die ja nun eher weniger diskriminiert werden). Sie können mir nicht einreden, das liege nicht am Islam.

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labuday 20.06.2017, 03:54
405. wer erkannt hat, dass der Islam keine Religion ist, sondern eine

religiös verbrämte aufs höchste undemokratische politische Ideologie ist, sollte sich nicht wundern,
dass die Moslems nicht auf die Strasse gehen - sie würden gege ihre politische Grundüberzeugung demonstrieren.
Das wäre das Gliche, als würde man von S.Wagenknecht und ihren Kommunisne verlangen, gegen Putin u/o die DDR-Grenzgreueltaten zu demonstrieren.
.

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nyfl08 20.06.2017, 04:34
406. Augstein's Kurzgedanken

Opportunistische Schoenrednerei, sonst nix, der Augstein kann halt nicht anders, da spielt es keine Rolle ob's Sinn macht oder nicht - in seiner Welt kann halt nicht sein was nicht sein darf! So richtig ernst nehmen darf man den nicht.

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heinz-aus-fo 20.06.2017, 05:32
407. Wie eine Mutter

eines heroinsüchtigen Kindes, die nicht wahrhaben will, dass ihr Kind so ist, wie es die Spatzen vom Dach pfeifen und aus Trotz und Verzweiflung jede Ausrede ihres Kindes wahrglauben wiil, mit dem dieses über seine Sucht hinwegtäuschen will. So kommt mir der Augstein vor. Der glaubt die Rosstäuscherargumente der Ditib. Auch er will nicht glauben, dass seine Lieblinge, die Türken, so sind, wie es die Spatzen vom Dach pfeifen.

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fördeanwohner 20.06.2017, 05:52
408. -

Zitat von chadhugo
dass Christen gegen ihre Regierungen und ihre westlichen Werte protestieren. Diese sind verantwortlich für Tod und Leid im Nahen Osten bzw. in muslimischen Ländern. Über eine Millionen Muslime sind seit dem sogenannten "War on Terror" gestorben. Jeden Tag werden es mehr. Und hier hat man den Nerv vom "islamistischen Terror" zu sprechen und obendrein fordert man von den Opfern sich gegen Gewalt zu bekennen. Also, da wird der Hund in der Pfanne verrückt. Afghanistan, Irak, Pakistan, Syrien, Libyen, Somalia,.... überall fallen westliche Bomben auf Muslime. Muslimische Länder werden ins Chaos gestürzt. Staatsapparate zerstört. Regierungen werden weggeputscht. Oppositionelle Minderheiten bis auf die Zähne bewaffnet. Volksgruppen gegeneinander ausgespielt. Und hier hat man die Frechheit den Muslimen die Schuld dafür zu geben. Welch Arroganz. Welch Ignoranz. Welch Infamie.
Ohne jetzt beschönigen zu wollen, leider werfen in erster Linie Muslime Bomben auf andere Muslime. Und das häufig, weil sich die einzelnen Ausrichtungen (sunnitisch, schiitisch ...) nicht "grün" sind.
Und eine Demo gegen islamistischen Terror ist eine Demo gegen islamistischen Terror, der sich gegen alle Menschen richtet. Daher nahmen in Köln ja auch Menschen anderer Konfessionen teil.
Ich habe jetzt nicht Angst vor Muslimen, weil die ja alle nicht zur Demo gegangen sind, aber ich finde es schade, dass ich mir darüber Gedanken machen muss, ob es vielen von ihnen hier in Deutschland egal ist, dass durchgeknallte Islamisten weltweit "Ungläubige" jeglicher Ausrichtung töten.

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Premiumbernd 20.06.2017, 06:58
409. Mein Gott,

Zitat von josifi
Wie viele Deutsche demonstrieren denn gegen den NSU? Gegen brennende Flüchtlingsheime? Gegen denn Anschlag des "Kreuzritters" Breivik? Eben. Auch in "unserem" Namen werden Verbrechen verübt. Und von der gegenwärtigen Generation ist selbstverständlich niemand für das Dritte Reich verantwortlich, auch nicht moralisch (wer sagt denn sowas?) Aber da die Verbrechen im Namen Deutschlands geschahen, dürfen sie nicht vergessen oder relativiert werden. Das ist alles.
wieviel Demos , Lichterketten und Mahnwachen gab es schon gegen Rechts. Und Terroristen töten im Namen des Islams und beziehen sich dabei auf den Koran. Ich muss ihnen ja jetzt nicht die einzelnen Suren aufsagen. Die drei Serienkiller, die sich NSU nannten, haben nicht im Namen des deutschen Volks getötet, oder im Namen einer Religion. Sondern nur aus Hass. Ihre Argumentation ist also nichtig.

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