Forum: Politik
Gegen britischen Widerstand: EU-Gipfel nominiert Juncker als Kommissionschef
AFP

Großbritanniens Premier Cameron leistete bis zuletzt Widerstand - doch die anderen Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union setzten sich durch: Sie haben den Luxemburger Jean-Claude Juncker als neuen EU-Kommissionspräsidenten benannt.

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taglöhner 27.06.2014, 17:19
1. Vive l'Europe!

Schlechte Nachricht für die EU- und Euro-Skeptiker.

Cameron und Orban gemeinsam dagegen. Welche Ehre!

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RalfHenrichs 27.06.2014, 17:21
2. Fein

Dann kann jetzt wieder über wichtigere Themen berichtet werden, als die Frage, welcher unfähige Neoliberale welchen Sessel platt sitzt. Für Europas Zukunft bedeutet dies jedenfalls nichts gutes. Aber sein Zwilling im Geiste Schulze wäre genauso schlecht gewesen. Also was soll's.

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marcaurel1957 27.06.2014, 17:22
3. optional

Ich halte Juncker fachlich für eine gute Wahl, Erfahrungen hat er im Überfluss und vor allem war er Spitzenkandidat der Partei mit den meisten Stimmen.

Fazit: der Vorschlag dort Regierungschefs ist in Ordnung.

Nun liegt es beim Parlament, das hierdurch natürlich An Bedeutung gewinnt....dies zu verhindern war die einzige Absicht Camerons!

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frubi 27.06.2014, 17:27
4. .

Zitat von sysop
Großbritanniens Premier Cameron leistete bis zuletzt Widerstand - doch die anderen Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union setzten sich durch: Sie haben den Luxemburger Jean-Claude Juncker als neuen EU-Kommissionspräsidenten benannt.
Und seine Verwicklung in die Geheimdienstaffäre in Luxemburg spielt keine Rolle mehr. Aber damit passt Juncker eigentlich perfekt zu diesem antidemokratischen Verein. Und da gab es doch auch dieses lustige Zitat von Juncker :"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." - zitiert von Dirk Koch: Die Brüsseler Republik. Der SPIEGEL 52/1999 vom 27. Dezember 1999, S. 136, spiegel.de

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a.bock@conis.de 27.06.2014, 17:30
5. Wer darf eigentlich vorschlagen?

Ich finde ja nur Länder die es im Worldcup ins Achtelfinale geschafft haben sollten ein Vorschlagsrecht für den Kommissionspräsidenten haben, - also England, Italien, Spanien und Portugal schon mal nicht.
Die sollen lieber sehen das sie Ihre Teambusse verkauft bekommen, - kaum benutzt nur ein Paar Kilometer gerollt :-).

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LK1 27.06.2014, 17:36
6.

Zitat von RalfHenrichs
Dann kann jetzt wieder über wichtigere Themen berichtet werden, als die Frage, welcher unfähige Neoliberale welchen Sessel platt sitzt. Für Europas Zukunft bedeutet dies jedenfalls nichts gutes. Aber sein Zwilling im Geiste Schulze wäre genauso schlecht gewesen. Also was soll's.
Die Eurokraten sind schlecht für Europa. Ein paar Phantasten sehen das anders, aber die Realität holt diese auch noch ein. In 10 Jahren lässt sich das tolle Gemeinschaftskonstrukt zusammen mit Frau Merkel auf der Müllhalde der Geschichte wiederfinden.

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realpolitiker 27.06.2014, 17:37
7. viel Vergnügen

Dieser Mann wird Deutschland noch viel Geld kosten. Da werden die heute jubelnden Deutschen sich noch sehr wundern, wenn die Milliarden, die hier im Lande bitter benötigt werden, Richtung Schuldenstaaten abfließen. Das macht aber nichts, denn die Mehrheit hat es offensichtlich so gewollt. Ich denke auch an die jahrelangen positiven pro-Griechenland Kommentare dieses Mannes (als die Griechen noch kein Plus erwirtschaftet hatten). Jetzt hat die Front der europäischen Südländer endlich ihren Sponsor. Das wird besonders dem Griechen Samaras Freude bereiten.

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qualidax 27.06.2014, 17:39
8. Wriklich eine tolle Wahl!

Zitat von sysop
Großbritanniens Premier Cameron leistete bis zuletzt Widerstand - doch die anderen Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union setzten sich durch: Sie haben den Luxemburger Jean-Claude Juncker als neuen EU-Kommissionspräsidenten benannt.
Ein Banken-Lobbyist, gestürzt über eine Gehimdienstaffähre, bei der es darum ging, dass der luxemburgische Geheimdienst mal selber flugs ein par Bombenanschläge veranstatltet hat, um das Klima für bestimmte politische Entscheidungen zu beeinflussen. Genau so einen will ich haben ... kotz!

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Rätselrater 27.06.2014, 17:40
9. Na Gott sei Dank!

Jetzt kann ja alles bleiben wie es ist! Oder glaubt im ernst irgendwer, dass ein ehemaliger luxemburgischer Regierungschef etwas unternimmt, um dem Raubtierkapitalismus die Stirn zu bieten. Juncker hat doch maßgeblich dazu beigetragen, dass wir in Form von Luxemburg eine der größten Steueroasen mitten in Europa haben!

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