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Geheimdienstausschuss: US-Senat prüft möglichen Russen-Einfluss auf Bundestagswahl
DPA

Neben dem Repräsentantenhaus untersucht nun auch der US-Senat Donald Trumps Verbindungen nach Moskau. Der Geheimdienstausschuss warnt zudem vor möglicher russischer Manipulation der Wahlen in Frankreich und Deutschland.

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benutzer1000 30.03.2017, 09:59
10. Wie wurde der Wahlkampf beeinflusst?

Man liest immer der Wahlkampf wurde beeinflusst. Mich würde einmal interessieren wie die Wähler beeinflusst wurden.
Geld haben die Wähler nicht bekommen.
Es gibt keine Beweise, dass die Wahlautomaten gehackt wurden.
Es wurden keine Flugblätter von den Russen abgeworfen.
Kapital zur Unterstützung eines Wahlkampfes hat keine Nationalität. Es kann überall herkommen.
Die einzigste Unterstützung vom Ausland hatte Obama bekommen. Ich kann mich bis heute an keinen Tag erinnern, an dem die westlichen Medien und Politiker nicht auf Trump eingedroschen haben. Als Leser würde mich doch einmal Interessieren, wie die Wähler beeinflusst wurden.

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zitachat 30.03.2017, 10:00
11. Meldung von Vorgestern

aus der ausländischen Presse ist zu entnehmen, dass die Untersuchungen abgesagt wurden. Zeugen sind ausgeladen worden.

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andneu 30.03.2017, 10:05
12. Die größte Supermacht der Welt ..

... soll angeblich nicht in der Lage sein, sich gegen russische Hackerangriffe zu schützen? Wenn das wirklich wahr wäre, wäre es der US-Regierung so peinlich, dass sie es gar nicht veröffentlichen würde. Kurz: Die ganze Sache stinkt zum Himmel.

Kurz: Deutschland sollte sich in diese blödsinnige US-Propaganda gar nicht reinziehen lassen.

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andreass61 30.03.2017, 10:05
13. Manipulation

Was soll "der Russe", oder besser Putin hier manipulieren, am Ende des Tages wird Mutti die Wahl knapp gewinnen und es wird uns erneut eine große Koalition regieren. Abgesehen davon, ausgewogener Journalismus würde darüber berichten wie Großmächte, ganz besonders die USA, weltweit, wenn ihre Interessen betroffen sind, Wahlen manipulieren.
Oder muss ich damit rechnen das der KGB demnächst bei mir vor der Tür steht.

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auweia 30.03.2017, 10:07
14. Einflußnahme...

Fakt: Letzte Woche war Marine Le Pen in Moskau. http://www.independent.co.uk/news/world/europe/french-election-marine-le-pen-vladimir-putin-moscow-russia-a7647621.html Sie hat Putin getroffen und ist weiterhin auf der Suche nach finanziellen Mitteln. Einen Kredit hat sie schon bekommen und vertritt (deshalb?) die Meinung, die Sanktionen gegen Russland müssten aufgehoben werden. Dieser Meinung sind auch große Teile der AfD und - hoppla- auch deren Führung war vor kurzem in Russland. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/frauke-petry-besucht-nationalisten-in-moskau-14889021.html Herr Gauland war zwar „nur“ in St. Petersburg https://www.zdf.de/politik/frontal-21/putins-geheimes-netzwerk-kreml-sucht-naehe-zur-afd-100.html begrüßt aber neue Formen der deutsch-russischen Zusammenarbeit. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-jugend-und-putin-jugend-verbuenden-sich-a-1088721.html
Für mich steht fest: eine Partei die dermaßen eng mit einem erwiesenen Aggressor und Völkerrechtsverletzer wie Putin zusammenarbeiten will ist nicht wählbar – selbst wenn sie kein Geld von diesem nimmt.

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chiefseattle 30.03.2017, 10:08
15. Russentreffen

Ein Präsidentschaftskandidat darf sich wohl mit dem russischen Botschafter treffen, oder? Das Treffen mit dem Bankengangster ist da schon fragwürdiger. In Deutschland unterstützt Russland offiziell niemanden, es gibt allerdings Gerüchte über finanzielle Unterstützung der AfD und der Linken. Amerikanische Organisationen unterstützen derweil CDU, CSU, FDP. Und Fakenews kommen im Moment mehr aus dem Westen als aus dem Osten.

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Raubtierkapitalist 30.03.2017, 10:16
16. Interessant

Der US-Senat prüft also den möglichen Einfluss auf die Bundestagswahl hier in Deutschland.
Können wir das nicht selbst? Oder lässt sich das besser verkaufen, weil immer noch keine Beweise einer Einflussnahme auf die US-Wahl vorgelegt wurden? Naja Indizien für Einflussnahme in D. gibt es ja auf jeden Fall.
Der Schröder war doch bestimmt schon einmal mit Putin Essen, da lässt sich doch mit Sicherheit was draus konstruieren.

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auweia 30.03.2017, 10:19
17. Nur zwei Kandidaten?

Zitat von maxxim1337
In Frankreich würde ich noch einen Sinn sehen Le Pen zu unterstützen. Aber in Deutschland? Es kommen doch bestenfalls nur zwei Kandidaten für den Bundeskanzler in Frage. Und jetzt die entscheidende Frage: wer von den Beiden wäre Moskau lieber? Wen sollten die denn unterstützen, und welches politische Lager manipulieren?
Erstens darf ich daran erinnern, dass es in den USA auch nur zwei Kandidaten gab - und verdeckte Einflussnahme gegen den einen und offene Propaganda für den anderen ist erfolgt.
Zweitens haben wir hier in der Bundesrepublik kein Mehrheits- sondern ein Verhältniswahlrecht.
Es kann also für einen, sagen wir "Außenstehenden" lohnend sein, seine Aufmerksamkeit einer kleineren Partei mit Koalitionsperspektive zuzuwenden (das wäre die Linke).
Wenn man längerfristig bzw. in Destruktivitätskategorien denkt (der gute Wladimir ist nach seinen eigenen Worten immer noch Tschekist) könnte man eine Partei fördern, mit der hier niemand koalieren will, die aber dennoch Aussicht auf BT-Mandate und die damit einhergehende Öffentlichkeitsplattform hat. Dies erschwert Koalitionsbildung und schafft in D neues Konfliktpotential.

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auweia 30.03.2017, 10:26
18. Kumpel Schröder

Zitat von elkemeis
vor seiner eigenen Tür. Deutschland braucht ganz sicher keine Einmischung von seiten der USA! Schlimm genug, dass sich Merkel - und die EU - für einen neuen Kalten Krieg gegen Russland instrumentalisieren ließ und lässt. Mit Schröder wäre es nicht so weit gekommen, der hat außenpolitisch wesentlich klüger und souveräner agiert.
Der gute Gerd hat so klug und souverän regiert, dass ihm für seine Leistungen ein Aufsichtsratsposten bei der Gasversorgung angedient wurde. Im vergleich zum Jahresgehalt des russischen Zentralbankpräsidenten (30 Mio. $) ein Schnäppchen für Putin. Ich hätte nicht gedacht, dass ehemalige Kanzler so billig sind.
Aber das Gedächtnis des Publikums ist kurz. Inzwischen ist er ja auch in der SPD wieder weitgehend resozialisiert.

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conny1969 30.03.2017, 10:27
19. Fakten sind auch

Zitat von auweia
Fakt: Letzte Woche war Marine Le Pen in Moskau. http://www.independent.co.uk/news/world/europe/french-election-marine-le-pen-vladimir-putin-moscow-russia-a7647621.html Sie hat Putin getroffen und ist weiterhin auf der Suche nach finanziellen Mitteln. Einen Kredit hat sie schon bekommen und vertritt (deshalb?) die Meinung, die Sanktionen gegen Russland müssten aufgehoben werden. Dieser Meinung sind auch große Teile der AfD und - hoppla- auch deren Führung war vor kurzem in Russland. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/frauke-petry-besucht-nationalisten-in-moskau-14889021.html Herr Gauland war zwar „nur“ in St. Petersburg https://www.zdf.de/politik/frontal-21/putins-geheimes-netzwerk-kreml-sucht-naehe-zur-afd-100.html begrüßt aber neue Formen der deutsch-russischen Zusammenarbeit. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-jugend-und-putin-jugend-verbuenden-sich-a-1088721.html Für mich steht fest: eine Partei die dermaßen eng mit einem erwiesenen Aggressor und Völkerrechtsverletzer wie Putin zusammenarbeiten will ist nicht wählbar – selbst wenn sie kein Geld von diesem nimmt.
Unsere Regierung hat tausende Kontakte in Russland.
Unser Land ist abhänging von Russischer Energie.
Unsere Politiker reisen ständig nach Russland.
Sind CDU SPD usw. für sie jetzt auch nicht mehr wählbar?

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