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Geiseldrama in Algerien: Islamisten drohen mit neuen Anschlägen auf Industrieanlagen
AP/ DigitalGlobe

Die islamistische Terrorgruppe, die hinter der blutigen Geiselnahme in Algerien steckt, kündigt weitere Attacken an. Ziel sollen wieder Industrieanlagen ausländischer Unternehmen sein. "Wir werden dort zuschlagen, wo es am wenigsten erwartet wird."

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ottohuebner 18.01.2013, 13:00
50. die islamisten ...........

Zitat von sysop
Die islamistische Terrorgruppe, die hinter der blutigen Geiselnahme in Algerien steckt, kündigt weitere Attacken an. Ziel sollen wieder Industrieanlagen ausländischer Unternehmen sein. "Wir werden dort zuschlagen, wo es am wenigsten erwartet wird."
gehet hin und schlagt sie wo immer ihr sie trefft, die islamisten ...

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mainstreet 18.01.2013, 13:01
51. Nicht Frankreich ist schuldig..

Zitat von ftraven
Frankreich hat offensichtlich die Zündschnur durch seinen militärischen Feldzug in Mali gelegt. F wird dies nicht allen aus humanitären Gesichtspunkten getan haben, sondern vor allem um "sein" Uran in Mali und andere Rohstoffe auch in Nachbarstaaten zu sichern. Jeder, der bei diesem Feldzug, ob anfangs nur mit Flug- zeugen oder auch anders, mitmacht, gerät ins Visier der Islamisten. Wir können uns demnach auch auf was gefaßt machen. D hat wahrscheinlich nicht immer das Glück, dass Spreng- sätze nicht funktionen (Köln, Bonn etc.)
Nein Frankreich hat nicht wegen Rohstoffen sondern um die humanitäre Lage und die Integrität Malis zu sichern durch die UN dort eingegriffen. Dieser EInsatz ist durch das Völkerrecht und die UN gedeckt und es ist falsch Frankreich da zu unterstellen es ginge um Rohstoffe.
Es gilt als Tatsache das die feigen Terroristen aus diesem Grund unschuldige ausländische Geiseln ermordeten aber es ist nicht so das wir Europäer uns auf was gefasst machen müssen sondern die militanten Islamisten dort die die friedliche Religion des Islam in den Dreck fahren. Wir Europäer werden allen Nordafrikanischen Staaten helfen die Terrorakte verabscheuen und Deutschland kann schnell seine Truppen aus Afghanistan nach Mali und in die Sahara verlegen.
Es kostet nichts mehr ob die Truppen nun da oder oder dort stehen.

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A&O 18.01.2013, 13:03
52.

Zitat von aras62
Was haben wir erwartet - in der heutigen Zeit - daß die Islamisten zusehen? Außerdem sollte Frankreich selbst zusehen wie es klarkommt - es sind seine alten Neokolonialinteressen - hier geht um die Sicherung des Zugang zu Bodenschätzen für Frankreichs Industrie(AKW's z.B.). Westerwelles Erklärungen - meint er wir sind doof?
Die USA machen mit dem fracking doch gerade vor, wie man sich der Erpressung durch Steinzeitmenschen zukünftig eben genau nicht mehr aussetzen wird.
Lassen wir sie in ihrem eigenen Saft ersticken, Grenzen dicht und null Tolleranz für religiösen Zinnober bei uns. Sollen sie doch mit ihren Mittelalterspielen ihre ganze Region weiter in den Abgrund steuern. Bin gespannt wie die Chinesen auf erste Entführungen von Landsleuten reagieren werden. Ich schätze, Menschenrechte stehen dort nicht ganz so weit oben bei der Umsetzung derer Interessen.

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frenchcurry 18.01.2013, 13:03
53.

Zitat von weserwasser
Um das herauszufinden sollte man diese Jungs nicht einfach abballern. Ein lebender Mensch , kann schließlich fragen beantworten und Wege zeigen
von denen sind leider noch mehr am Leben als mir lieb ist und die man befragen kann.

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Neutrinoschreck 18.01.2013, 13:04
54. Es gab mal eine Zeit ...

... da Stand der Spiegel für seriös recherierten Journalismus - das zusammengestückelte NICHTS an "Informationen" welches hier zu lesen ist, spottet jeder Beschreibung ...

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aras62 18.01.2013, 13:04
55.

Was haben wir erwartet - in der heutigen Zeit - daß die Islamisten zusehen?
Außerdem sollte Frankreich selbst zusehen wie es klarkommt - es sind seine alten Neokolonialinteressen - hier geht um die Sicherung des Zugang zu Bodenschätzen für Frankreichs Industrie(AKW's z.B.).
Westerwelles Erklärungen - meint er wir sind doof?

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Werner655 18.01.2013, 13:05
56. Krieg um den Reis

Zitat von abominog
Mehr Geld? Mehr Freiheit? Mehr Gerechtigkeit? Oder wie oder was? Doch nicht etwa 1.000 Jungfrauen im Paradies? Oder noch mehr Geld? Noch mehr Freiheit? Oder womöglich noch mehr Gerechtigkeit? Ja wie soll das denn bitteschön gehen? Klärt mich mal bitte auf, was diese extremistischen Islamisten eigentlich wollen! Den arabischen Frühling? Tja wir sehen ja, wohin das offensichtlich geführt hat. Also wir sollten uns in dieser Gegend tunlichst raushalten. Das Terrain gehört unseren britischen und französischen Freunden, wir sind damals (nicht nur in Afrika) vernichtend geschlagen worden. Ist es nicht so? Jetzt sollen wir womöglich die Suppe auslöffeln, die uns gewisse andere Imperalisten dieser Welt eingebrockt haben? Ich sage NEIN DANKE! Etwas passive Unterstützung im Rahmen unserer Bündnisverpflichtungen ist durchaus in Ordnung. Darüber hinaus wären wir ja schön blöd... Wie man so eine gigantische Anlage mit nur sowenig Personal betreiben kann, ist mir sowieso rätselhaft. Und wenn BP die dortige Bevölkerung nicht an den Gewinnen partizipieren lässt, dann erspare ich mir lieber jeden weiteren Kommentar dazu. Unsere chinesischen Freunde werden später äquivalente Erfahrungen in Afrika machen, wetten?
Heute auf "ARTE" eine interessante Dokumentation aus dem Jahr 2009. Thema: der weltweite "Krieg um den Reis". Teil der Dokumentation war auch Mali.

Genügend Land, ausreichend Wasser (Niger) aber die kleinen Bauern besitzen nicht ausreichend Geld für Saatgut. Der inzwischen wegen Korruption gestürzte Präsident Toure ATT (nettes Domizil jetzt im Senegal) vermietete an Libyen ohne Gegenleistung (für ihn persönlich sicherlich schon) 100.000 Hektar Land, das nun von einer chinesischen Firma fruchtbar gemacht werden sollte. Ohne Absprache mit den dort ansässigen Landbauern, denen Häuser, Land und sogar Friedhöfe genommen wurden. Der Reisanbau war für die Versorgung in Libyen gedacht, Die armen Malier konnten nur dumm aus der Wäsche schauen. Das zuständige Koordinationsbüro "Malibya" verweigerte selbstredend jegliche Stellungnahme.

Ein zweites vergleichbares Großprojekt war zu diesem Zeitpunkt schon geplant. Investor die VAE. Gleiches Procedere...

Auf solch einem Boden kann natürlich schon auch mal eine ganz andere Saat aufgehen. Und das dürfte nur die Spitze des Eisberges sein

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Wunderläufer 18.01.2013, 13:07
57.

Zitat von ftraven
F wird dies nicht allen aus humanitären Gesichtspunkten getan haben, sondern vor allem um "sein" Uran in Mali und andere Rohstoffe auch in Nachbarstaaten zu sichern. Jeder, der bei diesem Feldzug, ob anfangs nur mit Flug- zeugen oder auch anders, mitmacht, gerät ins Visier der Islamisten.
Tatsache ist: diese dumpf- plumpe Behauptung hat z.Zt. wenig bis gar keine Grundlage. Erinnert sei nur an die Automatik, als die sog. Linken den USA im Irak Ölinteressen unterstellten als Interventionsgrund. Stand heute: die USA haben bislang keinen einzigen derartigen Vertrag mit dem Irak abgeschlossen (im Gegensatz zu China); dennoch sind diese Unterstellungen des Imperialismus nicht tot zu kriegen

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Achmuth_I 18.01.2013, 13:08
58.

Zitat von A&O
Das kann man mit Verlaub auch andersrum und etwas realistischer sehen: die Gewalt kommt von den Islamisten und man wird sie auch nur unter Einsatz von Gewalt, auch tödlicher, beenden. Erschiesst die Verbrecher, keinerlei Verhandlungen. Die Wüste bietet alle Chancen Massenvernichtungswaffen einzusetzen, ohne irgendeinen Zivilisten zu gefährden. Den religiösen Spuk beenden und alle Spinner ins Paradies. Danach ist 100 Jahre Ruhe.
Das ist mehr als naiv!

Sie glauben, Sie könnten alle erwischen?

Sobal es eng wird, werden die sich unter die Zivilisten mischen und es wird mehr und mehr Kollateralschaden geben und zwar so lang bis Sie als Agressor wahrgenommen werden und keinen Schritt mehr unter die Zivilbevölkerung wagen können.

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zoon politicon 18.01.2013, 13:09
59.

"Gewalt erzeugt Gegengewalt, nennen Sie mir nur ein einziges Land, in dem die Militärische Intervention und hartes Vorgehen etwas gebracht haben"

Um es ganz deutlich zu sagen: In Deutschland !

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