Forum: Politik
Geiseln in Slowjansk: Inspekteure sollten Zustand der ukrainischen Armee klären
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Welche Aufgaben hatten die Militärbeobachter, die von prorussischen Milizen festgehalten werden? Nur zwei Tage vor seiner Gefangennahme erklärte der deutsche Leiter die Mission seines Teams in einem Interview.

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de-be 27.04.2014, 18:43
120.

Zitat von Thorkh@n
Die deutschen Soldaten waren dort als Gäste der Ukraine. Jetzt sind sie von pro-russischen Freischärlern entführt worden. Ein eindeutig terroristischer Akt. Haut sie raus!
ja, da aber die gastgebende Ukraine sich zurzeit in einem Zustand befindet, in der der Gastgeber nur in manchen Gebieten des ursprünglichen Staatsgebietes die staatliche Macht ausübt, waren diese "Beobachter" augenscheinlich in einem Gebiet, in dem momentan andere, die sie nicht eingeladen haben, diese Macht ausüben ... also eindeutig im falschen Gebiet.
So ist das nunmal, wenn ein Land kurz vorm Bürgerkrieg steht.

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atzigen 27.04.2014, 18:45
121. Witz???

Zitat von vitamim-c
wann erscheint der nächste Witz?
Also sooo Witzig ist das nicht.
Eine Separatisten- Bekämpfungstruppe die nicht ernsthaft
kämpfen will und womöglich auch noch in scharen die Seite Wechselt???
Könnte auch sein der Westen entwickelt Rationalismus.
Könnte auch sein die Aktuelle Regierung wird zum Aufgeben gedrängt.
Bei dem Kriegsgeschrei die.die von sich geben.
Scheint da sind im Forum auch Konfrontations und Kriegsbesoffene.
Freundliche Grüsse

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spon-facebook-10000642859 27.04.2014, 18:46
122. Nun....

nehmen wir mal an, es stimmt so das die "Militaerbeobachter" den Zustand der ukrainischen Armee ueberpruefen wollten! Aber dann muss mir mal jemand erklaeren, was diese "Militaeraufklaerer" in der Stadt Slawjansk gesucht haben!!? Denn da gibt es KEINE ukrainische Armee, sondern nur die Volksmilizen der Donezker Volksrepublik! Diese Geschichte ist so ABSURD, ABSURDER geht es Nicht! Oder haelt man in der Bundeswehr, den SPON und den anderen Medien die deutsche Bevoelkerung fuer so DUMM, das sie dieses Maerchen auch noch glauben!?

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spmc-125129374339071 27.04.2014, 18:47
123. Und warum tun die meisten der Kommentatoren so...

.. als wären die Separatisten im Recht? Wenn ich das richtig verstanden habe, sind das Leute, die anderer Meinung sind uns sich nicht anders zu helfen wussten, als zur Gewalt zu greifen.
Wenn jetzt in Berlin ein paar Russen auf die Idee kämen, das Rote Rathaus zu besetzen, würden wir da auch nur einfach zuschauen? Wohl eher nicht!
Die sollen endlich Neuwahlen durchführen, damit dieses legal-illegal-scheißegal-Spiel aufhört.

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LeonLanis 27.04.2014, 18:47
124. Nun,

Zitat von retterdernation
die Verteidigungsbereitschaft und Idiologie ukrainischer Soldaten ausloten. Das Ganze entwickelt sich offensichtlich zu einem handfesten Skandal. Deutschland unterstützt offenbar auch militärisch die RechtsRadikalenNationalisten in Kiew. Der Auftrag der verdeckten Beobachter: Checken was da gehen könnte. Die Linkspartei hat ja schon parlamentarische Untersuchungen angekündigt... hoffentlich kommt es auch dazu.,,
Ihre Frage kann ich beantworten: Wir haben ja in den letzten Stunden erfahren, daß die militärischen Beobachtungen unter dem "Wiener Abkommen" der Vertrauensbildung dienen sollen. Die Mission des Oberst Schneider hat Informationen über den Zustand der ukrainischen Armee gesammelt, um diese Erkenntnisse dann an Putin zu übermitteln, damit dieser ruhiger schlafen kann. So ungefähr wird es gewesen sein.

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Bordeaux09 27.04.2014, 18:48
125.

Zitat von kamei
Aufklären?Spionieren? was machen Vertreter meines Landes in der Ostukraine? Wenn mein Großvater das wüsste... Der ist im Kaukasus gefallen. Schon wieder Bock drauf?
Mein Opa hat den ganzen Ostfeldzug mitgemacht. Laut seiner Auskunft ist die lokale Bevölkerung absolut sprachbegabt. Die Frauen sind top. Er hatte aber bis Lebendsende Schlafstörungen.

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pjotr_perwi 27.04.2014, 18:48
126.

Zitat von holy10
Ich halte diese Inszenierung für unglaubwürdig. Es ist viel mehr eine Provokation. Schon die Begründung ist doch fadenscheinig. "Es erlaubt Regierungen, Militärbeobachter anderer Staaten einzuladen, um Vertrauen und Transparenz zwischen den nationalen Streitkräften herzustellen. Auf Einladung der Regierung in Kiew waren deshalb drei Bundeswehroffiziere, ein deutscher Dolmetscher und je ein militärischer Beobachter aus Tschechien, Schweden, Dänemark und Polen in der Ukraine unterwegs - begleitet von vier ukrainischen Soldaten." Also haben die leute in Kiev Deutsche, schweden, Polen und wenn auch immer dazu eingeladen sich ihr Militär anzuschauen um "Vertrauen und Transparenz zwischen den nationalen Streitkräften herzustellen"?? Stand das in letzte Zeit irgendwie in Frage? Warum fällt allen voran Deutschland auf so einen durchsichtigen Provokationsversuch der Regierung in Kiev rein? Auch sehr interresant ist die Frage " warum die Inspekteure Informationen über den Zustand der regulären ukrainischen Armee in Slowjansk gewinnen wollten, das sich in der Hand der Separatisten befindet". Wie dem auch sei, die Eskaltion auf beiden Seiten ist unerträglich. Ja auch der Westen eskaliert mit seinen "Beobachtermissionen". Die sollen in 4 Wochen die Wahl beobachten und bis dahin die Füße stillhalten.
... ja ich kann da uch nur noch grinsen: Während sich in der Südostukraine ein Bürgerkrieg aufschaukelt, lädt die Kiever Chaotentruppe westliche Militärs zu "vertrauensbildenden Massnahmen" in eine Gebiet ein, dass von Rebellen kontrolliert wird... Nach Aussagen unseres BW Oversten, wollte man sich zwischendurch ja nur ein paar Sehenswürdigkeiten in Slawjansk angucken...
Mir erscheint dieser Ponomarjow in Slavjansk als Typ bedeutend cooler alls zum Bsp. der Chef des Rechten Sektors, der seine Hass-Tiraden gen Russland nur über die Schultern von zwei mit schusssicheren Westen ausgestattenen Gorillas verbreitet...
... und vielleicht kommen ja unsere Bumdeswehrtouristen alle als "Putin-Versteher" zurück. Wir werdens an der Reaktion unserer Bundeswehrmutti erleben.
Eins verstehe ich aber nicht: Wie konnten die pro-russischen Milizen drei SBU-Geheimdinstler aus einem Dorf in der Nähe Slavjanks durch den Belagerungsring der ukrainischen Nationalgarde nach Slavjansk bringen. Ist es mit der neuen, aus der Legalisierung der Maidan-Schläger hervorgegangenen "Elitetruppe" auch nicht so weit her?

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t_bartels 27.04.2014, 18:49
127.

Zitat von dieter-ploetze
da haben ja die leute der ostukraine recht wenn sie da einen spionagevorwurf machen.die militärische schlagkraft prüfen,dadurch hätte man möglichkeit diplomatische und militärische maßnahmen zu koordinieren.so,so,ist das spionage?
Sie haben den Sinn einer OSZE-Mission mit Militärbeobachtern scheinbar nicht verstanden. Sinn dahinter ist, Informationen zu überprüfen die sich die OSZE Staaten verpflichtet haben jährlich zukommen zu lassen.
Das ist nicht spionieren sondern vergleichen ob es stimmt was Kiev sagt und was sich tatsächlich dort vor Ort abspielt.

Wie kann es Spionage sein, wenn der "Spion" die Mission 2 Tage vorher im Radiointerview erklärt und alle OSZE Staaten unterrichtet wurden (inkls Russland)

Eine gleichartige Militärbeobachter Mission ist bei Beginn der Krim Krise dort hin gefahren und wurde mit Warnschüssen verjagt.
Hätten Sie diese auch als Spione bezeichnet, wenn diese damals auf der Krim stattdessen festgenommen wurden?

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cour-age 27.04.2014, 18:49
128. in diesem Beitrag

Zitat von werano
die ukraine hat keine "Regierung". die jetzige interimsregierung hat keinen auftrag vom volk, hat keinen auftrag einer verfassung. die ukraine hat zur zeit keine verfassung. die regierung hat sich selber eingesetzt. es ist eine revolutionsregierung.
In diesem Beitrag ist schlichtweg nichts wahr. Warum wird hier dermassen gelogen?

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reuanmuc 27.04.2014, 18:55
129.

Zitat von hdwinkel
Hat Deutschland, oder eines der anderen Teilnehmer an dieser Exkursion Angst, demnächst von der ukrainischen Armee angegriffen zu werden?
Offenbar haben Sie die Idee der OSZE nicht verstanden. Warum informieren Sie sich nicht? Es ist natürlich leichter, dumme Sprüche vom Stapel zu lassen!

Maßgeblich für diesen umfassenden Informationsaustausch ist die wichtigste vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahme (VSBM) im OSZE‑Raum – das Wiener Dokument von 1999.

Das Wiener Dokument verlangt von den Teilnehmerstaaten,

einander jährlich Informationen über ihre Streitkräfte zur Verfügung zu stellen, unter anderem über die Personalstärke, Hauptwaffensysteme und Großgerät konventioneller Art, deren geplante Indienststellung und den Militärhaushalt,

größere militärische Aktivitäten wie etwa Übungen im Voraus anzukündigen,
an ihren militärischen Stätten bis zu drei Inspektionen pro Jahr zuzulassen, wobei einige sensitive Gebiete ausgenommen sind,

andere Staaten zur Beobachtung bestimmter Aktivitäten einzuladen, wobei den Staaten auch nahegelegt wird, Journalisten aus allen Teilnehmerstaaten zu erlauben, über die Aktivitäten zu berichten,

im Falle ungewöhnlicher militärischer Aktivitäten oder wachsender Spannungen einander zu konsultieren und zusammenzuarbeiten. Unter anderem legt das Wiener Dokument den Teilnehmerstaaten auch nahe, zur Beseitigung von Besorgnissen freiwillig militärische Besuche zu veranstalten.


Auch Russland ist Mitglied der OSZE!

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