Forum: Politik
Geiselnahme in Sydney: "Betet für meine Tochter"
REUTERS/ Seven Network

In Sydney werden über ein Dutzend Menschen in einem Café als Geiseln gehalten. Per Handy stehen einige in Kontakt mit ihren Angehörigen. Die Botschaften sind erschütternd.

Seite 4 von 13
jondon 15.12.2014, 12:55
30.

Zitat von mwroer
In Bezug auf die Christen sollten Sie ggfls. die lange Geschichte der im Namen der Religion verübten verbrechen, Folterungen, Morde und Kriege nicht so ganz ausblenden. Inquisition vergessen? Kreuzzüge vergessen? Mal Nachrichten aus den USA gesehen - da erstarken die militanten Christen gerade wieder? Die anderen von Ihnen genannten Religionen sind einfach dem Wesen nach friedlicher - wobei das sehr relativ ist (lesen Sie mal nach über Hindus und Sikhs). Der Islam ist nicht per Definition blutrünstiger als das Christentum, er ist in seiner derzeitigen Form militanter bzw. wird er von mehr Terroristen missbraucht - was allerdings auch den Lebensumständen in den islamischen Ländern geschuldet ist. Wer in einem Land aufwächst dass von Kampflugzeugen bombardiert wird, der ist wesentlich empfänglicher für Missbrauch durch Fanatiker als jemand der in bayern auf dem Gymnasium sitzt und dessen einzige Sorge ist wie er in's Fitnessstudio kommt um sich den Wohlstandsbauch abzutrainieren. Sie schreiben Ihre Artikel auch aus einer so behüteten Situation heraus dass man Ihnen nicht mal vorwerfen kann dass Sie die Lage der Menschen dort unten nicht verstehen. Sie können es nicht - daher stände es Ihnen aber auch gut an nicht zu schnell zu verurteilen.
Genauso sehe ich das auch, lieber Mitforist. Es ist sehr leicht sofort im Affekt auf ein solches Verbrechen zu reagieren und Gut und Böse klar auszumachen.

Aber schon ein weitergehender Gedankengang mehr zu den Ursachen solcher Verbrechen, lässt einen dann schnell mal Innehalten.

Das ändert absolut nichts an dem Schrecken solcher Terrorakte, aber es könnte in der Zukunft weitere verhindern helfen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zappa_forever 15.12.2014, 12:57
31. Aaargh...

Zitat von mwroer
In Bezug auf die Christen sollten Sie ggfls. die lange Geschichte der im Namen der Religion verübten verbrechen, Folterungen, Morde und Kriege nicht so ganz ausblenden. Inquisition vergessen? Kreuzzüge vergessen? Mal Nachrichten aus den USA gesehen - da erstarken die militanten Christen gerade wieder? Die anderen von Ihnen genannten Religionen sind einfach dem Wesen nach friedlicher - wobei das sehr relativ ist (lesen Sie mal nach über Hindus und Sikhs). Der Islam ist nicht per Definition blutrünstiger als das Christentum, er ist in seiner derzeitigen Form militanter bzw. wird er von mehr Terroristen missbraucht - was allerdings auch den Lebensumständen in den islamischen Ländern geschuldet ist. Wer in einem Land aufwächst dass von Kampflugzeugen bombardiert wird, der ist wesentlich empfänglicher für Missbrauch durch Fanatiker als jemand der in bayern auf dem Gymnasium sitzt und dessen einzige Sorge ist wie er in's Fitnessstudio kommt um sich den Wohlstandsbauch abzutrainieren. Sie schreiben Ihre Artikel auch aus einer so behüteten Situation heraus dass man Ihnen nicht mal vorwerfen kann dass Sie die Lage der Menschen dort unten nicht verstehen. Sie können es nicht - daher stände es Ihnen aber auch gut an nicht zu schnell zu verurteilen.
...der missbrauchte Islam! Sehen Sie sich die Geschichte des Islam weltweit an. Sie ist in weiten Teilen kriegerisch. Insbesondere seine Expansion. Und wie ich bereits geschrieben habe, kennt alleine der Islam die grundsätzliche und absolut kategorische Unterteilung in Gläubige und Ungläubige, wobei letztere zu bekämpfen sind bis es nur noch den einen Gott gibt.

Ansonsten: Inquisition? Ja war eine schreckliche und sehr perfide Sache? Die Kreuzzüge? Waren sicher kein Honigschlecken; ihnen gingen aber mehrere Jahrhunderte kriegerischer islamischer Expansion auf Kosten christlicher und jüdischer Gesellschaften im Nahen Osten, Nordafrika, Spanien, Südfrankreich und Siziliens voran. Sie waren der erste aktiv geführte Gegenschlag, der noch nicht einmal die Rückeroberung großer Gebiete zum Ziel hatte. Was die paganen Mongolen zur gleichen Zeit (auch mit zahlreichen Muslimen) anstellten, war bei weite schlimmer und gefährlicher. Die haben sich nur nicht so ins Gedächtnis eingebrannt, weil sie als eine Art Naturereignis wahr genommen wurden (das später in Teilen auch zum Islam kovertierte), während die Kreuzzüge aufgrund der Überlegenheitsideologie, die dem Islam (mehr als anderen Religionen) innewohnt, eigentlich gar nicht hätten passieren dürfen bzw. können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dt83155007 15.12.2014, 12:58
32. zappa_forever und andere,

die Bibel ist auch voller grässlicher Stellen, die zur Zeit der Inquisition ernst genommen wurden. Das Buch ist ähnlich schlimm wie der Koran. Heutzutage ist aber bei den Moslems die Zahl derer, die ihr Buch wörtlich nehmen, leider viel viel größer als bei den Christen. Inquisitionsphantasien sind gottlob out, Kalifatphantasien leider nicht, und wir können nicht dreihundert Jahre warten, bis bei denen der Verstand einsetzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thorland 15.12.2014, 13:01
33. Leider weiterhin ein großes TABU

Muslime, der Koran, der Prophet Mohammed - und speziell aber Islamisten - stehen unter Artenschutz und bleiben von scharfer kritik verschont.

Mein Verdacht: So mancher Journalist umschifft dieses Thema lieber ganz vorsichtig, weil ihm selbst der Ar*** auf Grundeis geht.

Denn wenn jemand mal Karikaturen veröffentlicht oder Klartext schreibt, kommt sofort die soziale Ächtung + Karriere-Ende oder eben eine Fatwa und dann nächtlicher Besuch mit langen Messern!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hajode 15.12.2014, 13:02
34. Dieses einen Ereignisses...

Zitat von friedrich_eckard
"Mitgefühl mit den Geiseln" - aber die klammheimliche Hoffnung, dass es im Laufe des Tages noch ein paar Propagandaleichen geben möge, den den diversen ..IDA-Aufmärschen heute abend weitere Mitmarschierer zutreiben - es dreht einem den Magen um! Für die Geiseln zu beten bin ich als Agnostiker ausserstande, aber selbstverständlich muss jetzt der dringende und verzweifelte Wunsch, dass die Geisem alle unbeschadet davonkommen mögen - soweit man angesichts der Traumatisierung, die sie jetzt schon erlitten haben müssen, noch guten Gewissens von "unbeschadet" reden kann - allem anderen vorgehen. Wer aber auf dem Feuer dieses fürchterlichen Ereignisses sein politisches Süppchen zu kochen unternimmt, den möge... aber leider steht mir eben aus Gründen des Agnostizismus auch die an dieser Stelle eigentlich passende Verwünschung nicht zur Verfügung.
Sie reden sich das Ganze 'schön', es ist halt nicht nur 'ein' Ereignis. Wenn Sie sehen was in Afrika und Syrien derzeit los ist, braucht man nicht einmal mehr auf die vergangenen Ereignisse (9/11, Madrid, London usw. usf.) hinzuweisen. Eine endlose Blutspur im Namen von Allah.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
armanicode 15.12.2014, 13:02
35.

Zitat von maier-pf
Ich verstehe das nicht! Wenn doch ein Neonazi in SS-Uniform in einem Cafe Geiseln nimmt und eine Hakenkreuz-Fahne am Schaufenster anbringt, dann würde doch kein normaler Mensch behaupten dies alles hätte nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun! Wieso gibt es keine Buddhisten, die angeblich eine falsch Übersetzung der Lehren Buddhas haben und in Cafes Geiseln nehmen? Wieso gibt es keine Hindus, die McDonalds-Filialen in die Luft sprengen, weil dort ihre heiligen Kühe als Hamburger verkauft werden? Wieso gibt es keine Zeugen Jehovas die ständig "Tod allen Nicht-Zeugen-Jehovas" brüllen und vor laufender Kamera Menschen den Kopf abschneiden? Wieso gibt es keine Katholiken, die sich ausdrücklich in Namen des Papstes mit Flugzeuge in Wolkenkratzer in Riad stürzen? Wieso gibt es absolut keine Christen, die die Lehren Christi falsch verstehen und sich in Menschenmengen im Namen Jesus Christus in die Luft sprengen?
Wieso ? Weil du dich nicht informierst und auf dem rechten Auge blind bist.
Guck dir mal die Kashmirregion an und erzähle mir vom friedlichen Zusammenleben der Moslems mit den Hindus. Es gibt keine gefährlichen Christen ? Fernab der damals stattfindenen Kreuzzüge (da war ja was) und der tatsache, dass es genug Mördertrupps in Afrika gibt, welche Moslems töten und enthaupten, gab es dann zb auch im Libanon eine Christengruppe, welche die Flüchtlinge aus Palästina massakriert hat.
Zuletzt sei hier sicherlich noch angemerkt, dass nicht die Christen, nicht die Hindus, nicht die Jehovas sondern die Moslems seit nun mehr 40 Jahren mit der Besetzung und all den schrecklichen Folgen dieser Besetzung zu kämpfen haben. Diktatoren wurden hochgerüstet, ganze Landesteile zerbombt und mit Minen besäht und unzählige Zivilisten sind gestorben. Mit einem so begrenzten Gefühl an Empathie kann ich Ihnen sicherlich nicht abverlangen, dieses zu relativieren, normaldenkende schaffen dies aber. Bitte mal bewusst machen, wer den wahren Terror führt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Das Pferd 15.12.2014, 13:03
36.

Zitat von der_durden
.................................................. .... Wenn wir nachhaltig etwas ändern möchten, dann müssen wir, allen voran die Koalition, welche die USA anführt, unseren Umgang mit muslimischen Ländern ändern. Denn letztlich begeht der Westen eine sich selbsterfüllende Prophezeiung: Wir kämpfen gegen den Terror und erzeugen ihn auf diese Weise selbst.
OK, die haben Mist gebaut, die Reaktionen der letzten 13 Jahre waren nicht alle klug.
Aber das hat nichts mit dem Grundsätzlichen Erstarken der Religion zu tun. Ob Saddam wirklich die ISIS aufgehalten hätte? Selbst wenn man Ihm Kuwait gelassen hätte? Ist gar nicht so sicher.
Wir können eben nichts ändern. Nicht mal mit kollektivem Übertritt zu Islam, dann wären wir in den inneren Konflikten Zielscheibe.
Wir müssen den Irren Einhalt gebieten, wenn es geht, ohne unsere Werte zu verraten. Und nicht immer gleich die Schuldumkehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
enni3 15.12.2014, 13:03
37.

Zitat von mesteiner
Was soll das Gefasel, der Westen soll seinen Umgang mit muslimischen Ländern überdenken? Klar ist, dass auch mit noch so viel Entgegenkommen gegen solche Verbrecher und Mörder nicht beizukommen ist. Und klar ist auch, so lange der Islam sich nicht reformiert und toleranter wird, werden sich weiterhin solche Verbrecher auf den Islam berufen. Ich jedenfalls verzichte gerne auf gewisse Freiheiten, damit man solcher Individuen besser habhaft wird und Anschläge, die über kurz oder lang auch in D zu erwarten sind, möglicherweise dadurch verhindern kann.
Wenn Osama bin Laden noch leben würde, wäre er froh sowas zu hören. Denn genau das ist das Ziel des Terrorismus, den Feind von innen zu zerstören. Sie glauben scheinbar immer noch Terror wäre eine Bedrohung von Außen. Ein Drittel der Salafisten in Deutschland sind Konvertiten, also "ganz normale" Deutsche, mit blonden Haaren und Bart. Die Amokläufer in Schulen sind vorrangig Kinder ohne Migrationshintergrund.

Es ist eine Spirale die läuft, Ausgrenzung führt zu Ausgegrenzten. Die Ausgegrenzten wehren sich. Das führt zur Bestätigung der Sinnhaftigkeit der Ausgrenzung und so zu noch mehr Ausgegenzten, die dann natürlich immer weiter noch mehr Taten begehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ich2010 15.12.2014, 13:05
38.

Zitat von IronSky
war doch abzusehen, dass sowas kommt, wenn man diese islamisten ins land lässt. wird in deutschland auch passieren. nur eine frage der zeit. erst alle reinholen und sich dann wundern, dass aus nem flüchtling kein vorzeigbarer gutbürger geworden ist. der islam kann nun mal nicht friedlich. will das keiner verstehen?
ich würde dringend etwas mehr recherche empfehlen. ein nicht geringer teil der islamisten sind konvertierte deutsche. und zwar deutschstämmige mitbürger, keine mit migrationshintergrund!

eine ganze gruppe von menschen (in ihrer aussage vermutlich flüchtlinge) werden von ihnen über einen kamm geschoren.

übrigens - das alte testament ist genauso gewalttätig (z.b. auge um auge...) wie der koran. sehr viele verse im alten testament können durchaus als aufruf zur gewalt interpretiert werden. im koran ist das nicht anders. information hilft. BILDung dagegen nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
halalcontrolling 15.12.2014, 13:05
39. Pray East . Go West !

Zitat von mundi
Wo bleiben der Aufschrei und die Straßendemos der friedlichen Muslime? Ein Einwanderungsland wie Australien hat seine Immigranten mit offenen Händen und Herzen empfangen. Man wird wohl künftig diskutieren müssen, warum die Einwanderung der Muslime ind nichtmuslimische Länder von den Gastländern zunehmend kritischer gesehen wird. Diese Religion ist mit den freiheitlichen Werten unserer Gesellschaft einfach nicht kompatibel. Der Hinweis, dass die meisten Muslime friedlich sind, ist genauso irreführend wie der Hinweis, dass wöchentlich Flugzeuge eines Types abstürzen, aber die meisten gut landen.
Australien hat es letztendlich auch begriffen und schottet sich ab gegen unkontrollierte Einwanderung der Muslime.
Indonesien ist ja nicht weit. Merkwürdig ist die Wander-Richtung: Beten nach Osten mit dem Hintern dem Westen zugewandt ( auch im spirituellen Sinne) und Auswandern Richtung Westen, wo es nach Speck und Käse riecht.
Komisch, das sollte mal wissenschaftlich untersucht werden, wo da der Antrieb liegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 13