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Gelbwestenproteste: Demonstranten lehnen Macrons Bürgerdialog ab
DPA

Erneute Rücktrittsforderungen an Emmanuel Macron und Zehntausende Demonstranten auf den Straßen. Die Proteste in Frankreich reißen nicht ab. Wieder setzte die Polizei Wasserwerfer und Tränengas ein.

Sophiedo 20.01.2019, 10:20
1. Wo ist Ihre Formel: "weniger Demonstranten als letztes Mal"?

Offenbar haben die sich wieder vermehrt.

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Bastian (Frankreich) 20.01.2019, 11:24
2. Wer wirklich verstehen möchte muss vor Ort leben!

Es ist schwierig als Aussenstehender die Situation in Frankreich zu verstehen. In der Tat, die Menschen sind unzufrieden und an einem Punkt angelangt, wo es praktisch kein Vertrauen mehr gibt gegenüber der politischen "Elite". Wie immer, verschwindet kurze Zeit nach den Wahlen die anfängliche Euphorie und die Realität holt die Menschen ein: Vieles wurde versprochen und dann doch anders gemacht. Dabei sind einige Planänderungen der französischen Regierung nicht nachvollziehbar und es wird klar, warum so viele Menschen Woche für Woche wütend auf die Straße gehen. Mehr erfahren bei :

https://www.lebeninfrankreich.info/gelbwesten-in-frankreich-die-unzufriedenheit-der-franzosen-was-steckt-hinter-dem-wutausbruch

"En marche" heisst die Bewegung Macrons, welche die Dinge "in Gang setzen" und endlich Veränderung bringen soll. Leider kommen bei vielen Franzosen Zweifel auf und man fragt sich, wer wirklich von den groß angekündigten Reformen profitieren wird. Die Kluft zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander und Starbucks möchte bis 2020 seine Filialen in Frankreich verdoppeln - ohne einen Cent Steuern zu zahlen...

www.lebeninfrankreich.info

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Nordstadtbewohner 20.01.2019, 11:34
3. Durchhalten

Ich hoffe, die französische Regierung lässt sich nicht von den Gelbwesten erpressen. Macrons Reformen sind bitter nötig, um das Land wettbewerbsfähig zu machen. Wenn die Gelbwesten mit der Arbeit des Präsidenten unzufrieden sind, dann sollen sie zur nächsten Wahl einen eigenen Kandidaten aufstellen, statt das Land Woche für Woche zu tyrannisieren.

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taglöhner 20.01.2019, 12:37
4.

Zitat von Bastian (Frankreich)
Es ist schwierig als Aussenstehender die Situation in Frankreich zu verstehen. In der Tat, die Menschen sind unzufrieden und an einem Punkt angelangt, wo es praktisch kein Vertrauen mehr gibt gegenüber der politischen "Elite". Wie immer, verschwindet kurze Zeit nach den Wahlen die anfängliche Euphorie und die Realität holt die Menschen ein: Vieles wurde versprochen und dann doch anders gemacht. Dabei sind einige Planänderungen der französischen Regierung nicht nachvollziehbar und es wird klar, warum so viele Menschen Woche für Woche wütend auf die Straße gehen. Mehr erfahren bei : https://www.lebeninfrankreich.info/gelbwesten-in-frankreich-die-unzufriedenheit-der-franzosen-was-steckt-hinter-dem-wutausbruch "En marche" heisst die Bewegung Macrons, welche die Dinge "in Gang setzen" und endlich Veränderung bringen soll. Leider kommen bei vielen Franzosen Zweifel auf und man fragt sich, wer wirklich von den groß angekündigten Reformen profitieren wird. Die Kluft zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander und Starbucks möchte bis 2020 seine Filialen in Frankreich verdoppeln - ohne einen Cent Steuern zu zahlen... www.lebeninfrankreich.info
Sehr seltsamer Auftritt. Wo in Frankreich leben Sie?

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mhuz 20.01.2019, 13:06
5.

Sonst müssen sie sich im Fußballstadion austoben. Im Grunde möchten die Franzosen, so leben wie bisher. Bis uns wird immer gejammert, wir wollen uns nicht Reformieren - die Franzosen anscheinend noch weniger.
Das ist das Paradoxe an den Wählern, im Grunde hat Macron gesagt was er machen will und sie haben ihn gewählt und jetzt jammern sie, weil er macht was er gesagt hat.Die Grand Nation will nach oben aber mit dem Aufzug

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capote 20.01.2019, 17:04
6. Macrons Rezept....

... für die Globalisierung ist es, Deutschland nachzueifern mit einem Niedriglohnsektor und Rentenkürzungen. Um die dadurch verursachten Steueraufälle auszugleichen, Steuererhöhungen. Nur die Franzosen machen da nicht mit. Andererseits ist es albern, einfach Rentenerhöhungen und Lohnerhöhungen zu fordern, um wieder besser Leben zu können. "Reformen" sind das beides nicht

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det5904 21.01.2019, 13:27
7. Proportienen sind etwas unstimmig

"...zehntausende Menschen an Protesten der "Gelbwesten" gegen die Regierung beteiligt."
"Landesweit waren 80.000 Polizisten im Einsatz..."
Das klingt so, als käme auf ein Demonstrant ein Polizist. Angesichts des Polizeiaufgebots kann man wohl von Hunderttausenden von Demonstranten ausgehen.
"Damit sprachen sie sich gegen den von Regierungschef Emmanuel Macrons gestarteten "Bürgerdialog" aus."
Merkwürdige Schlussfolgerung. Wieso sollte eine reine Beschwichtigungsgeste, wie der "Bürgerdialog", welcher sowieso nur mit ausgewählten Einzelpersonen stattfinden soll für ein abruptes Ende der Demos sorgen? Diese Annahme ist - mit Verlaub - etwas naiv. Im Gegenteil könnte die Fortführung der Proteste für Zugeständnisse beim sogenannten Bürgerdialog sorgen.

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