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Genozid an Herero und Nama: Völkermord verjährt nicht!
HAYOUNG JEON/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Als Entwicklungshilfeministerin bat Heidemarie Wieczorek-Zeul 2004 um Vergebung für die deutsche Schuld am Völkermord an den Herero und Nama. Heute fordert sie die Bundesregierung auf, sich endlich formal zu entschuldigen.

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Semmelbroesel 29.08.2018, 18:20
1. Vielleicht...

...sollte das türkische Parlament eine Resolution verabschieden, der den Mord an tausenden Hereros als Völkermord bezeichnet. Gleiches Recht für alle. Das sich die Bundesregierung hinter juristischen Spitzfindigkeiten versteckt - 1904 gab es den Tatbestand des Völkermords noch nicht - zeigt die ganze Doppelmoral unserer Regierung.

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kalger 29.08.2018, 18:27
2. ..langsam reicht es

Hier geht es letztendlich um nichts anderes als Geld. Reparationen vor über 100 Jahren.
Deutschland ist anscheinend wirklich an allem schuld. Unsere Eliten erinnern uns ständig mit der Nazikeule.
Hört endlich auf damit.

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astaubach 29.08.2018, 18:29
3. Moral oder Geld ?

Geht es wirklich um irgendwelche moralischen Dinge oder haben da - schon wieder - Leute Deutschland als Geldquelle entdeckt ? Werden andere Staaten auch so mit ihrer Geschichte konfrontiert oder lässt man es bleiben, weil bei denen nichts zu holen ist ?

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zeitungzeitung 29.08.2018, 18:31
4.

Ihr Deutschen seid das unterhaltsamste Volk auf der Welt. Echt ! Euer Leiden muss im Rest Europas echt mal einer verstehen. Entschuldigt ihr euch beim Klogang dann auch noch für die Hinterlassenschaft!?!:-)

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nickleby 29.08.2018, 18:31
5. Ein großes Problem

Die Rechtsposition der Bundesrepublik Deutscland ist klar. Eine Privatperson kann die Schuld anerkennen und sich dafür entschuldigen. Das Völkerrecht sieht aber nicht vor, dass der gesamte heutige Staat für Vergehen der verghanegnheit aufkommt, die vor über 100 Jahren geschehen sind. Da kann man individuell Entschädigungen ins Gespräch bringen, aber nicht durch einen Nachfolgestaat, desen Repräsentaten nichts m,it dem zu tun haben Die Die Hereros und Namas haben gelitten. Das ist aber auch schon anderen Vökerschaften passiert. Man nehme Die Indios in Südamerika, die Indianer in Nordamerika usw. Daher ist es politisch zu simpel, nun, weil wir eine schwache Regerung haben, zu verlangen, die Deutschen müssten fütr Dinge aufkommen, die nichts mit dem Heute zu tun haben. Dann könnten wir von Italienern als Nachfolgestaat der Römer hohe Entschädigungen verlangen für die Jahrhunderte währende Besetzung und Knechtung germanischen Landes und germanischer Einwohner. Wenn man die Napoleonischen Kriege anschaut, könnten die Franzosen dann auch Wiedergutmachung leisten.

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espressotime 29.08.2018, 18:32
6.

Wieder ein Beitrag zur Selbstzerstörung und Zahlungen von Millionen. Krass, das sowas immer von den Deutschen erwartet und gefördert wird und der dumme Ami kann auf der Welt machen was er will und muss sich weder entschuldigen noch Entschädigungszahlungen tätigen.

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bjoern2605 29.08.2018, 18:34
7. Sehr gut

Ich halte das tatsächlich auch für das drängenste Problem in unserem Land. Wie kann man es verantworten, sich zunächst um Altersarmut und Bildungsmisere zu kümmern, wenn noch Länder da sind, bei denen wir uns nicht verbal und monetär entschuldigt haben.

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murksdoc 29.08.2018, 18:37
8. Vergessen Sie es

Die sogenannten "Kolonien" waren gekaufter (Afrika) oder geleaster (China) Privatbesitz der Deutschen Ostasien-Kompanie, für den sich das Deutsche Reich erst überhaupt zustaändig fühlte, als deutsche Siedler reihenweise grausam von den Herero abgeschlachtet wurden und die private Söldnertruppe, die im übrigen auch vertraglich verpflichtet war, die Nama vor arabischen Sklavenhändlern zu schützen, die Übergriffe nicht mehr in den Griff bekommen haben. Wenn ich ein Häuschen in Miami Beach kaufe, gründe ich damit keine Kolonie in den USA. Der gesamte Vorwurf ist genauso ungeheuerlich, wie der angebliche "Meilenbetrug" der deutschen Käufer an den namibischen Landverkäufern. Dass irgendjemand und auch noch "irgendjemand aus Deutschland" bei der Bemessung eines gekauften Landes "englische Seemeilen" meint, wenn er "Meilen" in einen Kaufvertrag einträgt, und nicht die damals in der Landvermessung sogar international üblichen "preussischen Landmeilen" (1 preussische Landmeile = 7km) ist anzunehmen an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Aber auch hier gibt es den latenten, von ehemaligen DDR-Historikern aufgebrachten Vorwurf, man hätte die Nama beim Landkauf übers Ohr gehauen.

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M. Michaelis 29.08.2018, 18:42
9.

Das mag sein, aber Völkermord kann auch nicht rückwirkend zu einem solchen erklärt werden. Vor Hundert Jahren gab es den Völkermord noch nicht.

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