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Georgien: Merkel kritisiert Putins Besatzungspolitik
DPA

An der Grenze zu den russisch besetzten Gebieten Georgiens setzt Angela Merkel ein Zeichen gegen die aggressive Politik von Russlands Präsidenten Putin. Aber was kann der Westen tun? Darauf hat die Kanzlerin keine überzeugende Antwort.

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Fuxx81 24.08.2018, 16:52
1. Nichts zu holen

Zitat von
Aber was kann der Westen tun?
Realistischerweise nicht viel. Der Westen hätte die Ukraine zwar gerne vollständig aus de rrussischen Einflusssphäre gelöst, aber selbst möchte man einen derart korrupten und bankrotten Staat verständlicherweise auch nicht an der Backe haben. Vor zehn, fünfzehn Jahren hätte es sicher noch die Möglichkeit gegeben, die Russen Partner mit ins Boot zu holen und einen gemeinsamen Weg zu beschreiten. Stattdessen hat man sie bei jeder Gelegenheit rücksichtslos übervorteilt. Putin ist vieles, aber nicht doof - und hat entsprechende Lehren gezogen.

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haarer.15 24.08.2018, 16:56
2. Wozu dieser Besuch ?

Frau Kanzlerin Ratlos. Viel sinnvoller wäre, sie würde sich um die heimischen Baustellen hierzulande kümmern. Wenigstens hat sie weiteren Beitrittsbestrebungen in die EU einen Riegel vorgeschoben. Die EU braucht partout keine Beitrittsländer, in denen es Dauerkonflikte mit seinen Nachbarn gibt. Definitiv nicht. Deren Probleme kann D sowieso nicht lösen.

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barstow 24.08.2018, 16:58
3. Korrektur

Vielleicht haben die Menschen dem damaligen Ereignis aber vor allem der Darstellung der Ereignisse keine Bedeutung zugemessen, da Russland nachweislich nicht der Aggressor war. So wurde es ja auch von etlichen Kommisionen (unter anderem der EU) bestaetigt:

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/untersuchungskommission-georgien-hat-den-krieg-begonnen-1854145.html
http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Georgien/eu-bericht.html
https://www.zeit.de/politik/ausland/2009-09/kaukasus-bericht-georgien

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f-rust 24.08.2018, 16:59
4. 2018 ??? symptomatisch

Wieder einmal Einseitigkeit hoch Zehn, eingeleitet von einen dummen Datumsfehler. Für mich symptomatisch für oberflächliche Husch-husch-Berichte. Zum Inhalt: "großangelegte Angriffe" haben doch die Nato und die EU zu verantworten, mit der Ausdehnung gegen eindeutige Abmachungen. Und wer sich ein bisschen breiter informiert, weiß doch, dass es die Nato war, die Georgien aufgerüstet und nicht nur gegen "Separatisten", sondern auch gegen Russland in Stellung bringen wollten. Ein anderer Aspekt: sind Kosovaren Freiheitskämpfer und Südossetier/Abchasen "Terroristen" bzw. RU-Söldner? Sind Unabhängigkeitsbestrebungen von Katalanen u.a. ... Freiheitsstreben? Selbstbestimmungswunsch? Na ja, typischer Spon-Artikel mit mindestens einem blinden Auge.

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smokey55 24.08.2018, 16:59
5. Historie

Ziemlich einseitige Sichtweise der Dinge .. oder sollte man besser sagen Meinungsmache wie es bei bestimmten Theman in SPON üblich ist?
Kein einziges Wort wird darüber verloren wer den Krieg damals angefangen hat, geschweige denn über die Vorgeschichte.

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hankc 24.08.2018, 17:06
6. verdrehte Geschichtsschreibung

die slawischen Südosseten kamen in Folge des ersten Weltkrieges durch einen Völkermord der Georgier an den Osseten zu Georgien. Laut Befragung durch eine amerikanische Universität wollen 80 %. der Südosseten die Selbständigkeit, 19% den Anschluss an Russland und 1% die Zugehörigkeit zu Georgien. Aber seit wann geht es denn um die Menschen und die scheinheiligen Menschenrechte, wenn es doch in ist, gegen Russland zu hetzen.

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berndatlondon 24.08.2018, 17:09
7. Derjenige der diesen Artikel geschrieben hat

sollte sich mal ansehen warum die Russischen Soldaten dort sind, Gab es da nicht einen Beschluss der OSZE und der UN???. Und war es nicht Georgien die nach Feststellung der UN diesen Krieg/Konflikt begonnen hat????
Die international Gesellschaft hat es leider nicht geschafft nach Beendigung der kalten Kriegs Grenzen die in den alten Machtgebilden willkuerlich gezogen worden zu korrigieren.
Auch die Ukraine haelt sich als letztes Land Europas noch an einen mit Hitler Deutschland geschlossenen Vertrag und haelt Gebiete im Westen der Ukraine besetzt die zu Polen, der Slowakei, Ungarn und Rumänien gehoeren. Auch diese Gebiete bergen Konfliktpotential!!!
Aber nun ist ja einfach immer alles auf die bösen Russen zu schieben, dass ist natuerlich einfacher als sich mal mit der Geschichte und dem realen Zustaenden zu beschaeftigen.

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borstigerwolf 24.08.2018, 17:09
8. Was der Westen tun kann

Erstens einmal nicht immer weiter den Russen mit der NATO auf die Pelle rücken, man denke wie die USA auf die Kubakrise reagiert haben.
Zweitens Russlands legitime Sicherheitsinteressen auch respektieren, und nicht so tun, als stünden denen keine zu.
Drittens nicht immer Putin für alles Böse in der Welt verantwortlich machen, sondern auch mal vor der eigenen Haustür kehren.
Viertens keine weiteren Regimechanges von Seiten der USA in fremden Ländern, die nicht so spuren wie gewünscht.
Fünftens auch die Völkerrechtsverletzungen der USA so nennen, nicht nur die Russlands.
Sechstens gute Wirtschaftsbeziehungen zu Russland aufbauen und sich hier nicht von den USA beeinflussen lassen, die haben daran kein Interesse.

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In Kognito 24.08.2018, 17:09
9. Auch den "Größten Georgier" verbeugt gesehen?

Das einzige Land, dass Stalin noch mit einem offiziellen Denkmal (kein Grabmal) ehrt, nicht zu übersehen, in seinem Geburtsort.
Ansonsten sollte M mal lieber die Osseten und Abchasen fragen, wer sie den Georgiern (seinem Volk) geschenkt hat und wer dort Besatzer war und 2 Kriege gegen die dortige Bevölkerung dort angefangen hat.

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