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Geplanter Gipfel in Russland: Treffen von Kim und Putin steht offenbar kurz bevor
Ahn Young-Joon / DPA

Noch in dieser Woche könnte sich Russlands Präsident Wladimir Putin mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un treffen. Südkoreanische Medien gehen davon aus, dass der Gipfel in Wladiwostok stattfindet.

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v.papschke 23.04.2019, 11:50
10. Zu @10 Taglöhner

denken Sie doch mal daran, wievielen Ländern die USA mit Sanktionen drohen, wenn sie zum Beispiel mit Iran o.a. Ländern Handel treiben wollen. Auch Deutschland ist betroffen, aber das finden Sie wohl ganz in Ordnung so ?. Ich jedenfalls finde es nicht gut. Auch nach Nordkorea dürfen keine Landmaschinen exportiert werden. Anschließend wird dann bemängelt, daß die Bevölkerung hungert. So, und jetzt pressen Sie mal ordentlich !

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taglöhner 23.04.2019, 11:55
11. Land des Lächelns

Zitat von espressotime
Glauben sie tatsächlich, dass somit dem Euro geschädigt werden kann? Deutsche Autos, Waffen und Technologie wird immer gekauft und das sind nun mal die Säulen der Deutschen Wirtschaft. Wenn hier diskutiert wird, dann bitte mit Niveau und Akzeptanz anderer Meinung. Ich bin auch dafür, dass sich die EU mehr zu Russland zuwenden sollte als zur USA.
Was gibt es denn noch "mehr" in Russland? So soziokulturell, künstlerisch, wissenschaftlich, technologisch, wirtschaftlich, intellektuell, Entertainment, kulinarisch, freiheitlich, demokratisch, rechtsstaatlich, publizistisch usw.?
Das Land ist international ein zivilgesellschaftlicher Zwerg und eine wirtschaftliches Schwellenland mit Kurs nach unten. Es wird Zeit für Russland, sich klar zu werden, dass es nur im Westen sein Potential entfalten kann. Nicht einmal Nordkorea 2.0 ist mehr drin ohne sein Sowjet-Reich, die Russen sind doch keine Asiaten. Man fragt sich inzwischen, in welche Richtung der Technologietransfer denn laufen soll, den Putin mit Kim thematisieren wird.
30 Jahre nach Überwindung der ideologischen Schranken wird es an der Zeit, auch mal zu würdigen, dass die USA in WW II nicht nur Westeuropa, sondern auch Russland den Allerwertesten vor Adolf gerettet haben. Dafür, dass sie nichts daraus gemacht haben, können die heutigen Russen nichts, dafür, ihre Rückständigkeit nach dem Zusammenbruch des Sowjetreiches nicht zu überwinden, schon. Unreflektierter Antiamerikanismus ist das alleretzte, was ihnen dabei hilft.

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taglöhner 23.04.2019, 12:19
12.

Zitat von v.papschke
denken Sie doch mal daran, wievielen Ländern die USA mit Sanktionen drohen, wenn sie zum Beispiel mit Iran o.a. Ländern Handel treiben wollen. Auch Deutschland ist betroffen, aber das finden Sie wohl ganz in Ordnung so ?. Ich jedenfalls finde es nicht gut. Auch nach Nordkorea dürfen keine Landmaschinen exportiert werden. Anschließend wird dann bemängelt, daß die Bevölkerung hungert. So, und jetzt pressen Sie mal ordentlich !
Nun, die Sanktionen haben ja jeweils Gründe. Es sind Maßnahmen diplomatischen Drucks. Einige davon teilen wir und beteiligen uns daran, andere nicht.
Was Dual-Use Produkte sind, wissen Sie, kommen Sie also nicht treuherzig mit Landmaschinen.
Dass die (mit entscheidender und krimineller Hilfe des Kreml gewählte) Trump-Administration beispielsweise ihre (diskutablen) Maßnahmen dem Iran gegenüber gegen den Kurs der EU mit Druck auf Firmen durchzieht, gehört zu dem, was Putin damit bezweckte. Das gibt sich bald wieder, denn Präsidentschaften sind in USA wie Ukraine ;) endlich. Die historischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Verflechtungen zu den USA darüber zur Disposition stellen zu wollen zeugt entweder von politischer Naivität oder von destruktiven Intentionen.

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lspring 23.04.2019, 12:24
13. With Love from Moscow

Zitat von s.l.bln
...und weshalb sollten Sie sich über eine starke Konkurrenz zur von Ihnen verwendeten Währung freuen, sofern Sie diese Zeilen nicht direkt aus Sankt Petersburg schreiben? Welches Interesse könnten wir in Europa wohl an einem Zusammenschluß von Russland und Asien haben? Schade, daß es nicht sowas wie Trollfilter gibt...
Jetzt aber mal Hand aufs Herz: Wenn der / die das ein russischer Troll ist, braucht uns vor denen nicht zu fürchten.

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pavel1100 23.04.2019, 13:06
14. Das ist ja furchtbar

Zitat von v.papschke
denken Sie doch mal daran, wievielen Ländern die USA mit Sanktionen drohen, wenn sie zum Beispiel mit Iran o.a. Ländern Handel treiben wollen. Auch Deutschland ist betroffen, aber das finden Sie wohl ganz in Ordnung so ?. Ich jedenfalls finde es nicht gut. Auch nach Nordkorea dürfen keine Landmaschinen exportiert werden. Anschließend wird dann bemängelt, daß die Bevölkerung hungert. So, und jetzt pressen Sie mal ordentlich !
Die Nord-Koreaner hungern also, weil wie keine Landmaschinen liefern? Wir sind schuld. Aber mal ne Frage: Gibts in Nord Koreas Partnerländern China und Russland keine Landmaschinen zu kaufen? Und dabei noch viel günstiger?

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Promethium 23.04.2019, 15:51
15.

Es ist Vorsicht geboten! Es gab schon mal einen Besuch eines Kims in Russland...

"Bei einem Besuch Kims im März/April 1950 in Moskau genehmigte Stalin die Invasion. "

Wikipedia: Koreakrieg

Schon damals wollte der Großvater Kim jong uns Südkorea erobern und so zum Herrscher über ganz Korea werden.

Schlagzeile von vor ein paar Tagen:

"Kim Jong Un nennt sich nun "Repräsentant ganz Koreas""

https://www.spiegel.de/politik/ausland/nordkorea-kim-jong-un-nennt-sich-repraesentant-ganz-koreas-a-1262817.html

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Trollflüsterer 23.04.2019, 16:04
16.

Zitat von mwroer
Es geht auch um nichts anderes als bilaterale Probleme wenn ich den Artikel richtig verstehe - ...
Wenn sie die russ. Medien richtig verstehen, müsste es wohl genauer heißen. Zum Glück sind die glaubhaft.

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steingärtner 24.04.2019, 09:12
17. Jetzt weiss ich es endlich

Zitat von taglöhner
Nun, die Sanktionen haben ja jeweils Gründe. Es sind Maßnahmen diplomatischen Drucks. Einige davon teilen wir und beteiligen uns daran, andere nicht. Was Dual-Use Produkte sind, wissen Sie, kommen Sie also nicht treuherzig mit Landmaschinen. Dass die (mit entscheidender und krimineller Hilfe des Kreml gewählte) Trump-Administration beispielsweise ihre (diskutablen) Maßnahmen dem Iran gegenüber gegen den Kurs der EU mit Druck auf Firmen durchzieht, gehört zu dem, was Putin damit bezweckte. Das gibt sich bald wieder, denn Präsidentschaften sind in USA wie Ukraine ;) endlich. Die historischen, gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Verflechtungen zu den USA darüber zur Disposition stellen zu wollen zeugt entweder von politischer Naivität oder von destruktiven Intentionen.
"Dass die (mit entscheidender und krimineller Hilfe des Kreml gewählte) Trump-Administration beispielsweise ihre (diskutablen) Maßnahmen dem Iran gegenüber gegen den Kurs der EU mit Druck auf Firmen durchzieht, gehört zu dem, was Putin damit bezweckte. "

Wo bin ich hier ? Putin hat den Trump zum Präsidenten wählen lassen, damit dieser Sanktionen gegen Iran verhängt ? Geht's eigentlich noch dämlicher ?

Und diese Foristen labern bei anderen, diese seien Verschwörungstheoretiker ? Inzwischen ist das Niveau hier wirklich nur noch unterirdisch zu nennen.

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