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Gerangel um Linken-Spitze: Ernst schlägt Wagenknecht als Parteichefin vor
dapd

Linken-Chef Ernst hat einen weiteren Namen in die Diskussion über die künftige Parteispitze eingebracht: Sahra Wagenknecht. Die Lebensgefährtin Oskar Lafontaines besitze Ausstrahlung über die Partei hinaus. Inzwischen gibt es acht Bewerber für den Posten - und es könnten noch mehr werden.

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davincione 23.05.2012, 19:33
1. Gratulation an die Gegner!

"Für die neue Doppelspitze liegen dem Parteivorstand inzwischen acht Kandidaturen vor, sagte ein Parteisprecher am Mittwochnachmittag. Neben Fraktionsvize Bartsch, Kipping, Schwabedissen und der sächsischen Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann haben sich vier weitgehend unbekannte Männer gemeldet. Weitere Kandidaturen können folgen - auch noch beim Parteitag in Göttingen."

Ach, dann könnte sich doch auch Oskar Lafontaine wieder zu den vielen Bewerbern gesellen - es wäre ja jetzt kein Zweikampf mehr, sondern eine generell andere Ausgangslage!
Auch wenn ich persönlich verstehe, dass jemand wie er sich sowas eigentlich nicht mehr geben muss: ich finde ihn so dermaßen mit Abstand gut, dass er nicht fehlen darf.
Und käme es nicht so drauf an, könnte man auch schweren Herzens leichter auf ihn im Vordergrund verzichten. Aber: "vier weitgehend unbekannte Männer" und nicht viel bekanntere Frauen zur Wahl für die Spitze in der jetzigen Situation?

Die Gegner der Partei können sich freuen und sich die Hände reiben! Und bessere Mitspieler als welche von der Partei selbst haben sie doch gar nicht finden können! Die dürfen sich ihr Selbstlob selbst aussprechen und sich auch ganz selbst fragen, wofür!

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Gerdtrader50 23.05.2012, 19:38
2. Die Linken

langweilen langsam. Nachdem Lafontaine das Handtuch geworfen hat, koennte Wagenknecht waehlertechnisch die Karre noch aus dem Morast ziehen. Zerreden die Linken das auch, geht sie unter, die Partei, zumindest im Westen.

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conny2 23.05.2012, 19:46
3. Das wird nichts

Zitat von sysop
Linken-Chef Ernst hat einen weiteren Namen in die Diskussion über die künftige Parteispitze eingebracht: Sahra Wagenknecht. Die Lebensgefährtin Oskar Lafontaines besitze Ausstrahlung über die Partei hinaus.
Selbst wenn Ernst nicht der Meinung wäre, dass Frau Wagenknecht als Parteichefin machen wird, was Lafontaine will, hätte er bedenken können, dass genau dies von jedermann gemutmaßt wird.

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diwoccs 23.05.2012, 20:42
4. mausetot

Zitat von conny2
Selbst wenn Ernst nicht der Meinung wäre, dass Frau Wagenknecht als Parteichefin machen wird, was Lafontaine will, hätte er bedenken können, dass genau dies von jedermann gemutmaßt wird.
Diese Partei ist doch mausetot, auch wenn sie mal ein paar Stimmen gewonnen haben. Einfluss haben die im Westen keine und die alten Herren Gysi, Lafontaine , Ernst und wie sie alle heissen, zahlt ihnen ihre Rente und lasst sie gehen.

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andre_sokolew 24.05.2012, 00:26
5. Bartsch muss verhindert werden

Dietmar Bartsch muss verhindert werden, sagen die Gegner seines Politikstils, um jeden Preis. Ulrich Maurer begann gegen 7:15 Uhr mit Unterstellungen unter der Gürtellinie im ÖR-Frühstücksfernsehen und erhielt bei diversen "Info"-Radios die Möglichkeit, diese Behauptungen in Telefon-Interviews zu wiederholen.
Katja Kipping legt am frühen Nachmittag in Hannover nach, Ulla Jelpke hat schon gestern gegen Bartsch abgefeuert. Klaus Ernst ("Bartsch ist nicht der richtige Mann") wagt es am Abend, in Schkeuditz auf Bartsch live einzudreschen, und die Freundin des alten Mannes fordert den Rückzug von Bartsch.
Dabei hatte sich das Dietmar Bartsch so schön ausgedacht. Er fand, dass eine Abstimmung aller Mitglieder einen Vorentscheid für die endgültige Abstimmung auf dem Parteitag liefern könnte. Das wurde von den Lafontaine-Gefolgsleuten mit großem Geschrei und auch - wie wir heute wissen - gefälschten Gutachten (vom Mann, der auch gesagt hat, Bartsch wäre der Sargnagel für die Partei) verhindert, unter anderem mit dem Argument, dass dem Parteitag keine Vorgaben gemacht werden dürfen.

Genau dieselben Leute wollen jetzt, dass die Entscheidung _vor_ dem Parteitag in zwei Wochen fällt, und zwar so, dass praktisch jede unsinnig Variante akzeptabel werden soll, die Dietmar Bartsch verhindert.

Ich fürchte, dass er das beispiellose mediale Mobbing, das jetzt entfacht wird, nicht aushalten kann.

Dabei geht es in Wirklichkeit gar nicht um Bartsch oder nicht Bartsch. Es geht um Politik. Die Bartsch-Gegner bekennen offen, dass "die Grabenkämpfe" weitergehen werden, wenn Bartsch gewählt wird. Deutlicher kann man sich nicht als Antidemokraten outen.

Es geht gar nicht um Bartsch.
Es geht um die Richtung in der Partei.

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sirraucheinviel 24.05.2012, 08:04
6. Titel

Zitat von diwoccs
Diese Partei ist doch mausetot, auch wenn sie mal ein paar Stimmen gewonnen haben. Einfluss haben die im Westen keine und die alten Herren Gysi, Lafontaine , Ernst und wie sie alle heissen, zahlt ihnen ihre Rente und lasst sie gehen.
Stimmt ! Von der FDP werden wir ja auch nichts mehr hören ! :D Aber wie Sie im Vergleich zu anderen Parteien auf "alte Herren" kommen erschliesst sich mir nicht .... und was heisst "lasst Sie gehen" ? Können Sie das erklären ? Oder war das eine leere Sprechblase wie "geht mir weg mir Merkel, dem hoffnungsträgsten Ding!" ?

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kjartan75 24.05.2012, 08:28
7. optional

Bartsch ist raus aus dem Spiel der Kandidaten, so viel steht fest, denn die Lafo-Hörigen werden niemals für ihn stimmen. Wagenknecht gilt in der Partei als höchst umstritten (es ist kein Wunder, dass sie nach jahrelangem erfolglosen Versuchens den Weg über eine Rolle als Geliebte Lafos sucht, sie hat dadurch nur noch mehr an Ansehen in der Partei verloren). Es wird wirklich Zeit, die alte Garde auszutauschen und einen Neuanfang zu wagen mit neuen unverbrauchten Gesichtern wie Kipping, Lederer & Co. Diese Leute müssen mehr Präsenz zeigen in den Medien. Auch inhaltlich muss die Partei vorankommen, gerade wenn sie als neue direkte Konkurrenz die Piraten haben, an die sie massiv Wähler verloren haben.

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Celestine Trueheart 24.05.2012, 09:28
8. Wer hat Angst vor Sahra Wagenknecht? ... der xte Versuch

Warum wurden meine gestrigen Posts in Unterstützung der Kandidatur von Frau Wagenknecht komplett nicht veröffentlicht? Die verstießen ganz bestimmt nicht gegen die Netiquette. Warum also sind mehrere Posts zensiert worden?

Beispiel:
Zitat von diwoccs
Diese Partei ist doch mausetot, auch wenn sie mal ein paar Stimmen gewonnen haben. Einfluss haben die im Westen keine und die alten Herren Gysi, Lafontaine , Ernst und wie sie alle heissen, zahlt ihnen ihre Rente und lasst sie gehen.
Bundesweit mit 16% "mausetot"? Aber die FDP sogar noch mit < 4% war natürlich allzeit quicklebendig? Ist natürlich förderlich, wenn die Presse einen wie Lindner hochjubelt und Posts zu Gunsten von Sahra Wagenknecht wie hier im diesem Thread einen nach dem anderen zensiert. Mit so provokativen Inhalten wie "go Sahra go!" :->>

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achmed1 24.05.2012, 09:33
9. Der vom

Zitat von sysop
Linken-Chef Ernst hat einen weiteren Namen in die Diskussion über die künftige Parteispitze eingebracht: Sahra Wagenknecht. Die Lebensgefährtin Oskar Lafontaines besitze Ausstrahlung über die Partei hinaus. Inzwischen gibt es acht Bewerber für den Posten - und es könnten noch mehr werden.
Edel-Linken und Chateau Margaux (€400 u.m. pro Flasche) Liebhaber Lafontaine, der Renten als BM von Saarbrücken, MP des Saarlandes, FinMin und MdB neben seinen Diäten als MdL erhält - damit lässt sich prima leben, nur nicht sozialistisch - ins Rennen geschickte andere Reiche Sozialist, Ernst, erweist seinem Chef die Ehre, die Kommunistin Wagenknecht, die auch selbst die Errungenschaften des Kapitalismus verrkörpert, für den gut bezahlten Job vorzuschlagen. Sonst würden Bonny und Clyde sicher schnell vergessen sein.
Die EdelSozialisten leben allen nach dem Motto: So macht Kommunismus Spass, wie schon Bettina Röhl ihren Papa und ihre Mama Ulrike Meinhof, nebst deren Umfeld beschrieben hat.
Kommunismus für die Anderen, gutes Leben für uns.... Honnecker läßt grüßen...aber 10€ Mindestlohn für Alle.

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