Forum: Politik
Gerechtigkeitsdebatte: Kardinal Marx fordert höhere Besteuerung von Vermögen und Kapi
DPA

In der Gerechtigkeitsdebatte bekommt SPD-Kanzlerkandidat Schulz Beistand von ungewohnter Seite. Im SPIEGEL sorgt sich Kardinal Marx: "Das Empfinden wächst, dass nicht alle die gleichen Chancen haben."

Seite 1 von 14
franz.v.trotta 08.04.2017, 12:11
1.

Vorsicht, Herr Marx, Sie provozieren, dass die Vermögenden und die halbe CDU aus der Kirche austreten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_weisse_wal 08.04.2017, 12:15
2.

Höhere Besteuerung von Kirchengeldern und -gütern könnte auch nciht schaden. Dazu den Abzug jeder stattlichen FInanzierung für Kirchenbelange. Nur mal so nebenher. Allein das würde den Steuerzahler schon Milliarden sparen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
clausbremen 08.04.2017, 12:15
3. Als ...

... populistische Forderung ist das bei einem Kirchenfürsten in gewisser Weise nachvollziehbar. Wenn man an die Limburger Bischofsresidenz denkt, relativiert es sich ein wenig. Und mir drängt sich die Frage auf, ob die Kirchen eigentlich Erbschaftssteuer entrichten, wenn Gläubige ihnen Vermächtnisse hinterlassen. Falls nicht, wird die Forderung des Bischofs umso nachvollziehbarer. Dann wäre es trommeln in eigener Sache. Sollte ihm das Wohl der unterbezahlten Werktätigen tatsächlich am Herzen liegen, könnten die Kirchen ja schon mal auf ihre unzeitgemäße Sonderstellung im Arbeitsrecht verzichten. DAS wäre dann mal ein Anfang.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tulius-rex 08.04.2017, 12:15
4. Christen

Wenn die sog. Christen von CDU/CSU wirkliche Christen wären, wäre der Kommentar des Herrn Marx überflüssig. Gerade die CSU sorgt aber dafür, dass reiche Erben leistungslos immer reicher werden. Einziger Trost: wenn diese Leute immer mehr Yachten kaufen, die dann in Häfen unbenutzt dahindümpeln, schaffen Sie Arbeitsplätze in der Werftindustrie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deufin 08.04.2017, 12:16
5. Was wird besteuert?

Die Frage ist doch, was besteuert wird, und wenn ja, wie hoch.

Derzeit wird Lohn höher besteuert als Kapitalertrag, was völliger Blödsinn ist. Man würde mehr als genug Steuer-Mehreinnahmen haben, wenn man schlichtweg die Kapitalertragssteuer auf 40 oder 50% setzen würde, und dann auch konsequent alle Kapitalerträge besteuert.
Es kann doch nicht sein, daß jemand mit Millionen in Aktien kaum Steuern auf die Dividenden zahlt, während Otto Normalo die Hälfte seines Lohns abtreten muß.

Jegliches Einkommen sollte gleich hoch besteuert werden, egal ob das der Lohn ist, die Dividenden oder ganz simple die Zinsen, dann würden die wirklich Reichen auch einen wesentlich höheren Beitrag zur Allgemeinheit leisten, und wir hätten endlich genug Geld im Steuersäckel um alles Notwendige ausreichend zu finanzieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dwg 08.04.2017, 12:19
6.

Na, dann fehlt jetzt nur noch eine Prüfung der Steuerbefreiung der katholischen Kirche und die Steuerbasis würde sich nicht unerheblich erweitern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
williwupp 08.04.2017, 12:22
7. Wer im Glashaus sitzt

sollte nicht mit Steinen werfen.
Das Erzbistum Köln verfügt über ein Vermögen von 3,35 Milliarden Euro und ist damit nicht nur das größte sondern auch das reichste Bistum in Deutschland. Allein die Finanzanlagen, die größtenteils Wertpapier- und Immobilienfonds umfassen, beliefen sich auf 2,4 Milliarden Euro, teilte das Erzbistum in der Vorlage des Jahresabschlusses 2013 mit (Quelle Zeit Online).
Herr Marx möge dann mal anfangen das Geld an die Armen, Kranken und Bedürftigen zu verteilen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GSYBE 08.04.2017, 12:23
8. Kardinal Marx fordert höhere Besteuerung von Vermögen und Kapital

Auch des schier unglaublichen Vermögens der katholischen Kirche?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iffelsine 08.04.2017, 12:23
9. Da meldet sich ja der Richtige !

Die Kirchen zahlen garkeine Steuern, die Bischöfe werden obendrein noch von uns normalen Steuerzahlern neben der Kirchensteuer bezahlt ! Was bitte ist das für Gerechtigkeit ?? Die deutschen Kirchen sind die reichsten Unternehmen und haben das ja nicht eben selbst erwirtschaftet, wenn man von Ablassbriefen etc. absieht. Nein, sie haben das mit "sanftem Druck" auf die Gläubigen in den letzten Jahrhunderten eingenommen. Und wie war das ? Wer die Kirche nicht "unterstützt", landet im Fegefeuer ;o) ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 14