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Gerhard Schröder und die Steudtner-Freilassung: Der Mann, dem Erdogan vertraut
DPA

Gerhard Schröders Nähe zu autoritären Herrschern ist in mancher Hinsicht zu kritisieren. Im Fall Steudtner war sie offenbar hilfreich.

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hornochse 27.10.2017, 18:06
50. Unverschämt

seit wann sind diplomatisches Geschick und gute Kontakte gleichzusetzen mit Nähe zu autoritären Herrschern? Auch wenn Schröder viel Mistbock in seinem Kabinett verbockte ist er dennoch ein Vollblutpolitiker und Jurist als auch Demokrat. Vermutlich fehlt es den plumpen und patzigen Hipsterpolitikern einfach an diplomatischen Feingefühl. Ex SPD Popstar Gabriel mit Sicherheit!

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Amadís 27.10.2017, 18:07
51.

Zitat von hape2412
Roland Koch bei Bilfinger, Pofalla bei der deutschen Bahn. Politiker, die ihre Karriere zu Geld gemacht haben - nicht immer unter sauberen Umständen - gibt es zu Hauf. Es gibt zu Hauf Politiker, die dieses unter strafbaren Umständen getan haben.
Sie bringen es auf den Punkt.

Bei vielen Politikern hat der Wechsel in die Wirtschaft "Geschmäckle". Oft ein ziemlich starkes "Geschmäckle".
Z.B der Wechsel von Eckart von Klaeden direkt aus dem Bundeskanzleramt als Lobbyist zu Daimler.

Oder Ronald "ich kann deine Fresse nicht mehr sehen und die NSA-Affäre erkläre ich für beendet" Pofalla, die Inkompetenz in Person, bei der Bahn, wo er (im Gegensatz von Schröder oder Koch) weiterhin von STEUERGELDERN! bezahlt wird.

Aber Schröder "paktiert" ja mit dem pösen Putin! Pfui bäh.

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von Hinnen 27.10.2017, 18:13
52. Die Geschichte kann nicht stimmen.

Schröder arbeitet nur gegen Geld.

Ich gehe davon aus, das er einen ähnlichen Vertrag wie Chrischan Wulff, der ehemalige Bundespräsident mit der Türkei hat, um die türkischen Angelegenheiten als Lobbyist und Agent in Deutschland zu befördern. im Rahmen dieser Zusammenarbeit hat er wohl mit Erdogan darüber gesprochen, was für ein ungünstiges Bild die Verhaftungen der Menschenrechtler erzeugen und das dieses Bild kaum noch zu korrigieren ist.

Von Humanität ist bei dem doch keine Spur. Siehe die Hartzer Gesetze -bei der er mit einem Kriminellen zusammengearbeitet hat- und den Fall des deutschen Staatsbürgers Murat Kurnaz, den er und sein Aussenminister Steinmeier (heute Bundespräsident) in Guatanamo verrecken lassen wollte.

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Nonvaio01 27.10.2017, 18:16
53. Schroeder hat eben von Schmidt gelernt

der konnte auch gut dem den schwierigen umgehen, weil er auch nie versucht hat Sie zu belehren, sondern deren kultur respektiert hat, ohne denen aber den hintern zu kuessen.

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ReinhardHasch 27.10.2017, 18:22
54. Versprechen

Jetzt fragt sich doch : "WAS hat Herr Schröder verhandelt oder gar versprochen? Als "Gas-Direktor " kann er ja manches zusagen. Wenn die türkische Justiz mit einen "Guten Wort so einfach zur Handlung aufgefordert wird , und das auch dann noch tut ,kann man wohl von einer unabhängigen Justiz in der Türkei nicht reden. Ich wüsste gerne wer Herrn Schröder aufgefordert hat hierzu verhandeln, bis dato gibt es dazu noch keine Hinweise. IS auch noch nicht. Würde mich freuen wenn Herr Schröder in Russland seine Tätigkeit weiter verfolgt und sich aus der deutschen Politik raus hält.























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haarer.15 27.10.2017, 18:30
55.

Zitat von mhuz
Für so etwas kann man Schröder gebrauchen. Putin Erdogan alles Demokraten nach seinem Schlag.Merkwürdig ist schon, bisher hiess es, man müßte Erdogan sagen was Sache ist und die Regierung sei zu weich. Was Schröder mit Erdogan so verhandelt hat ist eigentlich nicht so ganz klar,Russland hat immer noch die Krim besetzt und die anderen Gefangen in der Türkei sind immer noch nicht frei und jetzt auf einmal ist Schröder der größte, der Beste und der Schönste.
Merkwürdig - ja. Für so etwas kann man Leute vom Schlage Schröders in der Tat gebrauchen. Wo sind sie denn in unserer derzeitigen Politelite ?

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jujo 27.10.2017, 18:32
56. ...

Natürlich war an der Agendapolitik nicht alles richtig und gut.
Schröder war und ist immer authentisch. Als MP in Niedersachsen hat er im Bundesrat mit der CDU gegen die SPD gestimmt. "Erst das Land, dann die Partei!" So war er auch als BK. Er hätte die Agenda nicht machen müssen, dann wäre er länger BK geblieben. Dieses zum Wort stehen scheinen die Putins und Erdogans zu schätzen, halbseidenes herumgeeire eher nicht.

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rösti 27.10.2017, 18:39
57.

Zitat von von Hinnen
Schröder arbeitet nur gegen Geld.
Ja hoffentlich Sie auch!!!!!!

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recepcik 27.10.2017, 18:45
58. Herr Schröder

Ist bei Diktatoren beliebt. Und wenn Gabriel diesen faulen Deal von Schröder lobt, schadet er seiner Partei. Die Türkei könnte die Deutschen Geiseln dort gegen Zugeständnisse in der EU oder Geld verkaufen. Das ist ein Kuhhandel und sollte nicht Schule machen. Wenn man sieht, daß die Türkei für Geld Deutsche als Geiseln nimmt, sollte man alle Geldzahlungen an die Türkei stoppen und den wirtschaftlichen Druck erhöhen.

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hape2412 27.10.2017, 20:15
59. Ich finde es sehr bezeichend,

wie viele Foristen sich positiv - so wie auch ich - über Gerhard Schröder äußern. Es handelt sich dabei sicher nicht nur um - ehemalige - Wähler der SPD. Die positiven Äußerungen zeigen für mich, wie sehr die Wählerinen und Wähler der Politikauffassung von Angela Merkel müde sind. Die politische Stimmungslage in Deutschland erinnert mich an die Kanzlerdämmerung 1998. Die Menschen haben die wachsweiche, nur auf den Machterhalt gerichtete Handlungsweise der momentan Regierenden und der wahrscheinlich in Zukunft Regierenden einfach satt bis zum Stehkragen (siehe Wahlergebnis der AfD, das nun wohl endgültig als Protestresultat einzuordnen ist). Sie haben satt, dass Parteien einfach ihre Grundsätze über Bord werfen (die Grünen), um Teilhabe an der Macht zu bekommen. Die Menschen wollen nicht mehr, dass politische Entscheidungen unter dem Gesichtspunkt getroffen werden, welche Konsequenzen die Entscheidungen für das nächste Wahlergebnis haben. Sie wollen, dass Entscheidungen unter dem Gesichtspunkt getroffen werden, was gut für das Land und seine Menschen ist. Schröder hat diese Politikauffassung vertreten. Wie schon in anderen Beiträgen erwähnt: ein Kanzlerkandidat Schröder würde heute wohl einen Erdrutschsieg erzielen, weil er für etwas steht, das es schon lange nicht mehr gibt: eine konsequente Politik.

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