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Gerichtsbeschluss: Merkel muss Hintergrundgespräche mit Journalisten offenlegen
DPA

Kanzlerin Merkel soll nach Informationen des SPIEGEL berichten, welche Journalisten sie 2016 zu vertraulichen Gesprächen traf. Auch die Themen müssen laut einem Gerichtsbeschluss veröffentlicht werden.

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birdie 18.02.2017, 10:58
30. Die Dummheit grassiert beim Tagesspiegel.

Und auch das Berliner Verwaltungsgericht gibt mit seinem Urteil Rätsel auf. Denn es gibt Anlass zu der Vermutung, dass primär das Ansehen der Bundeskanzlerin beschädigt werden und damit Wahlkampfhilfe für die SPD geleistet werden sollte. Die drohende Konsequenz aus Klage und Urteil wird sein, dass wir zu einem NS-Überwachungsstaat werden, in dem 2 Personen nicht mehr vertraulich miteinander sprechen dürfen. Das Gericht wollte offenkundig nicht erkennen, dass Informationsfreiheit gegenüber Informationszwang das höhere Rechtsgut ist. Womit die Frage hochkpommt, wer die Richter waren und wie sie beraten haben. Also gleiches Informations-Recht für alle.

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Hans58 18.02.2017, 11:05
31.

Zitat von discprojekt
Also Interessant ist, dass die Steuerung der Themen für die Medien von "ganz oben" erfolgt.
Woher haben Sie die Information, dass die Gespräche nichts anderes als "Steuerung der Themen für die Medien" zum Inhalt hatten?

Halten Sie Journalisten für so naiv, dass sie sich sagen lassen, was sie in ihren jeweiligen Medien in welcher Art und Weise veröffentlichen sollen?

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Zambi 18.02.2017, 11:06
32. Mafiose Strukturen

Entweder Merkel lädt alle Journalisten ein oder keine,
wenn ein Journalist zu vertraulichen Gesprächen eingeladen wird,
schauen wir mal, bei welchem Gesellschafter der auf der Gehaltsliste steht.
Wenn sich eine Gleichschaltung bestätigt, dann Gute Nacht CDU/SPD

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rainerheinrich 18.02.2017, 11:13
33. Ich sehe

Zitat von Wolfgang Heubach
Die Netzwerke müssen offen gelegt werden - die Inhalte nicht. Das ist gut und richtig so. Dann wird vieles erklärlicher werden . . . Nämlich Seilschaften, die nicht zum Wesen einer freien Presse in einer funktionierenden Demokratie gehören. Man muss nicht mit dem Finger auf Russland oder USA zeigen, um abzulenken. "Fake-News" gibt es auch in Deutschland. Und Leute, die davon in vielfacher Hinsicht profitieren . . . Wait and see.
keinen Zusammenhang zwischen dem vertraulichen Gespräch
und "Fake-News". Was wollen Sie uns mit Ihrem Beitrag nahebringen?
Klartext bitte.

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hannesR 18.02.2017, 11:15
34. Das erinnert alles doch sehr an

Trumps Methoden. Der will auch mit jedem reden um anzugeben aber sie dürfen nicht darüber berichten.

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v.papschke 18.02.2017, 11:20
35. Wozu

gibt es Bundespressekonferenzen? Die Sonderbehandlung ausgewählter Pressevertreter hat nur ein Ziel: positive Berichterstattung über Regierungspolitik.

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Zambi 18.02.2017, 11:24
36. Wähler First

Bevor Merkel etwas in diesen Runden zu sagen hat, was den Wähler betrifft, hat sie erstmal den Souverän zu informieren,
im Prinzip sind daher solche Runden überflüssig.

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morini 18.02.2017, 11:28
37.

"auf Linie bringen " heißt heute politisch korrekt "Hintergrundgespräch führen".

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versöhnung 18.02.2017, 11:32
38. Klare Antwort

Zitat von Hans58
Woher haben Sie die Information, dass die Gespräche nichts anderes als "Steuerung der Themen für die Medien" zum Inhalt hatten? Halten Sie Journalisten für so naiv, dass sie sich sagen lassen, was sie in ihren jeweiligen Medien in welcher Art und Weise veröffentlichen sollen?
ja; auch wenn Ihnen das nicht passt. Es liegen schließlich umfangreiche Erkenntnisse und Anhaltspunkte dafür vor.

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Herbert1968 18.02.2017, 11:35
39. Nanu?

Wie steht es denn da mit der Pressefreiheit, Stichwort: Informantenschutz. Kein Journalist muss preisgeben, woher er seine Informationen hat. Dieser Grundsatz wird ausgehebelt, wenn man den Informanten zur Preisgabe dessen verpflichtet, was der Journalist verweigern darf.

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