Forum: Politik
Germany First: Wie man sich auf einen Handelskrieg vorbereitet
AP

Donald Trump will deutsche Produkte mit horrenden Einfuhrzöllen belegen. Dagegen hilft nur eins: Wir müssen uns eingehend mit dem Geschäftsgebaren von US-Konzernen wie Apple und Facebook beschäftigen.

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knipps 23.01.2017, 15:04
190. Yeah

When they go low, we go high!

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appenzella 23.01.2017, 15:04
191. Nie war TTIP so nötig wie heute,

denn mit TTIP können wir uns durch Trumps Politik entgangene Gewinne aus den USA zurückholen.
Ja Grüezimo

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chk23 23.01.2017, 15:04
192.

Zitat von ihawk
Propaganda ist meist eine Lüge - genauso wie die "Fake News" von Herrn Fleischhauer. Das weglassen eines Halbsatzes ist auch eine Lüge, wenn man damit eine Wirkung erzielen möchte. Donald Trump ist mit Sicherheit ein Polit-Clown, nur sollte man ihn nicht falsch zitieren ... Strafzölle soll es auf BMW Fahrzeuge geben, >>>die BMW für den U.S. Markt zu Billigstlöhnen in Mexiko bauen lässt.
Auch Ihnen möchte ich ganz Dringend ans Herz legen, einen Kurs in Sachen Medienkompetenz zu besuchen. Bei Herrn Fleischhauers Artikel handelt es sich nicht um "news", sondern um einen sogenannten "Kommentar". Der "Kommentar" stellt eine reine, persönliche Meinungsäußerung des Verfassers dar, und erhebt keinerlei Anspruch auf Objektivität oder das Beschränken auf recherchierte Fakten.

Übrigens beschäftigt die "BMW US Manufactoring Company" 8000 Mitarbeiter in den USA - kennen Sie ein US-Unternehmen, das ähnlich viele Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen hat?

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wasistlosnix 23.01.2017, 15:04
193. Genau

weil Firmen wie Apple keine Steuern zahlen sollte man auch das Establishment in Europa hinterfragen!
Die Engländer hatten ihre Währung nie aufgegeben deswegen auch ein möglicher Brexit. Wenn die Grieche ihre Drachme hätten dann wären die auch schon längst aus der EU draußen kurze Abwertung der Drachme ergibt billiges Obst und Gemüse in deutschen Supermärkten und Arbeitsplätze in Griechenland. Italien wieder zurück zur Lira kurze Abwertung und ganz schnell ist ein FIAT ein Schnäppchen das man sich alle 3 Jahre wg. der Garantie leisten kann.
Nur leider kann dann keiner mehr unsere Produkte bezahlen und ja das wäre dann Handelskrieg den derjenige gewinnt der am autarksten aus dem eigenen Land leben kann. Zurück zur Kohle dann haben wir auch wieder unsere eigene Energie und auch wieder erstrebenswerte Arbeitsplätze ja und SPON gäbe es dann endlich gedruckt weil Internet plötzlich Geld kostet.
In jedem Krieg verliert derjenige wo mehr hat immer und der wo nichts hat kann nur gewinnen. Wie jeden Samstag gegen Barcelona Bayern München etc. Die großen können nur verlieren den Sieg erwartet man und die kleinen können nur gewinnen da niemand damit rechnet.
Die Industrie wird da pragmatisch sein. Ein Auto würde sich um 400$ verteuern wenn es in der USA zusammengebaut wird. Wenn alle Zulieferer auch in der USA produzieren würden wären es schon mindestens 5000$.
400$ sind verschmerzbar zahlt ja eh der Kunde und sind für alle gleiche Bedingungen und wo der amerikanische Autozulieferer produziert interessiert den Autobauer nicht! Sowenig wie den der sich kein Auto leisten kann.

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joeaverage 23.01.2017, 15:05
194. Und das passiert Ihnen?

Zitat von muellerthomas
Exporte 2016 China: 2,5 Mio. USD
Armes China.

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hugahuga 23.01.2017, 15:06
195.

Herr Fleischhauer träumt - den Traum von der Eigenständigkeit. Natürlich wäre es schön, wenn es ein deutsches (oder zumindest europäisches ) Pendant zu apple, google und Microsoft gäbe. Dem ist aber nicht so und bitte die Blauäugigkeit ablegen - us amerikanische thinkt tanks und NGO's haben längst dafür gesorgt, dass die deutschen Eliten sich angepasst haben und sich somit in die US amerikanische Vormacht eingefügt haben. Wenn wir zuerst einmal dran gehen würden, die Vormacht der Funds, think tanks und councils abzubauen und nach unserem Vorteil zu ersetzen, dann bestünde auch die Möglichkeit, in Zukunft nicht nur eigenständig, sondern auch ebenbürtig auf der Weltbühne in Erscheinung zu treten. Aber - bisher fehlt der politische Wille und da nicht nur die aktuelle, sondern mindestens auch die kommende Politikergeneration dieses eingepflanze US Gen in sich trägt, wird es noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, bis die notwendige Abnabelung vollzogen sein wird. Dass sie notwendig ist, daran besteht sicher kein Zweifel. Aber noch wehren sich die direkt Beteiligten bzw. die Profiteure.

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rst2010 23.01.2017, 15:06
196.

das hat in der weimarer republik ja auch funktioniert. der reichskanzler nach '33 war handzahm, nachdem sich ihm das parlament entgegengestellt hatte. oder?

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mesalliance 23.01.2017, 15:07
197.

ich stimme herrn fleischhauer insofern zu, dass es höchste zeit wird dass sich facebook in deutschland an deutsche gesetze hält - was das allerdings mit einem handelskrieg zutun hätte, ist mir ein rätsel..

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kosu 23.01.2017, 15:08
198. Trump hat nicht unrecht

Durch den Exportüberschuss und der ist beträchtlich fließt sehr viel ab!
Das ist auch das Problem in der EU zwischen Nord und Süd! Dazu kommt das der Binnenmarkt hier zu Lande durch die Lohnpolitik und der Euroenteignung ein Katastrophe ist! Das gleiche Problem gab es schon mal, 1900 und war mit ein Auslöser für 1914! Der Deutsche Exportüberschuss zu GB und da waren die Währungen noch Gold gedeckt. Heute oder bald wertloses Papier wie in den 20 Jahren. Viele Länder leiden darunter und sind verschuldet bis zum jüngsten Tag. Die USA 20 Billionen und es wird mehr.

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mfeldtn 23.01.2017, 15:08
199. Handelskriegstreiber....

Sich vorzubereiten und die möglichen Retourkutschen aufzuzeigen ist sicher nicht so schlecht - auch um eben jene möglicherweise mäßigenden Republikaner im Senat mit Munition zu versorgen.

Man muß aber aufpassen, daß man nicht selbst zur treibenden Kraft hinter eine Handelskrieg wird, denn wie bei allen Kriegen gibt es auch dort nur Verlierer. Und genau wie Importzölle in erster Linie zuallererst die Konsumenten im eigenen Land treffen, wird auch eine zweiwöchige Abschaltung des Fratzenbuchs nicht nur dessen Aktionäre beunruhigen, sondern zuallererst mal die Nutzer - zu denen auch nicht wenige deutsche Firmen und Institutionen zählen.

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