Forum: Politik
Germany First: Wie man sich auf einen Handelskrieg vorbereitet
AP

Donald Trump will deutsche Produkte mit horrenden Einfuhrzöllen belegen. Dagegen hilft nur eins: Wir müssen uns eingehend mit dem Geschäftsgebaren von US-Konzernen wie Apple und Facebook beschäftigen.

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cryptonomicon 23.01.2017, 15:40
270.

Zitat von chk23
Übrigens beschäftigt die "BMW US Manufactoring Company" 8000 Mitarbeiter in den USA - kennen Sie ein US-Unternehmen, das ähnlich viele Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen hat?
Nun, wie wäre es mit den 29.000 Mitarbeitern der Ford GmbH, nur um mal das prägnanteste Beispiel zu nennen? Als ich zuletzt nachgeschaut hatte, war Ford noch US-amerikanisch, wie im Übrigen auch die GM-Tochter Opel, bei der Gerüchten zufolge noch der ein oder andere Mitarbeiter diverse Kürzungsrunden überdauert haben soll.

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muellerthomas 23.01.2017, 15:41
271.

Zitat von Pless1
An denen sollte sich das führende Industrieland aber gerade nicht orientieren - an einem Schwellenland, das vor ein paar Jahren noch Entwicklungshilfe bekommen hat...
hm, also ok, die Volkswirtschaft, die am meisten exportiert, als Werkbank der Welt gilt und von der erwartet wird, dass sie in absoluten Zahlen bald die USA als größte Wirtschaftsmacht ablösen wird, zählt nicht als Rerefenz... wer wäre denn geeignet?

Wenn wir in Exporten pro Einwohner argumentieren, liegt Deutschland übrigens auch nicht vorne.

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viceman 23.01.2017, 15:41
272. einen wirtschaftskrieg usa gegen alle

wird die trump administration und die us-wirtschaft nicht überstehen. ohne den dollar als leitwährung ständen die usa noch wesentlich schlechter dar. wenn der dollar , im folge der auseinandersetzungen weiter an bedeutung verliert, dann gibt es einen rasanten abschwung in den usa, ein sog, der vieles mit hinabzieht...

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muellerthomas 23.01.2017, 15:43
273.

Zitat von martin2011ac
... wenn China den Hahn zudreht und keine Rohstoffe bzw. Seltenen-Erde mehr liefert bricht der Gesamte HighTech Elektronik Markt (Handys / Akkus / Computer) zusammen ... ich denke nicht das Trump das wirklich durchdacht hat ... aber das Amt soll ja angeblich demütig machen ... ob ein solcher Effekt aber auch bei Trump einsetzen kann, wage ich zu bezweifeln ... gut möglich dass er den Laden bzw. die USA komplett gegen die Wand fährt ... Übung genug (im bankrotieren)) hat er ja ...
Seltene Erden sind entgegen des Namens nicht wirklich selten, sondern kommen in der Erdkurse durchaus häufig vor, nur selten in konzentrierten Lagerstädten. Es gibt durchaus Minen in den USA, weil China aber einfach billiger fördern kann, wird dort derzeit kaum abgebaut.

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porlox 23.01.2017, 15:44
274. Na und ...

"Donald Trump will deutsche Produkte mit horrenden Einfuhrzöllen belegen."
Dann machen wir das mit US-Produkten auch ... dann gibt es Verhandlungen ... und alles ist wieder beim alten.

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cryptonomicon 23.01.2017, 15:44
275. Körperschaftsteuer und Zölle...

...sind zwei unterschiedliche Dinge. Wie man jetzt die Trumpschen Märchenzölle von 35% als Maßstab für die Irische Körperschaftsteuer hernimmt, ist mir ein Rätsel. Allerdings bin ich auch dafür, dass Herr Fleischhauer weniger Kolumnen schreibt. Es müssen nicht gleich die 38% Volumen vom Doppelkorn sein, aber 25% wäre schon ein Anfang.

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chk23 23.01.2017, 15:44
276.

Zitat von vox veritas
Opel?
Opel ist kein US-Unternehmen, das seine US-Fahrzeuge in Deutschland vertreibt, sondern ein ehemals Deutscher Automobilkonzern, der von einem US Konzern aufgekauft wurde.
Genauso wenig was Crysler in der Zeit von 1995 bis 2007 ein Deutscher Automobilhersteller.
Sie können in den USA keine Opel kaufen und Opel vertreibt auch hier keine Fahrzeuge des Mutterkonzerns General Motors.

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DieterKühne 23.01.2017, 15:45
277. 0hne Facebook geht unsere

Da nehmen einige Foristen den Mund aber ganz schön voll. Man stelle sich vor, Facebook oder Twitter würden bei uns aufgrund von Strafmaßnahmen einige Tage nicht funktionieren. Virtuelle Freunde hören nichts voneinander, Nafris könnten sich schwerer zum Teutoninnen-Belästigen verabreden, es könnten sogar rechte Hetz- und Hass-Postings ausfallen, und so würde unsere Kultur beschädigt. Aber eines ist sicher: Merkel und die Flüchtlinge sind dann daran Schuld.

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quellcode 23.01.2017, 15:45
278.

Zitat von faehri_60
Ich hab’s "die Tage" schon mal geschrieben: was hindert andere Staaten, allen voran die USA, daran, es den Deutschen wirtschaftlich nach zu tun? Wer in Teufels Namen erpresst bloß die Welt "Deutsch" zu kaufen. Vor allem aber: WIE machen wir das? WIR haben weder Flugzeugträger noch A- Waffen .. im Gegenteil, unsere Verteidigung ist nur bruchstückhaft einsatzfähig ... Trotzdem "schlagen sich alle" um Made in Germany .. und leisten mit ihren Drohungen gleichzeitig einen wirtschaftlichen Offenbarungseid. DAS ist peinlich!
In eine EU eintreten wo man der wirtschaftlich stärkste Partner ist, dann die Währungen zusammenlegen und schwupps, können Sie Waren und Dienstleistungen stark unter Wert verkaufen.

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schillerphone 23.01.2017, 15:46
279. Nichts für Ungut

Facebook hätte man schon lange die Grenzen aufzeigen müssen. Völlig unabhängig davon, ob Trump uns wohlgesinnt ist oder nicht.

Und bezüglich Handelskrieg. Trump ist ein Geschäftsmann. Wer ihm mit einem fairen Vorschlag kommt, dann wird dieser Vorschlag auch angenommen. Statt eines Handelsabkommens muss dann eben jeder Deal extra ausgehandelt werden. Da wird eine Hand die andere waschen.

Er ist nicht total verblödet. Auch, wenn das hier bei SPON gerne so dargestellt wird.

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