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Gescheiterter EU-Spitzenkandidat Weber: "Was weh tut, ist die persönliche Diskreditie
Patrick Seeger/ REX/ EPA-EFE

Manfred Weber sollte Chef der EU-Kommission werden, doch dafür gab es keine Mehrheit. Nun hat sich der CSU-Politiker erneut darüber beklagt, wie man mit ihm umgegangen sei.

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Herr Knigge 13.07.2019, 12:11
1. Teil des Problems

Diese komische Idee, dass die stärkste Kraft auch die Führung darstellt ist komplett an jedem demokratischen Verständnis vorbei. Die Mehrheit entscheidet - nicht die größte kleine Einheit. Und wenn sich 10 Parteien einig sind und damit 51% haben, dann kann die andere Partei 49% haben und trotzdem keinen Führungsanspruch haben. Es würde der Demokratie (auch in Deutschland) wirklich gut tun, wenn man mal vom Fraktionsdenken zum echten Mehrheitsdenken gehen würde. Zumindest die Direktmandate sollten ausschließlich ihrem Gewissen verpflichtet sein.

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durch blick 13.07.2019, 12:15
2. @all

Wie sich jemand als europäischer Spitzenkandidat fühlen kann der gerade mal auf der Wahlliste in Bayern stand erschließt sich mir immer noch nicht. Was dieser Vorgang mit Demokratie gemeinsam haben soll ebenfalls nicht. Gut ist auf jeden Fall eines, kein bayrischer Lobbyhanselamigo auf einem europäischen Spitzenamt. Es reicht die jahrzehntelange unsägliche Besetzung einer diversen Behörde in Berlin.
Habe die Ehre
DB

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bereg 13.07.2019, 12:18
3.

Herr Weber ist nicht mein Kandidat gewesen, aber seine Fraktion, und damit der Spitzenkandidat Weber hat nun mal die Wahl gewonnen. Dass jetzt aus Gnaden von Osteuropäischen Autokraten eine aus Hut gezauberte Kandidatin Eu-Präsidentin werden soll, ist etwas, was die Eu, ja die Demokratie nicht nur schächt, sondern bald umbringt. Orbán in Ungarn lässt sich feiern als einer, der die untergehende westliche Demokratie besiegt hat. Haben unsere Politiker keinen Berater, der ihnen die Konsekvenzen solchen Hinterzimmerentscheidungen klar macht?

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bereg 13.07.2019, 12:19
4.

Herr Weber ist nicht mein Kandidat gewesen, aber seine Fraktion, und damit der Spitzenkandidat Weber hat nun mal die Wahl gewonnen. Dass jetzt aus Gnaden von Osteuropäischen Autokraten eine aus Hut gezauberte Kandidatin Eu-Präsidentin werden soll, ist etwas, was die Eu, ja die Demokratie nicht nur schächt, sondern bald umbringt. Orbán in Ungarn lässt sich feiern als einer, der die untergehende westliche Demokratie besiegt hat. Haben unsere Politiker keinen Berater, der ihnen die Konsekvenzen solchen Hinterzimmerentscheidungen klar macht?

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Michael Papke 13.07.2019, 12:25
5. Woher kommt die Mehrheit für von der Leyen ?

Wenn Weber keine Mehrheit bekommt, dann liegen die Verhältnisse für vdL doch auch nicht anders. Diese Dame hat ihre Korruptheit allerdings schon positiv nachgewiesen, so dass ich persönlich es nicht gutheißen kann, dass sie ihre Beratergefolgschaft - die in allen von ihr geführten Ministerien schon genug Honorare abgegriffen haben - nun nach Brüssel an noch größere Fleischtöpfe führt.
Das Parlament wäre gut beraten, Frau vdL durchfallen zu lassen: nicht nur aus demokratietheoretischen Erwägungen, sondern auch wider Inkompetenz und Korruption...

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Fuscipes 13.07.2019, 12:28
6.

Es wurden Fehler im Vorfeld der Europawahl gemacht, Herr Weber dürfte nicht der einzige sein dem das Wahlverfahren nicht geschmeckt hat, weil es an Dämlichkeit schillert, dennoch muß der schlechte Verlierer jetzt nich auch noch rausgekehrt werden.

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BassErstaunt 13.07.2019, 12:30
7. Umgang...

Den Umgang kann ich nicht bewerten. Aber ein man wie Weber ist international zu leichtgewichtig. Das mag eine CSU nicht verstehen, weil auf der Ebene des Bundes auch mittelmäßig qualifiziertes Personal ja immer untergebracht werden kann. Aber länger verstehen aber nicht, warum die Tatsache, dass jemand Bayer ist, ausreichend wäre. Der Herr Weber ist vielleicht kein Dummer - wirkte aber in vielen Auftritten eben doch etwas zu provinziell. Ich denke, das sollte man auch absprechen dürfen und ein Mann, der den Top-Posten in der EU will, muss solche Kritik locker verarbeiten.

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beathovenr66 13.07.2019, 12:31
8. CSU Makel

Der Frust des Herrn Weber ist verständlich aber sein Scheitern im Parlament wie bei den Regierungschefs war absehbar und für jeden vernunftbegabten Menschen logisch nachvollziehbar.
Machen wir uns nichts vor, Mitglied der CSU zu sein, ist keine gute Empfehlung für den Spitzenposten der EU.
Intelligenten Leuten wie Frau Merkel war das von Anfang an klar, nur ist sie zu klug, um das laut herauszuträllern.
Die Partei der Söder, Dobrindts und Scheuers hat für Deutschland noch nichts, aber wirklich gar nichts, positives getan und Bayern ist Spitze trotz und nicht wegen der CSU.

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471148 13.07.2019, 12:34
9.

Herr Weber und die CSU sollte sich fragen wie er mit der Öffentlichkeit bzw. dem Wähler umgegangen ist. Das ist zu beklagen.

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