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Geschlechtergerechtigkeit weltweit: "Arm an Rechten, Chancen, Macht"
Finbarr OReilly/ REUTERS

Frauen stehen häufig schlechter da als Männer. Eine Studie zeigt, wo auf der Welt die Situation besonders dramatisch - und wo es zur Geschlechtergerechtigkeit nicht mehr weit ist.

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felisconcolor 06.09.2019, 10:31
1. Wundervoll

wie in der Studie mal wieder von Tradition und traditionellen Rollen die Rede ist. So kann man Probleme auch verniedlichen. Frauen werden durch ultrakonservative Religionen in ihre Rollen gedrückt. Um so mehr je mehr Macht die Religion gegenüber dem Staat hat. Und da nehmen sich auch manche Industrieländer nicht aus.

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muellerthomas 06.09.2019, 10:34
2.

Japan besser als die USA? Eigenartig.

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Crom 06.09.2019, 10:46
3.

Vietnam nur schwach? Wenn ich dort bin, sehe ich viele Frauen, die geschäftstüchtig sind und sonst auch keine Unterschiede in der Behandlung von Männern und Frauen. Gibt es genauere Zahlen zu den einzelnen Ländern?

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Frust 06.09.2019, 10:47
4. Bildung

Keinen Euro mehr für die dunkelrot markierten Länder, wenn nicht:

Der Mädchenanteil in den Schulen 50 Prozent beträgt
Die Gleichberechtigung der Frauen aktiv und nachprüfbar von den Regierungen umgesetzt wird
Verankerung der Trennung von Staat und Religion in der Verfassung
Mittelfristig 50prozentiger Frauenanteil an höheren Bildungseinrichtungen

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markus_wienken 06.09.2019, 11:03
5.

Zitat von Frust
Keinen Euro mehr für die dunkelrot markierten Länder, wenn nicht: Der Mädchenanteil in den Schulen 50 Prozent beträgt Die Gleichberechtigung der Frauen aktiv und nachprüfbar von den Regierungen umgesetzt wird Verankerung der Trennung von Staat und Religion in der Verfassung Mittelfristig 50prozentiger Frauenanteil an höheren Bildungseinrichtungen
Änderungen können nicht von außen erzwungen werden, die müssen von selbst aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Druck von Außen diesbezüglich ist meist kontraproduktiv und stärkt nur die konservativen Kreise.
Und wenn andere Länder/Kulturen andere Lebensmodelle leben wollen, warum sollen wir zu unserem Nachteil dort Druck aufbauen?

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Atheist_Crusader 06.09.2019, 11:15
6.

Zitat von felisconcolor
Wundervoll wie in der Studie mal wieder von Tradition und traditionellen Rollen die Rede ist. So kann man Probleme auch verniedlichen. Frauen werden durch ultrakonservative Religionen in ihre Rollen gedrückt. Um so mehr je mehr Macht die Religion gegenüber dem Staat hat. Und da nehmen sich auch manche Industrieländer nicht aus.
Tradition, Kultur und Religion gehen Hand in Hand, so sehr dass es schwierig ist sie zu trennen.

Deswegen sind sie ja auch so effektiv wenn es darum geht Veränderungen zu verzögern und zu verhindern.

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Atheist_Crusader 06.09.2019, 11:24
7.

Zitat von markus_wienken
Änderungen können nicht von außen erzwungen werden, die müssen von selbst aus der Mitte der Gesellschaft kommen. Druck von Außen diesbezüglich ist meist kontraproduktiv und stärkt nur die konservativen Kreise. Und wenn andere Länder/Kulturen andere Lebensmodelle leben wollen, warum sollen wir zu unserem Nachteil dort Druck aufbauen?
Ja und nein. Einserseits stimme ich Ihnen zu dass wir unsere Lebensmodelle nicht anderen Kulturen aufdrängen sollten. Unter anderem aus den von ihnen genannten Gründen - auch wenn das bei weitem nicht überall zutrifft, die Konservativen können auch in der Minderheit sein und eine von der Mehrheit gewollte kulturelle Annäherung blockieren.

Es ist allerdings auch schwer zu ertragen wenn man zusehen muss, wie eine empathielose, konservative Mehrheit alles unterdrückt was nicht wie sie ist - Frauen, Homosexuelle, ethnische und religiöse Minderheiten, etc. Wenn da Leben ruiniert oder gar beendet werden, nur weil die Traditionalisten unbedingt anderen ihren Willen aufzwingen wollen.
Und wenn deren Verhalten noch dazu tausende Menschen in die Flucht treibt (entweder direkt durch Verfolgung oder indirekt durch Herabwirtschaften des Landes) und die dann bei uns Asyl suchen, dann geht es uns irgendwann schon etwas an.

Und das ist noch gar nicht mal eingerechnet was passiert, wenn diese Lebensmodelle die Grenze zum Verbrechen gegen die Menschlichkeit überschreiten.

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Sibylle1969 06.09.2019, 11:39
8. @5 Markus-wienken

Fragen wir doch mal separat die Männer und Frauen in diesen Ländern, ob sie wirklich so leben wollen. Da dürften von Männern und Frauen sehr unterschiedliche Antworten kommen. In Saudi-Arabien ist es ziemlich offensichtlich, dass die Frauen mehr Freiheiten haben wollen bzgl. Ausübung eines Berufs, Wahl des Ehepartners, Anzahl der Kinder und Reisen, als man ihnen zugestehen will. Eine weitere Liberalisierung scheitert immer noch an den ultrakonservativen Religiösen.

Meiner Meinung nach beruht die Unterdrückung der Frauen primär auf dem Wunsch, die Sexualität der Frauen zu kontrollieren. Damit die Tochter nicht unverheiratet schwanger wird und bei Heirat noch Jungfrau ist, damit die Ehefrau nicht fremdgeht und überhaupt immer für den Ehemann verfügbar ist. Weiterreichende Frauenrechte müssen daher zwangsläufig mit einer sexuellen Befreiung der Frauen einhergehen, wie sie im Westen ab den 60er Jahren begann.

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Paule Paulson 06.09.2019, 11:43
9.

Zitat von Frust
Keinen Euro mehr für die dunkelrot markierten Länder, wenn nicht: Der Mädchenanteil in den Schulen 50 Prozent beträgt Die Gleichberechtigung der Frauen aktiv und nachprüfbar von den Regierungen umgesetzt wird Verankerung der Trennung von Staat und Religion in der Verfassung Mittelfristig 50prozentiger Frauenanteil an höheren Bildungseinrichtungen
Das ist natürlich ein höchst intelligenter Vorschlag: Keine Entwicklungshilfe mehr für Länder, die sich noch nicht entwickelt haben. Ihr Ernst?

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