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Geschlechterkampf: Die Gender-Lüge
AFP

Seit Jahren predigt die Gendertheorie, dass die zweigeschlechtliche Ordnung passé und das biologische Geschlecht nur soziale Konstruktion sei. Und jetzt? Erklären Transsexuelle wie der Olympiasieger Bruce Jenner das alles für Makulatur.

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Berg 09.06.2015, 20:02
160.

Zitat von maschinenschlosser
Langweilig. Wieso wird uns jeden Tag dieses Genderthema präsentiert?
Weil es eben nicht langweilig ist, sondern eines der innersten Gefühle der Menschen berührt, den Umgang zwischen den Geschlechter, wobei die Gedanken zuerst um die diesbezüglichen Organe kreisen. Und zwar sowohl bei den Medienmitarbeitern als auch bei "uns" Medienkonsumenten.

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weltverkehrt 09.06.2015, 20:09
161.

Zitat von o-alina
Das bedeutet, dass ein Mensch bspw. natürlich weiblichen anatomischen Geschlechts sein kann und eine weibliche Geschlechtsidentität hat, wie dieser Mensch dies aber als Rolle innerhalb der Gesellschaft repräsentiert (gender) ist vollkommen unterschiedlich.
Die Begriffe sind schon den meisten klar, die brauchen sie nicht ständig wiederholen. Der Punkt ist trotzdem, dass anhand von konkreten Beispielen der Widerspruch eindeutig belegbar ist. Die Geschlechter-Rolle, also ob eine Frau das verrufene Heimchen am Herd ist oder die Karrierefrau, der Mann Macho, Frauenversteher oder Drag-Queen, spielt hierbei keine Rolle. Es spielt beim Widerspruch einzig eine Rolle das biologische Geschlecht und das Konstrukt des sozialen Geschlechts, sowie die Identität, die jemand zu besitzen meint. Wenn behauptet wird von Transgender-Menschen und Homosexuellen, wie auch von heterosexuellen Menschen, dass die eigene Geschlechter-Identität und Sexualität von Geburt an vorhanden ist, dann kann sie nicht anerzogen sein. Dann ist das geschlechtertypische Verhalten entsprechend der Identität und Sexualität aber auch nicht anerzogen, sondern schlicht als logische Konsequenz auf eben diese zurückzuführen, unabhängig davon, ob manche es nur als Rolle spielen, während andere dieses von Natur aus haben, es hat sehr viele biologische Ursachen und Kausalitäten, hat mit Attraktivität und körperlichen Eigenschaften zu tun. Nun haben wir Ihr Beispiel, biologisch Frau, will eine Frau sein und steht auf Frauen und dann was? Nimmt diese Frau vielleicht Hormonpillen, damit ihr ein Bart wächst, damit sie wie ein Mann aussieht, obwohl sie eine Frau sein will? Unwahrscheinlicher geht es gar nicht. Eine biologische Frau, die wie ein Mann aussehen will und auf Frauen steht, will mit 99,9 % Sicherheit auch einer sein und nur dann Pillen nehmen. Ob sie ein Macho oder Frauenversteher sein will, spielt keine Rolle, aber sicherlich wird sie als er dann nicht im Bikini herumlaufen wollen oder ständig geschminkt sein, weil es sie als Mann für Frauen nicht attraktiv machen würde. Deshalb ist es eine biologische Sache, da eine Konsequenz aus Identität und Sexualität und keine anerzogene Sache, weit weniger durch ein Rollenverständnis geprägt. Die Ausprägung, die Identität und Sexualität zu betonen, ist natürlich individuell verschieden, sie hängt aber vom Beuteschema ab. Ein bisschen Sozialverhalten und Erziehung kommt dann noch dazu.

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Brutella 09.06.2015, 20:09
162. Kollektive Realitätsverweigerung

Man kann eben, auf Deibel komm raus, nicht akzeptieren, dass die Erde keine Scheibe ist. Oder a la Pippi: Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt. Unsere lieben Linken kennen alles nur, nicht die Realität des Lebens. Man kann auch mit dem Fuß auf den Boden stampfen, bis man kriegt was man will. Oder man wird Ministerpräsident in Griechenland. Oder man lässt sich einen Turm vom Staat bezahlen und darin einsperren, dass man ja nie nicht die Welt sehen und weiter schön von Schneewittchen träumen kann.

Ich bin ein Linker und das ist gut so.

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sumpremerulerxenu 09.06.2015, 20:15
163.

Ist das Geschlecht nun ein soziales Konstrukt, oder wird man mit dem falschen Geschlecht geboren?

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vwl_marlene 09.06.2015, 20:18
164.

Zitat von weltverkehrt
Nehmen Sie doch zur Kenntnis, dass die wenigsten Menschen sich so kleiden, wie sie es tun, nur um sich selbst zu gefallen, sondern um einem bestimmten Kreis zu gefallen. Die Motivation sich auf bestimmte Art zu kleiden ist hier fast immer biologisch vorgeprägt,
Wenn die Menschen sich nach einer bestimmten Weise kleiden, um einem bestimmten Kreis zu kleiden, bedeutet dies dann nicht auch, dass die Wahl der Kleidung eine Reaktion auf die soziale Umgebung ist und somit eben nicht biologisch determiniert ist?

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Tubus 09.06.2015, 20:19
165. Biologie

Zitat von odapiel
Wäre "gender" rein biologisch, dann gäbe es keine Transsexuellen, da ihr biologisches und ihr psychologisches Geschlecht übereinstimmen müßten.
Das ist Unfug. Genau so wie die Annahme Homosexualität wäre nicht angeboren. Es gibt Hinweise auf intrauterine hormonelle Einflüsse, die in sensiblen Reifungsphasen des Gehirns zu entsprechenden Prägungen führen

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danido 09.06.2015, 20:19
166.

Zitat von o-alina
Dann denken Sie bitte nochmal nach was Kleidung ist. Kleidung ist ein Repräsentationsmittel. Kleidung ist nicht biologisch determiniert. Wir identifizieren Kleidung als typisch männlich oder weiblich, weil wir darin bestimmte Muster erkennen (das ist "typisch" für Männer, das andere "typisch" für Frauen; was sich übrigens ständig ändert). Wenn eine Frau sich aufreizend kleidet, weil sie auf Männersuche ist, ist das EINE Art und Weise, wie sie ihre Rolle interpretiert, von verschiedenen. Da sie das ja direkt in Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung gebracht haben: Die sexuelle Orientierung ist unabhängig von der Geschlechtsidentität. Wir haben es also bei hetero- und homosexuellen Frauen mit Personen zu tun, die jeweils biologisch als auch in ihrer Identität Frauen sind. Das allerdings ihre soziale Rolle (hier am Beispiel des Kleidungsverhaltens) unterschiedlich interpretieren und nach außen tragen, kann wohl auch sehr gut daran liegen, dass sie ihr Umfeld anders aufnehmen und sich dadurch auch ihr Repräsentationsverhalten (also gender) voneinander unterscheidet (wir neigen ja dazu Unterschiede zwischen Homo und Hetero zu machen). Kann, muss nicht sein.
Ja Nein! Biologisch determiniert ist das Verhalten sehr wohl. Wenn Sie einem Affen im Zoo einen Handspiegel geben so wird der männliche Affe nur kurzzeitig damit beschäftigt sein und der weibliche sehr intensiv sein äußeres Erscheinungsbild (stundenlang) im Handspiegel betrachten. Dabei betrachtet "sie" nach einiger Zeit sogar ihr Hinterteil mit dem Handspiegel, was dem Männchen wohl im Traum nicht einfallen würde.

...Rollenverhalten! Angeboren nicht sozialisiert! Nicht interpretiert!

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astsaft 09.06.2015, 20:23
167. @danido: Schmetterlingsvergleich

Obwohl ich glaube zu verstehen, was sie sagen wollten, drängt es mich darauf hinzuweisen, dass im wissenschaftlicher Sinn die Artengrenze erreicht ist, sobald bei einer Paarung keine fortpflanzungsfähigen Nachkommen mehr entstehen. Dies ist natürlich bei den Menschen, die alle Teil einer einzigen Art sind, nicht der Fall. Vom daher passt ihr Bild sachlich nicht exakt. Ich mag das Bild aber :-)

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aleman61 09.06.2015, 20:25
168. nicht inspiriert?

Das war aber diesmal ein schwacher Kommentar! Schade, hatte mir mehr Würze und Ironie gewünscht. Diesen Thema würde doch wirklich mehr hergeben.

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elaard.wiesinger 09.06.2015, 20:31
169. Das ist ja toll,

Zitat von caruso2
Was mich immer wieder verwundert, ist dass sich gerade Männer immer wieder gegen die Idee wehren, dass das soziale Geschlecht, also Gender, nicht biologisch sondern, wie der Name schon sagt, zumindest überwiegend sozial determiniert wird. Dabei beinhaltet gerade die Gender-Theorie einige Aspekte die Männern argumentativ dienen könnten, die Situation ihrer Geschlechtsgenossen zu verbessern. Sonst wird Mann sich damit abfinden müssen, die ungesunden, körperlich anstrengenden und schlechter bezahlten Jobs weiter alleine zu machen, während sonst Frauen aufgrund ihrer Bevorzugung zwecks Gleichstellung an ihnen vorbeiziehen oder das Männer weiter 90% aller Inhaftierten stellen oder das Männer weiter 6 Jahre aus sozioökonomischen oder psychosozialen Gründen früher sterben als Frauen oder... Eine weitere Voraussetzung zur Gleichstellung der Männer liegt allerdings nicht primär in ihrer Hand. Der Feminismus müsste sich vom reinen Frauenlobbying hin zu einer echten Gleichstellungsbewegung entwickeln. Hoffen wird man ja noch dürfen.
ich muss also nur auf eine obskure Ideologie hereinfallen und schon lebe ich sechs Jahre länger und komme nicht in den Knast?

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