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Geschlechtervielfalt: Warum der Quoten-Feminismus in Wahrheit reaktionär ist
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Mann, Frau oder etwas ganz anderes? Für die moderne Theorie ist nicht die Biologie, sondern der freie Wille entscheidend für die Geschlechtszugehörigkeit. Wenn aber Chromosomen kein Schicksal mehr sind, wofür braucht man dann Quoten?

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herr_mueller_goettingen 07.03.2019, 16:50
1. Ein toller Denkansatz

immer wieder erfrischend, Herrn Fleischhauer zu lesen. Das gibt der ganzen Diskussion um die Geschlechterquote neuen Schwung. Ich freue mich.

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DougStamper 07.03.2019, 16:51
2. Was mich zum Lachen bringt

Ich sehe in reichweitenstarken magazinen (SpOn, Zeit, Faz, ...) keine Beiträge von ernst zunehmenden Feministen die tatsächlich „genderklos“ oder ähnliches fordern aber dafür gibt es überall einen konservativen der an der Forderung von ein paar Leuten auf Facebook oder dem vorauseilenden „lieber jetzt bevor es Ärger gibt“ handeln von Trägern (Diskussion Winter-Weihnachtsmarkt) den (diesmal aber wirklich) Untergang des Abendlandes festmacht. Fleischhauer, beschäftige dich mit relevanten Themen.

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tomquixote 07.03.2019, 16:55
3. Angesichts dieses Wirrwars …

… wäre es vielleicht doch am besten, wenn wir uns wegen dieses Problems einfach in die Hosen machen würden.

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lachender lemur 07.03.2019, 16:58
4. Wieviele Geschlechter?

In der Mathematik ist das Geschlecht einer Oberfläche die Anzahl der Löcher, die sich in ihr befinden. Es gibt demnach zwar nur abzählbar, aber doch beliebieg viele.

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jbdt 07.03.2019, 17:00
5. Feindschaft zwischen L, G, B, T, I

Männer haben Privilegien, aber jeder kann ein Mann sein.
Frauen verdienen besonderen Schutz, aber jeder kann eine Frau sein.
Sexuelle Orientierung ist Biologie (born this way), aber sexuelle Identität gesellschaftliche Konstruktion.
Männer können zu Frauen werden, es gibt aber keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern.

Der Gesetzgeber sollte sich tunlichst zurückhalten, bis ein gesellschaftlicher Konsens gefunden ist.

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Le Commissaire 07.03.2019, 17:03
6. Geschlecht einfach weglassen? Nichts für Feministinnen

Ich fordere schon seit langem, jeden Bezug auf Geschlecht o.ä. komplett zu streichen, sei es auf Toiletten, im Personalausweis oder in Statistiken. Es gäbe demnach einfach nur Menschen und alle wären gleichberechtigt.

Aufgrund seiner radikal egalitären Wirkung dürfte aber dieser Vorschlag von Feminist*innen erbittert bekämpft werden. Denn wo es keine Geschlechter mehr gibt, gibt es auch keine entsprechenden Quoten und Fördergelder mehr.

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juba39 07.03.2019, 17:03
7. Eine Glosse?

Nein, ein ernsthaftes rechtliches Problem. Diese Frage müssen sich nämlich die Genderfetischisten gefallen lassen. Wenn die Geschlechterzugehörigkeit nur vom Willen der Person gesteuert wird. Wie wollen diese Leute einen Mißbrauch verhindern, daß sich ein Mann/Frau um eine Funktion/Stelle bewirbt, die eigentlich nach einem ja noch zu beschließendem Gesetz, wo es Quoten geben soll, dem anderen Geschlecht, egal ob 2,3,oder mehr, vorbehalten ist. Also NICHT vom Willen nach einem bestimmten Geschlecht, sondern einfach Machtstreben geschuldet? Da darf man auf eine entsprechende Gesinnungsprüfung gespannt sei. Oder eine Flut von Klagen. Viel Spaß!
Übrigens, im Wald bleibe ich stehen, auf dem WC setze ich mich hin...

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lachender lemur 07.03.2019, 17:05
8. Dümmer jehts immer

@Drittes Geschlecht@ ist ein Kampfbegriff der rechten Szene, mit dem alles was fortschrittlich ist an Gleichberechtigung, verunglimpft wird. Die verkrampfte Frau Kramp hat da schon haargenau den richtigen Ton getroffen.

Worum es geht, sind Unisex-Toiletten, wie in Skandinavien schon lange gang und gäbe. Einfach ein Klo für eine Person, man macht die Türe zu und jut is. Ein Kontrollfreak, wer wissen will, ob man sitzt oder steht / das geht nur zwei Leute was an. Nämlich Urinierenden und hinterher das Klo Putzenden.

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Sibylle1969 07.03.2019, 17:06
9.

Wer es ernst meine mit dem dritten Geschlecht, müsse sich von der Quote verabschieden, denn die Quote sei ja reaktionär. Nein, die Quote ist nicht reaktionär, sie ist nur ein wahrscheinlich notwendiges Übel auf dem Weg zu einer angemessenen Repräsentierung von Frauen in Politik und Wirtschaft. Jan Fleischhauer versucht mal wieder, verschiedene Gruppen gegeneinander auszuspielen. So nach dem Motto, wer für Frauenquoten sei, benachteilige die Vertreter des sogenannten dritten Geschlechts. Ich nehme ihm nicht ab, dass er sich wirklich für die Belange die Angehörigen des dritten Geschlechts einsetzt.

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