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Geschlechtervielfalt: Warum der Quoten-Feminismus in Wahrheit reaktionär ist
DPA

Mann, Frau oder etwas ganz anderes? Für die moderne Theorie ist nicht die Biologie, sondern der freie Wille entscheidend für die Geschlechtszugehörigkeit. Wenn aber Chromosomen kein Schicksal mehr sind, wofür braucht man dann Quoten?

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frank.best 08.03.2019, 04:37
130. Prozentrechnung: mangelhaft

die Anzahl der Intersexuellen beträgt also 0,1 Prozent; bei 1.000 Schülern ist es dann "extrem unwahtscheinlich", dass eine/r dabei ist? Nein, ist es nicht, sondern wahrscheinlich ist bei 1.000 Menschen dann gerade eine/r dabei.

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Aurora vor dem Schilf 08.03.2019, 06:03
131. Wirrer Denkansatz

Ein bisschen wirr, der Denkansatz. Hier werden Aspekte miteinander vermischt, die so gar nichts gemein haben.

Wieso soll bitte eine benachteiligte Gruppe die Quote aufgeben, nur weil es jetzt ein drittes Geschlecht gibt? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

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panzerknacker 51 08.03.2019, 06:10
132. Ein

Zitat von Sibylle1969
Wer es ernst meine mit dem dritten Geschlecht, müsse sich von der Quote verabschieden, denn die Quote sei ja reaktionär. Nein, die Quote ist nicht reaktionär, sie ist nur ein wahrscheinlich notwendiges Übel auf dem Weg zu einer angemessenen Repräsentierung von Frauen in Politik und Wirtschaft. Jan Fleischhauer versucht mal wieder, verschiedene Gruppen gegeneinander auszuspielen. So nach dem Motto, wer für Frauenquoten sei, benachteilige die Vertreter des sogenannten dritten Geschlechts. Ich nehme ihm nicht ab, dass er sich wirklich für die Belange die Angehörigen des dritten Geschlechts einsetzt.
sehr guter Beitrag zum Verständnis der Humorbefreitheit in den Reihen der Emanzipationsaktivistinnen. Ich konnte mir beim Lesen des Artikels und dieses Kommentars jedenfalls ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen.

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NoirDesir 08.03.2019, 06:22
133. Die interessantere Frage ist...

...wozu braucht man den Quoten-Reaktionär Fleischhauer eigentlich noch?

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panzerknacker 51 08.03.2019, 06:36
134. der die das

Zitat von frenchie3
Für mich war Geschlecht bisher Der Die Das, mit Das hätte man ja irgendwie auch "das Dritte" - im Gegensatz zu Franzosen oder gar Amerikanern - Geschlecht serienmäßig in der Sprache. Ist den Genderwahnen eigentlich schon mal aufgefallen daß Deutschland schon seit Jahrhunderten weit voraus ist? Gut, nun ist es aber heute wohl so daß ein schwuler Mann kein Mann mehr ist sondern ..?? Obwohl, wie beim "normalen" noch alles dranhängt und nur anderweitig eingesetzt wird. Also, mal technisch gesehen, ein Geländewagen wäre kein Auto, die Limousine aber. Ich mach mir jetzt ernsthaft Gedanken um die geistige Gesundheit von Biologen, Ärzten, Toilettenherstellern....
Guter Hinweis. Wir sind uns ja noch nicht einmal grenzüberschreitend über Geschlechtsbestimmungen einig, zB bei Flußnamen (deutsch die Rhone, französisch le Rhone). Wo soll das bloß enden ...

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Phleon 08.03.2019, 06:51
135.

Es gibt den positiven und negativen Pol. Dazwischen gibt es aber unendlich viele Ausprägungen in beliebiger Stärke (bis hin zu Null).

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timm2525 08.03.2019, 07:12
136. Lobby der GWSler

Angesichts dieser Debatte muss man sich ernsthaft fragen, warum man überhaupt an einer längst überkommenen Geschlechtertrennung bei Toiletten festhält - in Italien gibt es die in 90% aller bars und restaurants auch nicht. Aber dafür ist wohl die Lobby des Handwerks zu stark, die daran hervorragend verdient !

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e-l 08.03.2019, 07:17
137. Über den "freien Willen" und WC´s

leider hat der Autor Herr Fleischhauer auch so einiges nicht verstanden und bringt hier sehr männliches Gedankengut auf das Papier. Er bedient damit wieder das männliche Patriarchát. Unabhängig davon, on AKK nun sich an politisch linken Männern, intergeschlechtlichen oder transgeschlechtlichen Menschen vergnügt hat, hat die Diskussionen einige Wendungen genommen, die isbesondere die Gesinnung der Autoren zeigt. Interessant: bei diesen Diskussionen melden sich fast nur Männer, die alles unnötig fnden.
Wer große Menschengruppen von hinten betrachtet (bei Konzerten, in s), erkennt schnell, das die Unterschiede zum Teil zwischen Menschen eines geschlechtes größer sind, als zwischen den Geschlechtern. Sich über intergeschlechtliche Menschen lustig zu machen, ist peinlich! Es gibt sie und sie wurden und werden zum Teil noch Zwangsoperriert und mit Hormonen Zwangsbehandelt: das ist wieder aller Menschenrechte! Diese Menschen stellen selten die Forderung nach einem dritten WC auf. Diese Forderung kommt auch aus dem Bereich von transgeschlechtlichen und zwischengeschlechtlichen Menschen (Non-Binary) fast nie. Herr Fleischhauer hat recht: viel wichtigersind Forderungen z.B. in der Arbeitswelt entsprechende Rechte zu bekmmen und nicht diskriminiert zu werden! Ich bin Lehrerin und als ich mich zuerst bei befreundeten Kollegen outete, den Geburtsregistereintrag meines Geschlechtes von m zu w ändern zu wollen, lag bereits ein Prozess über mehrere Jahre vor. Ein Kollege brachte es auf den Punkt: "Warum willst (!) du diesen Weg gehen und freiwillig (!) auf Rechte verzichten, die du als Mann hast?" Dass dies so sein würde, wusste ich schon vorher. Und ich hatte Angst. Später hatte ich Angst, wegen diesem Weg, den ich gehen musste ! meine Kinder etc. zu verlieren. Meine Direktorin verbietet mir auf Grund dieses Hinetrgrundes Klassenleitungen, Schulleitungsaufgaben, Prüfungen abzunehmen und verlangt schriftlich, dass ich die Schule verlasse. Die Schulaufsicht und das Ministerium stützt dabei diese Schulleiterin. Das ist Diskriminierung. Ich ahnte, dass so etwas passieren kann, als ich mich outete - und trotzdem musste ich es machen. Es war eben kein freier Wille. Herr Fleischhauer: ich kenne viele Menschen, die so sind, wie ich, jedoch, dass irgend ein Mensch glaubt, dieser Weg sei einfach, wenn er sich outet, ist falsch. Ich hätte lieber etwas gehabt, was mich vor dem Outing und diesem Weg bewahrt hätte. Sie irren: es ist nicht der "freie Wille" nach dem Menschen nach Gusto ihr Geschlecht wählen - das glaub auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Texte, wie Ihrer tragen mit diesen Aussagen dazu bei, dass Menschen wie ich, mehr Angst im eigenen Land haben und konkrete Notfallpläne für das Auswandern in andere Ländern ausarbeiten. Das ist kein Scherz - und damit war die Aussage von AKK für einige Minderheiten auch kein Scherz, denn sie wissen nun, dass AKK sie als mögliche Kanzlerin nicht schützen wird.

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norgejenta 08.03.2019, 07:23
138. ich habe eine

drei jahre alte Tochter.. und nichts würde mich stolzer machen, wenn es mal zu ihre heissen würde: "Wir wollen die in unserer Firma haben , weil sie gut ist". und nicht . " Wir nehmen die in unsere Firma ,. weil wir müssen"....

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lordofaiur 08.03.2019, 07:27
139. Medien haben Mitschuld

Schuld sind vor allem auch Medien, die diesen "Schwachsinn" mit ihren Artikeln fördern. Letztendlich hat AKK Recht. Man sollte nicht jede Sau durchs Dorf treiben. Durch diese unsägliche Berichterstattung von völlig unwichtigen Themen (99,9% sind nicht betroffen) wird ein Streit vom Zaun gebrochen der völlig unnötig ist. Vermutlich wird der "Skandal" AKK nicht schaden, eher das Gegenteil. Ich bewundere sie für ihre Standhaftigkeit. Wir brauchen endlich wieder Politiker mit Rückrat und eigener Meinung. Schade nur, dass durch meine Steuergelder dieser ganze "Gendermist" mit finanziert wird. Was viele nicht wissen. Auch dieses Theaterstück in Berlin wird durch Steuermittel finanziert.

Ansonsten wie immer sehr guter Artikel des geschätzten Hr. Fleischhauer.

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