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Geschlechtervielfalt: Warum der Quoten-Feminismus in Wahrheit reaktionär ist
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Mann, Frau oder etwas ganz anderes? Für die moderne Theorie ist nicht die Biologie, sondern der freie Wille entscheidend für die Geschlechtszugehörigkeit. Wenn aber Chromosomen kein Schicksal mehr sind, wofür braucht man dann Quoten?

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spon-1309986622190 07.03.2019, 17:10
10. Warum Quoten?

Weil es manchen Leuten nutzt.
Statt sich um extenzielle Problemen von z.B. alleinerziehenden Leuten zu widmen kämpft der moderne Feminismus für die Bevorzugung einiger top managerinnen

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k.irslinger 07.03.2019, 17:11
11. Mir wäre allerdings wichtiger,

dass Mann und Frau gleiche Löhne erhalten, diese Gendertoiletten und die ganzen Diskussionen dazu, sind mir relativ egal.

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thommy05 07.03.2019, 17:12
12. Denkspiele

Stelle sich folgende Situation vor:2 biologisch gleichgeschlechtliche aber davon überzeugte Menschen, das Geschlecht gefühlt ist auf einer einsamen Insel. Diese dürfen sie erst dann verlassen ,wenn Nachwuchs vorhanden.Bin gespannt wer siegt: Können sie sich so "fühlen",dass sie Nachwuchs zeugen und die Insel lebend und zu dritt verlassen können. Oder siegt die verdammte Biologie?

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käthe 07.03.2019, 17:13
13. Jetzt aber mal ehrlich...

Obwohl ich mich sonst eher im linken Spektrum sehe, muss ich doch den Fleischhauer-Kolumnen immer mal zustimmen. So auch dieser. Diese Toilettengeschichte ist so absurd: wo kommen wir hin, wenn wir für jede Minderheit eigene Toiletten/Bus-Sitze/Parkplätze etc. einführen? Für Schultoiletten wäre es schon wünschenswert, wenn sie sauber und funktionsfähig werden, aber kein biologisches Inter-Kind würde freiwillig eine eigene Toilette aufsuchen. Ich hoffe, bei künftigen Bestimmungen für öffentliche Bauten wird auf diese dritte Toilette verzichtet - der bauliche Aufwand ist doch enorm, und die Betroffenen können es sich doch auch aussuchen, auf welche Toilette sie gehen wollen. Man kann ja auch als Nicht-Behinderter auf eine Behinderten-Toilette gehen. Als hätten wir keine echten Probleme.

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anton_otto 07.03.2019, 17:16
14. Richtig erkannt

Da zeigt sich eben die ganze Absurdität dieser Schwachsinnsdiskussion: Wenn es politisch opportun erscheint, wird nach einer Quote geschrieen. Um die Gesellschaft mit Umerziehungsplänen zu traktieren, wird der Unsinn von einem dritten (oder beliebig vielen) Geschlechtern propagiert und das schon in der Grundschule. Mit Logik haben es die Genderfreunde nicht so.
Und bei allem Respekt: Dieses "dritte" Geschlecht ist, wie Fleischhauer schon darlegt, eine überschaubare Minderheit. Man soll sie anständig behandeln, wie jeden anderen Menschen auch. Es gibt aber keinen Grund, deswegen das öffentliche Leben komplett umzugestalten.

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käthe 07.03.2019, 17:17
15. Anrede

Was mich noch interessieren würde: wie soll man die "Diversen" eigentlich anreden? "Herr" oder "Frau" scheiden ja wohl aus. Und als Präposition nimmt man dann "es", oder wie haben die Gender-Verfechter sich das vorgestellt?

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deepbrain 07.03.2019, 17:21
16.

Abgesehen davon, dass wie immer bei Fleischhauer einiges durcheinander geht, kann ich der Logik nicht folgen. Logisch und konsequent wäre doch die Einführung von mehr Quote, 49,9:49,9:0, 2 o. ä.

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Dubalina Pflanze 07.03.2019, 17:21
17. Gesiegt haben Sie!

Zitat von thommy05
Stelle sich folgende Situation vor:2 biologisch gleichgeschlechtliche aber davon überzeugte Menschen, das Geschlecht gefühlt ist auf einer einsamen Insel. Diese dürfen sie erst dann verlassen ,wenn Nachwuchs vorhanden.Bin gespannt wer siegt: Können sie sich so "fühlen",dass sie Nachwuchs zeugen und die Insel lebend und zu dritt verlassen können. Oder siegt die verdammte Biologie?
Dieses geniale Gedankenspiel hat ein für alle Mal gezeigt, daß die Gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit nur von Losern, gemeindeutsch Verlierern also, betrieben wird.

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Bibendumx 07.03.2019, 17:21
18. Unisex-Duschen

An der Universität Bielefeld - seinerzeit eine progressive Reformuni - gab es bis Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhundert gemischte Duschen im Sportbereich. Das war sehr praktisch nach dem gemeinsamen Sporteln weil man z.B. mit seiner Rock'n Roll - Partnerin einfach weiterquatschen konnte. Dann kamen moderne Feministen und aus verschiedenen (prüden?) Gründen wurde diese Einrichtung abgschafft. Es ist zu befürchten, dass unter der Genderflagge noch viele Modetrends gesellschaftlicher Standard werden müss. Natürlich immer mit guten Gründen bzw. guter Rhetorik.

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schwaebischehausfrau 07.03.2019, 17:24
19. Nur konsequent!!!

Geschlechtsspezifische Quoten sind genauso wie geschlecher-spezifische Spielsachen, Toiletten, Kleider und Sprache Instrumente von reaktionären Gruppen, uns weiterhin in alten festzementierten Geschlechter-Fesseln zu lassen. Ich möchte nicht nur selbst entscheiden können, ob ich mich grundsätzlich als Mann, Frau oder Ork fühle, sondern mich auch, wenn mir danach ist, montags als Mann fühlen und freitags als Frau (oder irgendwas dazwischen) fühlen dürfen und dann auch mit Pumps ins Büro gehen dürfen, ohne schal von der Seite angeschaut zu werden. Die Abschaffung aller geschlechts-spezifischen Toiletten , Umkleidekabinen in Schwimmbädern und Klamotten-Geschäften ist dazu genauso notwendig wie die Abschaffung von "Quoten". Denn sonst würde ich montags unter die Männer-Quote und freitags unter eine andere Quote fallen - wie soll das funktionieren? Und Ohne "gender" gibt's auch kein Gender-Pay-Gap und die iranischen Mullahs können Frauen auch nicht mehr verbieten, ins Fußball-Stadion zu gehen. Weil's einfach keine "Frauen" mehr gibt.

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