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Geschlechtervielfalt: Warum der Quoten-Feminismus in Wahrheit reaktionär ist
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Mann, Frau oder etwas ganz anderes? Für die moderne Theorie ist nicht die Biologie, sondern der freie Wille entscheidend für die Geschlechtszugehörigkeit. Wenn aber Chromosomen kein Schicksal mehr sind, wofür braucht man dann Quoten?

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ambulans 07.03.2019, 17:26
20. was

ist denn jetzt in unsern jan gefahren - da hab ich mich mühsam daran gewöhnt, alles, was er schreibt, genauso gründlich auch daneben zu finden - und dann jetzt sowas: "wenn aber chromosomen kein schicksal (sic!) mehr sind - wofür braucht man dann (noch) quoten?" das, mein lieber, ist exakt die frage, sozusagen der kern vom pudel. vielleicht geht ja bald dieser übersexualisierten, inzwischen eher lästigen diskursführung wenigstens allmählich die luft aus. zeit dafür wärs jedenfalls ...

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zooey_radieux 07.03.2019, 17:27
21. Frauenquoten sind nicht das Ende.

Und genau aus diesem Grund werden die progressiven Kräfte nicht bei Frauenquoten halt machen. Die Social Justice Theoretiker an angelsächsischen Lehrstühlen werden sicher bald People of Colour und anschließend Non-Binary Quoten in den Mainstream tragen. Der Kampf gegen die Unterdrücker darf nie enden, sonst müsste man sich selbst abschaffen.

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bammbamm 07.03.2019, 17:28
22.

Sexismus mit Sexismus bekämpfen, hört sich doch nach ner klasse Idee an, hat bei Rassismus ja auch schon super funktioniert. Leider vergessen viele der Kämpfer für "soziale Gerechtigkeit" das einfache Motto, "was du nicht willst was man dir tu das füg auch keinem anderen zu". Vielleicht liegt es daran das es vielen gar nicht um soziale Gerechtigkeit geht sondern lediglich um moralische Selbstbefriedigung

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mtreffenfeldt 07.03.2019, 17:29
23. Reaktionär?

Diese Kolummne ist leider mal wieder reaktionär. Was hat dieses Thema mit Quoten-Feminismus zu tun? Als Parteivorsitzende kann AKK eben nicht mehr in die Bütt und den „kleinen Mann“ miemen und sich dann über öffentliche Kritik beschweren.

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Berliner42 07.03.2019, 17:30
24.

Zitat von Sibylle1969
Wer es ernst meine mit dem dritten Geschlecht, müsse sich von der Quote verabschieden, denn die Quote sei ja reaktionär. Nein, die Quote ist nicht reaktionär, sie ist nur ein wahrscheinlich notwendiges Übel auf dem Weg zu einer angemessenen Repräsentierung von Frauen in Politik und Wirtschaft.
Warum sollen Frauen gegenüber den vielen anderen Geschlechtern bevorzugt werden?

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Polemski 07.03.2019, 17:31
25. Danke!

Zitat von DougStamper
Ich sehe in reichweitenstarken magazinen (SpOn, Zeit, Faz, ...) keine Beiträge von ernst zunehmenden Feministen die tatsächlich „genderklos“ oder ähnliches fordern aber dafür gibt es überall einen konservativen der an der Forderung von ein paar Leuten auf Facebook oder dem vorauseilenden „lieber jetzt bevor es Ärger gibt“ handeln von Trägern (Diskussion Winter-Weihnachtsmarkt) den (diesmal aber wirklich) Untergang des Abendlandes festmacht. Fleischhauer, beschäftige dich mit relevanten Themen.
Obwohl mir persönlich lieber wäre, Herr Fleischhauer würde es unterlassen, sich überhaupt öffentlich mit irgendwas zu beschäftigen. Oder halt...vielleicht noch mit der Frage, was genau ein Quotenfeminismus sein soll.

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christian.fiedler2601 07.03.2019, 17:31
26. mehr freier Wille

desto mehr Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Es gibt genügend Studien die zeigen dies. Läßt man Kinder einfach alleine spielen oder etwas organisieren, suchen diese sich Ihre angestammten Rollen freiwillig aus.
Beim Camping schälen die Mädchen die Karotten und die Kartoffeln, die Jungs bauen die Zelte auf,
wie sich das auch gehört. Die Mädchen Kochen dann, die Jungs trinken dann erst mal nach dem Aufbau Ihr alkoholfreies Bierchen und können etwas lästern.
Beim Essen sind sie dann wieder schneller die Jungs und dan Abwasch machen die Frauen, während sich die Jungs um das Feuer kümmern müssen.
Dies geschieht ganz automatisch, ohne Zwang, die Natur oder der Gott hat es so eingerichtet.

Beim Spielen genau so. Die kleinen Jungs spielen mit Maschinen, Autos usw. Mädchen mit Püppchen, auch ohne Zwang, also alles geschieht so, wenn man keinerlei Druck ausübt,
Erzwingen jedoch Genderneurotiger ein anderes Verhalten, werden die Geschlechter eben gewaltsam unterdrückt.

Aber Unterdrückung ist eben ein Meisterfach der Linken, daher fühlen sie sich auch noch wohl dabei.

Quoten sind also ein Widerspruch zur eigenen Ideologie, da die Gendertheoretiker ja behaupten, es gäbe keine Unterschiede, sie einen nur SozioProdukte. Wenn es also so ist, dass es keine Unterschiede gibt, wieso dann eben diese Unterschiede durch Quoten wieder definieren?

Gender ist der Gipfel einer Hirnverbrannten Ideologie

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rolf.beck 07.03.2019, 17:31
27. Spitze Jan Fleischauer!

Intelligent,witzig,voll ins Schwarze!
Gleichberechtigung der Frauen,wer kann da dagegen sein?
Aber dieser Genderschwachsinn wird sich hoffentlich bald erledigen.

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Polemski 07.03.2019, 17:33
28. Verständnisproblem

Zitat von Le Commissaire
Ich fordere schon seit langem, jeden Bezug auf Geschlecht o.ä. komplett zu streichen, sei es auf Toiletten, im Personalausweis oder in Statistiken. Es gäbe demnach einfach nur Menschen und alle wären gleichberechtigt. Aufgrund seiner radikal egalitären Wirkung dürfte aber dieser Vorschlag von Feminist*innen erbittert bekämpft werden. Denn wo es keine Geschlechter mehr gibt, gibt es auch keine entsprechenden Quoten und Fördergelder mehr.
Genau darum geht beim Feminismus.. Quoten und Fördergelder ;-)
Oh man, es gibt noch viel Arbeit!

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thor.z1367 07.03.2019, 17:38
29. Ein theoretisches Modell Luxusproblem

Wie gesagt wer kein Problem hat ,kann solche Probleme produzieren. die Gemeinschaft muss sich im Normalfall für die Mehrheit bzw.relative Mehrheit kümmern. Ich hätte geschätz das er unter 1% liege jetzt lese ich von 0,1 %,was haben wir da für Probleme als würde es hier um 20-30 oder 50% gehen.Jeder mit gesunden Menschenverstand sagt ,dass dieses Thema reine Zeitverschwendung ist. Natürlich nicht für den Betroffenen, aber für die Allgemeinheit. Und man sollte ,da auch die berühmte Kirche im Dorf lassen. Wenn ich von ca 15 Millionen Kindern ausgehe dann sprechen wir von 1500 Betroffene .Von 85 Millionen sind das 8500 Personen. Wer sich diese Relationen ansieht , muss zwangsläufig den Kopf schütteln. Das würde ja bei öffentliche Gebäuden von ca 19 060 870 in Deutschland bedeuten wir bauen um. lt Eine Toilette koste 96 000 Euro, Lieferung und Montage kosteten 8400 Euro, die Kosten für das Servicepaket (2014 bis 2023) beliefen sich auf 151 360.19.01.201 . Denn Rest kann sich ja jeder ausrechnen und das für ca. 8500 Personen. Oder unsere Rechtschreibung für ca 8500 Personen soll das gesamte Regelwert geändert werden. Also da läßt das Schildbürgertum nicht nur grüssen, sondern das brüllt uns an. Das soll aber nicht heißen das man diese Ausnahmen von der Regel nicht anerkennen sollte bzw. Respektiert Aber in jeder Gesellschaft gibt es eine Verhältnismäßigkeit. Und nicht jede Ausnahme braucht ein Gesetz oder Verordnungen. Aber leider hat der Egoismus gegenüber der Gesellschaft überhand genommen, wo jeder in seinen kleinen Teich sitzt und meint er ist der Nabel der Welt. Das sollte sich die überlegen ,die bei solchen Bulshit am lautesten schreien und meinen die Zivilgesellschaft geht dadurch zu Grunde oder es fehlt etwas. Meine Damen,Herren und Dazwischen die Gesellschaft kommt auch ohne diese theoretischen Problem zurecht.

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