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Gesetz zur Prostitution in Deutschland: Schwesig im Rotlicht
DPA

Familienministerin Schwesig will ein Gesetz gegen Ausbeutung und Gewalt im Rotlicht-Milieu auf den Weg bringen. Prostituierte und Aktivistinnen ziehen Parallelen zum Nationalsozialismus.

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hatmeistensrecht 22.08.2014, 14:11
1. An der Realität vorbei

Ich will nicht wissen, welche Vorstellung der Welt in Frau Schwesigs Kopf herrscht. Es sind Modelle, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Diese Frau ist unrealistisch. Eine typische Politikerin.

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Checkker 22.08.2014, 14:12
2. Haha,

die nächste "tolle" Idee einer SPD Mnisterin. Nach Hasenhirn Maas meldet sich auch noch seine Parteikollegin zu Wort, um den Anspruch, dass die SPD- Politiker NICHTS können, zum Wochenende hin zu untermauern. Sie sind einfach nur Dumm.

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Finsternis 22.08.2014, 14:15
3. Hat denn jemand mal die

"Menschenunwürdige Gang-bang Parties", das klingt für mich nach einer Phrase von Menschen, die sich nur wenig damit befassen.

Ich würde es mal begrüßen, wenn jemand die angeblihcen Opfer fragt, was die gerne hätten. Denn um diese geht es. Mir kommt es abermals so vor als wenn man sich das Thema Prostitution zum Moralwischmob der Gesellschaft erklärt, damit der spätere Lebenslauf etwas besser geschmückt ist.

Lasst doch einmal die Prostituierten sprechen, anstelle von scheinheiligen Politikern, Danke.

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Kurt Kraus 22.08.2014, 14:17
4.

Die Entscheidung, der Prostitution nachzugehen, ist ungefähr so freiwillig, wie die Entscheidung, unter Brücken zu schlafen, Heroin zu nehmen oder sich die Pulsadern aufzuschneiden. Es geht um das Elend der Zwangsprostituierten und des Straßenstrichs. Puffmütter und "Hobbyhuren" (schlechter Zuhälter-Marketing-Gag) sollen sich aus der Diskussion gefälligst raushalten. Trotzdem sollte man immer das schlechte schwedische Beispiel im Auge behalten: auch die Kriminalisierung der Freier treibt die gesamte Szene ins Dunkel, wo Zuhälterei und Gonokokken gleich prächtig gedeihen.

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elhobbo 22.08.2014, 14:28
5. Unsinn

Ich habe selten einen so unsinnigen Vorschlag gelesen.
Die gute Frau benötigt dringend einen Realitätsabgleich.

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lasterfahrer 22.08.2014, 14:33
6. @Kurt Kraus

und dass diese entscheidung am ende dann doch so "freiwillig" ist wissen sie natürlich aus erster hand, sprich wurden wahrscheinlich selber in die prostitution gedrängt. aber ich vermute sie sind da eher genauso "allwissend" wie etwa unsere familienministerin. das eigene weltbild muss unbedingt über das aller anderen gestülpt werden, sonst wär die welt ja nicht in ordnung..

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micromiller 22.08.2014, 14:33
7. Wenn Sozialisten Macht haben

wird grundsätzlich alles reguliert, was irgend möglich ist. Die extremste Form hatten wir in der DDR.

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markus_mueller 22.08.2014, 14:36
8.

Zitat von hatmeistensrecht
Ich will nicht wissen, welche Vorstellung der Welt in Frau Schwesigs Kopf herrscht. Es sind Modelle, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Diese Frau ist unrealistisch. Eine typische Politikerin.
Wenn Sie denken, dass die Prostituierten das alle freiwillig machen, dann haben Sie mit der Wirklichkeit nix zu tun und sind unrealistisch. Ich bin keine Frau die das schreibt!
Bestimmt gibt es die eine oder andere die es macht, da man ordentlich Geld verdient, aber Sie glauben ja wohl nicht ernsthaft, daß 18-jährige Rumäninnen oder Bulgarinnen so einfach hier ohne Sprachkenntnisse nach Deutschland kommen um auf den Strich zu gehen. Da stecken kriminielle Organisationen hinter.

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FocusTurnier 22.08.2014, 14:36
9. Die SPD als katholische Bischofskonferenz

Inwiefern hat der Gesetzgeber eigentlich das Recht, sich in Details der ausgeübten Sexualpraktiken zwischen Prostituierter und Freier einzumischen? Wer entscheidet, ob Gruppensex menschenunwürdig ist? Die SPD? Frau Schwesig persönlich? In jedem Swinger-Club werden solche Praktiken ausgeübt.....ist das dann auch "menschenunwürdig"? Und würde nach einem Gangbang-Verbot nicht auch ein Gangbang-Schwarzmarkt entstehen? Was kommt als nächstes? Oral nur noch in der 69er? Vaginal nur in der Missionarsstellung? Anal gar nicht mehr?
Und wie kontrolliert man die sach- und fachgerechte Umsetzung der angestrebten Kondompflicht?

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