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Gesetz zur Prostitution in Deutschland: Schwesig im Rotlicht
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Familienministerin Schwesig will ein Gesetz gegen Ausbeutung und Gewalt im Rotlicht-Milieu auf den Weg bringen. Prostituierte und Aktivistinnen ziehen Parallelen zum Nationalsozialismus.

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Thyphon 22.08.2014, 17:22
60.

1. Es gibt kein Privileg auf käuflichen Sex; und schon gar nicht auf Dumping-Preise, rechtsfreie Räume und Pädophilie. Bitte schreiben Sie nicht solchen Unsinn und lernen Sie zu differenzieren.

2. Es gibt auch kein Recht auf käuflichen Sex. Niemand außer Ihnen hat davon gesprochen.

3. In jedem Business geht es darum, Profite zu machen. Nicht nur im Sexbusiness.

4. Die BRD ist kein Großbordell und mit der patriarchalen Gesellschaft ist es in einem Land, dass 9 Jahren von einer Frau regiert wird welche drei mal wiedergewählt worden ist wohl auch nicht weit her. Bitte kommen Sie zurück in die Gegenwart - die 60er-Jahre sind vorbei.

5. Nochmal: Bitte hören Sie auf Prostitution mit Menschenhandel und Sklaverei gleichzusetzen. Damit tun weder Prostituierten noch Opfern des Menschenhandels einen Gefallen.

6. Das der Kauf von menschlichen Körpern gegen die Menschenwürde verstößt, steht in jedem Gesetzbuch. So etwas hat nichts mit Prostitution zu tun. Was Sie da beschreiben, nennt sich Sklaverei - aber für Sie ist das ja offensichtlich das Gleiche...

7. Sie sollten dem, was kleine Kinder auf dem Schulhof erzählen weniger Bedeutung beimessen.

Menschen wie Sie sind Teil des Problems. Uninformiert und moralisch eingestaubt ziehen sie über ein Thema her, von dem Sie offenkundig wenig verstehen und werfen alle möglichen Begriffe undifferenziert in einen Topf. Damit helfen Sie niemandem - schon gar nicht den Prostituierten oder den Opfern von Menschenhandel.

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Thyphon 22.08.2014, 17:27
61.

Zitat von karin.becker
[...]die Profiteure des unsäglichen, weil realitätsfernen Gesetzes von ROT-GRÜN, die Männer, wollen ein patriarchales Privileg verteidigen, nämlich das Privileg, jederzeit unter günstigsten Bedingen (Dumping-Preise, rechtsfreie Räume, Zugriff auf Minderjährige) Zugang zu käuflichem Sex zu haben. Es gibt aber kein Recht auf käuflichen Sex oder auf bestimmte Formen seiner Ausübung, weder in der Menschenrechts-konvention noch im Grundgesetz. Männern kann also zugemutet werden, sich zu zivilisieren und auf ein fragwürdiges Privileg zu verzichten. Sieht man einmal davon ab, dass es dem Rotlicht-Milieu und dem Sexbusiness seit den 90-er Jahren v.a. darum geht, Profite zu steigern und das eigene Ansehen aufzumöbeln (erfolgreich, s. die Geschäfte des Herrn Rudloff, Stuttgart), so ist ein Ergebnis in der zwischenzeitlich zum Goßbordell gewordenen Republik, dass das Maß an Frauenverachtung, das nun mal in patriarchalen Gesellschaften vorhanden ist, ausgelebt werden kann und darf, - man(n) darf zwar nicht mehr seine Frau (ungestraft) verprügeln, dafür aber aber die analphabetische, passlose, unter dem Druck des Zuhälters stehende minderjährige Bulgarin drangsalieren oder darüber hinwegsehen, dass Bordelliers Flatrate-Bordelle (mit Gang-Bang-Angebot) mit jungen Mädchen und Frauen "bestücken", die sich von den Kunden wie Müll behandelt fühlen. Schweden soll nicht nur das Freierverbot haben, sondern auch Vorgaben, dass in Schulbüchern steht, dass der Kauf von menschlichen Körpern gegen die Menschen-würde verstößt. [...] Auf deutschen Schulhöfen aber tönen kleine Jungs, dass sie später mal Zuhälter werden, die die "Schlampen anschaffen" lassen.
1. Es gibt kein Privileg auf käuflichen Sex; und schon gar nicht auf Dumping-Preise, rechtsfreie Räume und Pädophilie. Bitte schreiben Sie nicht solchen Unsinn und lernen Sie zu differenzieren.

2. Es gibt auch kein Recht auf käuflichen Sex. Niemand außer Ihnen hat davon gesprochen.

3. In jedem Business geht es darum, Profite zu machen. Nicht nur im Sexbusiness.

4. Die BRD ist kein Großbordell und mit der patriarchalen Gesellschaft ist es in einem Land, dass 9 Jahren von einer Frau regiert wird welche drei mal wiedergewählt worden ist wohl auch nicht weit her. Bitte kommen Sie zurück in die Gegenwart - die 60er-Jahre sind vorbei.

5. Nochmal: Bitte hören Sie auf Prostitution mit Menschenhandel und Sklaverei gleichzusetzen. Damit tun weder Prostituierten noch Opfern des Menschenhandels einen Gefallen.

6. Das der Kauf von menschlichen Körpern gegen die Menschenwürde verstößt, steht in jedem Gesetzbuch. Wieder setzen sie Sklaverei mit Prostitution gleich.

7. Sie sollten dem, was kleine Kinder auf dem Schulhof erzählen weniger Bedeutung beimessen.

Menschen wie Sie sind Teil des Problems. Uninformiert und moralisch eingestaubt ziehen sie über ein Thema her, von dem Sie offenkundig wenig verstehen und werfen alle möglichen Begriffe undifferenziert in einen Topf. Damit helfen Sie niemandem - schon gar nicht den Prostituierten oder den Opfern von Menschenhandel.

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karin.becker 22.08.2014, 17:27
62. Sie irren gewaltig!

Vielleicht zahlen die Prostituierten Steuern, die zu der Minderheit von ca. 15% Huren gehören, die deutschstämmig und deutschsprachig sind. Die Mehrheit der Mädchen und Frauen, die Freiern angeboten werden, so schätzt das LKA, schätzen Polizisten etwa in Augsburg, sind Ausländerinnen. Die wissen gar nicht, wie sie das machen sollten: Steuern zahlen. Dagegen wäre wohl auch der Zuhälter.
Ich versichere Ihnen, die junge Nigerianerin, die in einem Bordell in einem Gewerbegebiet im Ruhrgebiet festgehalten wird und -i m Fall einer Razzia - in einem Kofferraum versteckt wird, die Rumänin, die in der Stuttgarter Altstadt stinkende, betrunkene Freier bedienen muss, die Roma, die an der Grenze zu Tschechei auf dem Straßenstrich steht zahlen ganz sicher keine Steuern an ein deutsches Finanzamt.

In allen drei realen Fällen handelt es sich noch nicht einmal um Prostituierte, da sie ihren Freier'lohn' nicht behalten dürfen. Nach deutscher Gerichts'sprechung' ist eine Frau dann eine Prostituierte, wenn sie 50% des Entgelts der Freier behalten darf. Nicht viele sind in dieser "luxuriösen" Lage.

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fridericus1 22.08.2014, 17:30
63. Es gibt Länder in Europa ...

... die seit einigen Jahren mit verschiedenen Modellen gegen die Prostitution vorgehen, z.B. Schweden oder seit kurzem Frankreich. Gibt es aus diesen Ländern belastbare Erkenntnisse darüber, ob all die widerlichen Begleichtumstände der Prostitution (Menschenhandel, Zuhälterwesen) dadurch zurückgegangen sind? Zum Thema Freiwilligkeit oder "finden es sogar toll": ich bin keine Frau, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Frau toll findet, sich von einem besoffenen Fussballfan oder einem ungewaschenen Widerling bespringen zu lassen. Das fällt bestensfalls in die Kategorie "ertragen".

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karin.becker 22.08.2014, 17:33
64. Zu 62: Patriarchales Gebaren wie es leibt und lebt

Sie werten in Ihrem Beitrag ständig, genauer: Sie werten mich und meinen Betrag ab. Parallell dazu machen Sie mir Vorschriften, - wenn das nicht patriarchal ist.....

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Vielfaltiger 22.08.2014, 17:36
65.

Zitat von karin.becker
Es gibt aber kein Recht auf käuflichen Sex oder auf bestimmte Formen seiner Ausübung, weder in der Menschenrechts-konvention noch im Grundgesetz. Männern kann also zugemutet werden, sich zu zivilisieren und auf ein fragwürdiges Privileg zu verzichten.
Derzeit gibt es das Recht. Genau wie man das Recht hat sich die Haare zu schneiden. Wenn natürlich jemand gezwungen wird z.B. Haare zu schneiden, sollte man dagegen vorgehen, aber deshalb muss man das Haare schneiden nicht verbieten. Man könnte genauso gut auf Haare schneiden verzichten. Es gibt ja mittlerweile Maschinen dafür, falls man niemanden kennt, der mit einer Schere umgehen kann.

Ich glaube Sie sehen die Beiträge bzw. die Männer zu negativ. Mir z.B. geht es darum, dass möglichst viel erlaubt in Deutschland ist was niemanden schadet. So defniere ich u.a. Freiheit.

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ludwigwilhelmvonbaden 22.08.2014, 17:41
66.

Zitat von karin.becker
Vielleicht zahlen die Prostituierten Steuern, die zu der Minderheit von ca. 15% Huren gehören, die deutschstämmig und deutschsprachig sind. Die Mehrheit der Mädchen und Frauen, die Freiern angeboten werden, so schätzt das LKA, schätzen Polizisten etwa in Augsburg, sind Ausländerinnen. Die wissen gar nicht, wie sie das machen sollten: Steuern zahlen. Dagegen wäre wohl auch der Zuhälter. Ich versichere Ihnen, die junge Nigerianerin, die in einem Bordell in einem Gewerbegebiet im Ruhrgebiet festgehalten wird und -i m Fall einer Razzia - in einem Kofferraum versteckt wird, die Rumänin, die in der Stuttgarter Altstadt stinkende, betrunkene Freier bedienen muss, die Roma, die an der Grenze zu Tschechei auf dem Straßenstrich steht zahlen ganz sicher keine Steuern an ein deutsches Finanzamt. In allen drei realen Fällen handelt es sich noch nicht einmal um Prostituierte, da sie ihren Freier'lohn' nicht behalten dürfen. Nach deutscher Gerichts'sprechung' ist eine Frau dann eine Prostituierte, wenn sie 50% des Entgelts der Freier behalten darf. Nicht viele sind in dieser "luxuriösen" Lage.
Da muss ich ihnen ausnahmsweise zustimmen. Ich glaube auch dass in dieser Branche nur sehr wenig Steuern gezahlt werden. Liegt ganz einfach daran dass es in diesem Gewerbe ohne Rechnungen/Wareneinkäufe möglich ist etc. seine Einnahmen zu verschleiern. Ist in anderen Branchen in denen das möglich ist doch nicht anders. Selbstverständlich darf man das aber nicht hinnehmen.
Was das Beispiel mit der Nigerianerin im Kofferraum angeht, ich denke niemand hier wird das gutheißen. Einen Menschen so zu behandeln ist aber bereits verboten, setzen sie sich lieber dafür ein die Strafverfolgung effektiver zu machen, die Strafen zu erhöhen und Täter falls Auslandsbezug besteht konsequent auszuweisen. Damit helfen sie mehr Opfern von Zwagsprostitution als gegen Prostitution an sich vorzugehen.

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Bondurant 22.08.2014, 17:42
67.

Zitat von Vielfaltiger
Derzeit gibt es das Recht. Genau wie man das Recht hat sich die Haare zu schneiden. Wenn natürlich jemand gezwungen wird z.B. Haare zu schneiden, sollte man dagegen vorgehen, aber deshalb muss man das Haare schneiden nicht verbieten. Man könnte genauso gut auf Haare schneiden verzichten. Es gibt ja mittlerweile Maschinen dafür, falls man niemanden kennt, der mit einer Schere umgehen kann. Ich glaube Sie sehen die Beiträge bzw. die Männer zu negativ. Mir z.B. geht es darum, dass möglichst viel erlaubt in Deutschland ist was niemanden schadet. So defniere ich u.a. Freiheit.
Dagegen können Sie nicht an. Männer brauchen einfach den Mythos, Frauen täten "es" gern und noch lieber, wenn sie dafür bezahlt werden und eigentlich mit jedem. Außer natürlich die eigene. Und die Mutter. Und die Schwester. Aber sonst sind das doch alles ...

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Bondurant 22.08.2014, 17:45
68. Mal im Ernst

Zitat von Vielfaltiger
Mir z.B. geht es darum, dass möglichst viel erlaubt in Deutschland ist was niemanden schadet. So defniere ich u.a. Freiheit.
Das ist ja gerade die Frage: schadet es den Prostituierten? Beim Drogenhandel geht man doch auch davon aus, dass er schädlich ist, obwohl die Konsumenten das Zeug doch ganz freiwillig kaufen. Und wie kommen Sie darauf, jemand könnte "freiwillig" jeden Tag 20 "Freier" haben?

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moev 22.08.2014, 17:49
69.

Zitat von Whitejack
Jetzt können Sie sich ja mal ausrechnen, was eine Prostituierte verdient, wenn man 40€ die Stunde zahlt,
Wo gibt es das denn so günstig? Eher die Regel ist 20 min für 50-60, halbe Stunde für 70-80 und Stunde ab 100+

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