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Gesetzentwurf: Grüne fordern Frauenquote von 40 Prozent
DPA

Streit um die Frauenquote: Die Grünen lästern über das schwarz-rote "Quötchen" und fordern in einem eigenen Gesetzentwurf einen Anteil von 40 Prozent. Auch die Wirtschaft rebelliert gegen die Pläne der Regierung - aus einem anderen Grund.

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Quantus 25.06.2014, 15:04
190. Künast

So wie die werte Frau Künast spricht und immer nach passenden Worten sucht hat das schon seinen Grund das sie für Quoten ist. Wie sonst wäre sie jemals in die Politik gekommen? Durch Leistungsvermögen sicher nicht. Also, wer kanns ihr verübeln.

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cxcx386 25.06.2014, 15:12
191.

Wenn Anstellungen nur aufgrund des Geschlechts vergeben werden findet eine Diskriminierung statt, man kann der Regierung hier also getrost unterstellen Männer zu Diskriminieren. Ein Job sollte an den Bewerber mit der besten Qualifikation gehen, egal ob Mann oder Frau.

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boekels 25.06.2014, 15:14
192. Quote für welche Berufe genau...?

Gilt die Frauenquote dann auch für Müllmänner und Soldaten oder Bergleute? Wenn es schon gerecht werden soll, dann bitte für alle. Mich stört nur eine Sache dabei: DIE Frau gibt es nicht, das ist keine homogene Gruppe, es wollen eben nicht alle Karriere machen und sich mit langen Arbeitszeiten rumschlagen. Fragt doch erstmal die Frauen, ob die das überhaupt wollen. Ich finde, der Staat muß allen die arbeiten wollen, die Möglichkeiten dazu geben. Dazu gehört für mich zum Beispiel eine Kita in jedem Betrieb, die auch dann öffnet, wenn der Job anfängt. Was nützt einer Krankenschwester, die um 6 Uhr anfängt, eine Kita, die um 8 Uhr öffnet? Dieses Erzwingen von Quoten ohne die nötige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen wird nicht funktionieren, so einfach ist das.

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bachanwohner 25.06.2014, 15:16
193. Quotenfrauen

Man sollte aber nicht so blauäugig sein und denken, die Arbeitswelt werde irgendwie humaner und freundlicher, wenn Frauen verstärkt in Führungspositionen gehievt werden. In meiner jahrzehntelangen Berufstätigkeit habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Frauen gegenüber Kollegen viel fieseres Mobbing betreiben können als Männer, oft setzen sie auch bei männlichen Vorgesetzten ganz ungeniert ihren Sex-Appeal (sofern vorhanden) als Köder ein, um sich lieb Kind zu machen. Da ist ein grantiger männlicher Kollege nicht halb so schlimm!
Es kommt weniger auf das Geschlecht an als auf den persönlichen Charakter des/der Betreffenden, um ein gutes Betriebsklima entstehen zu lassen.
Übrigens kann ich mir die blöden Sprüche der Untergebenen über ihre "Quotenfrau" als Vorgesetzte schon jetzt lebhaft vorstellen.

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Steuerzahler0815 25.06.2014, 15:16
194.

Zitat von rorufu
vielleicht sollten die Grünen nochmal die Schulbank drücken weil sich mit einer Quote von 40% rein gar nichts ändert. Die Männerwelt lacht über solch eine Dummheit und muss sich keine Sorgen machen. Von den Grünen das dann als Erfolg verkauft. 40/60, wer Rechnen kann ist klar im Vorteil. Also wacht endlich auf und verarscht die Frauen nicht.
Da sie um diese Uhrzeit hier posten ist es sehr unwahrscheinlich dass sie für einen Vorstandsjob in Frage kommen, selbst bei einer 100%igen Frauenquote

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M. Michaelis 25.06.2014, 15:17
195.

Zitat von sysop
Streit um die Frauenquote:´
Er keine Probleme hat mach sich welche, und wer echte hat sucht sich Nebenkriegsschauplätze um sich zu Profilieren.

Das Prinzip der Stellenbesetzung nach bester Eignung mag in der Politik ja üblich sein, an der Spitze von Firmen sollte man sowas nicht noch fördern.

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nagevog 25.06.2014, 15:22
196. Dax-Konzerne suchen fieberhaft nach Frauen

"Dax-Konzerne suchen fieberhaft nach Frauen

Ab 2016 gilt eine Frauenquote für Aufsichtsräte. Doch es gibt nicht genügend Kandidatinnen. Die Gefahr der Ämterhäufung bei den wenigen Qualifizierten wächst. Und das bringt neue Probleme."

http://www.welt.de/finanzen/geldanla...ch-Frauen.html

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eigenform 25.06.2014, 15:26
197. Studentenzahlen der 80er Jahre

Zitat von olli0816
Ich habe mal eine Statistik der Studenten gegoogelt Wintersemester 2012/13, Quelle: Statistisches Bundesamt: Hier werden die 20 häufigsten Studiengänge in Abhängigkeit von männlich/weiblich abgebildet. Man kann hier genau den Grund rauslesen, warum sich Technologieunternemen (das ist sehr breit gefächert gemeint) so schwer tun mit weiblichen Führungspersonal. Es gibt sehr unterschiedliche Schwerpunkte. Ziemlich gleichauf: BWL, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Internationale BWL/Management, Mathematik Männer (5 stärkste >60%): Maschinenbau, Informatik, E-Technik, Wirtschaftsingenieurwesen, Bauwesen Frauen (5 stärkste >60%): Medizin (knapp), Germanistik/Deutsch, Erziehungswissenschaft (Pädagogik), Psychologie, Biologie Ich will die einzelnen Fächer nicht abwerten, jede hat seine Berechtigung für sich. Im Grunde studieren die Menschen nach ihren Neigungen und man kann sehr gut die Unterschiede sehen. Aber um eine Spitzenposition in einem Unternehmen einnehmen zu können, muß diese Person geeignet sein. Alleine die obengenannte Statistik zeigt, dass Frauen ganz andere Schwerpunkte setzen als z.B. Vorstand von Höchst, SAP oder Telekom zu werden. Trotzdem wird es Frauen geben, die dafür geeignet sind, wenn sie die entsprechenden Erfahrungen mitbringen. Ein Unternehmen wäre blöde, wenn sie so eine Person nicht berücksichtigen würde. Und Unternehmen, die erfolgreich sind, reagieren auf keinen Fall blöde. Das kann man von grünen Politikern (innen leider nicht behaupten. Männer:
Ergänzung:
Um einen Bezug zwischen der Altersgruppe der potentiellen Kandidaten(innen) für heutige Aufsichtsratposten und den Studenten herzustellen müsste man die Studenten-, Ansolventenzahlen der 80-er Jahre heranziehen; hier sähe die Statistik was z.B. die technologieorientierten Bereiche angeht sicherlich noch ungünstiger in als 2013/2014 Bezug auf Frauenanteil aus !

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CompressorBoy 25.06.2014, 15:31
198. Die Grünen sind eine Partei...

...auf dem absteigenden Ast.
Wen interessiert denn noch, was diese fordern?

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arkon_de 25.06.2014, 15:38
199.

Zitat von FocusTurnier
und werden auch mit der Einführung einer 40%-Quote scheitern. Das bekommen die ja nicht mal in der eigenen Partei hin. 38% der Parteimitglieder sind Frauen. Warum nicht 50%, Frau Künast?
Vor ein Paar Jahren waren es 38% Frauen in der Partei, 42% weibliche Wähler und 56% weibliche Bundestagsabgeordnete. Das nenne ich diskriminierung.

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