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Gesetzentwurf: Leibliche Väter sollen mehr Rechte bekommen
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Leibliche Väter sollen ihre Kinder schon bald regelmäßig treffen dürfen - selbst wenn die Mutter dies ablehnt. Ein solches Gesetz will das Justizministerium auf den Weg bringen. Daran sind jedoch strenge Auflagen geknüpft. Ein automatisches Umgangsrecht soll es nicht geben.

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lady_bug 14.05.2012, 16:38
70.

Vielleicht sollten Sie sich mal fragen, ob ich das nicht längst beantwortet habe.
Und wie soll ein Kind, das nicht mit dem Vater zusammenlebt, nach drei Jahren plötzlich zum Vater eine ebenso intensive Bindung haben wie zur Mutter?
Ein Kind ab drei Jahren kann sicherlich sehr von regelmäßigen Kontakten zu einem liebenden Vater profitieren, aber dass es zu diesem eine gleichartige Bindung wie zur Mutter hat, ist ein utopischer Anspruch. Auch in harmonischen Ehen kommt es vor, dass z.B. fünfjährige sich nur von Mama ins Bett bringen lassen wollen. Der Papa wird dann für andere Aktivitäten oder in anderen Entwicklungsphasen bevorzugt.
Die Vorstellung, ein Kind "bwesitzen"zu wollen, kommt komischerweise meist von jenen, die nicht für Kinder verantwortlich sind, weil sie sich nicht bewusst sind, dass man ein Kind nicht nur "haben", was schönes unternehmen und von ihm geliebt werden kann, sondern auch jede Menge für es tun muss.

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nagevog 14.05.2012, 16:53
71.

Es geht im Artikel um die RECHTE der Väter, welche ihnen in den vergangenen 50 Jahren peu a peu genommen wurden. Es wird höchste Zeit, daß man diese nun wieder auf ein vernünftiges Maß zurückfährt. Gleiche RECHTE und PFLICHTEN auf BEIDEN Seiten!

Hier ein schöner Essay zum Thema:

What’s the difference between the men’s rights movement and feminism? | A Voice for Men

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rabenkrähe 14.05.2012, 19:02
72. nene

Zitat von sysop
Leibliche Väter sollen ihre Kinder schon bald regelmäßig treffen dürfen - selbst wenn die Mutter dies ablehnt. Ein solches Gesetz will das Justizministerium auf den Weg bringen. Daran sind jedoch strenge Auflagen geknüpft. Ein automatisches Umgangsrecht soll es nicht geben.
........

Es ist ja ehrenwert, daß Väter nun endlich mehr Rechte bekommen sollen. Zeit wirds ja wahrlich.
Dies sollte allerdings viel früher einsetzen, nämlich mit dem obligatorischen Gentest, der die reale Vaterschaft feststellt. Bei, konservativ geschätzten, 70000 Kuckuckskindern jedes Jahr, ist in jedem Fall die Vaterschaftsprüfung am wesentlichsten und sollte obligatorische Pflicht werden!
rabenkrähe

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pro-te-us 15.05.2012, 17:55
73. „Stieffamilien“ als neues akzeptiertes Gesellschaftsmodell?

Zitat von rabenkrähe
Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
Kein Spruch kann so falsch sein, dass er nicht doch irgendein Körnchen Wahrheit enthält! ;-)
Liegt vielleicht der Grund für die lange beobachtete deutsche Pazifistenschwemme im unmittelbaren Nachkriegsdeutschland darin, dass Millionen von Kinder vaterlos aufwachsen mussten?
Doch offensichtlich hat sich die in der Regel dem Männlichen zugeordnete Aggressivität nur andere Ziele ausgesucht und richtet sie mehr und mehr auf private Kleinkriege, deren Opfer in zunehmendem Maße aber auch wiederum die Kinder als die schwächsten Glieder in den Beziehungsketten sind!

Haben Staaten durch ihre verheerenden Kriegen für ausgedehnte „vaterlose Gesellschaften“ gesorgt, in denen die Mütter als Lückenbüßerinnen in vielen Positionen dienen mussten, so scheinen sie heute mit ihren wenig die Familien fördernden Gesetzgebungen Gesellschaftsformen zu protegieren, für die immer mehr verhaltensgestörte und bindungsunfähige Kinder später wieder die Zeche zahlen dürfen.

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hansscheinvater 18.05.2012, 20:12
74. Zum Kuckuck

Mit diesem neuerlichen Entwurf wird wieder nur an den Folgen der Kindesunterschiebung herumgedoktort. Niemand packt das Übel an der Wurzel. Einzige Lösung: 1.Verpflichtender Abstammungstest bei Geburt (Kostenpunkt laut Experten: ca. 70 Euro, finanzierbar über einen Abschlag vom Kindergeld und bei Falschangabe des Vaters seitens der Mutter entsprechend zu deren Lasten)
2. Änderung des § 1592 BGB Nr.1 in: „Vater eines Kindes ist der, der es gezeugt hat.“
3. Bei bestehender falscher Identität (Kuckuckskind) eine unbefristete und unbedingte Möglichkeit der juristischen Klärung bei Auskunftspflicht aller Beteiligten.
4. Aufnahme eines "echten" Straftatbestandes „Unterschieben eines Kindes“, der auch innerhalb der Ehe greift, in das Strafgesetzbuch mit Androhung von Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren.
Nur mit diesen Maßnahmen kann man diesen Betrug wirklich im Keim ersticken. Unter www.kuckucksvater.wordpress.com bloggen wir zum Kuckucksfaktor und mit der Facebook-Gruppe "Solidarität für Kuckuckskind und Kuckucksvater" vernetzen wir Betroffene miteinander.
Unsere Söhne sollen davon einmal nicht betroffen sein!

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